<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"><channel><title><![CDATA[Aeon Blog]]></title><description><![CDATA[Die neuesten Updates und Experteneinblicke zur MRI-Technologie und Gesundheit.]]></description><link>https://aeon.life/de/blog/</link><image><url>https://aeon.life/de/blog/favicon.png</url><title>Aeon Blog</title><link>https://aeon.life/de/blog/</link></image><generator>Ghost 5.82</generator><lastBuildDate>Fri, 03 Apr 2026 02:12:50 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://aeon.life/de/blog/rss/" rel="self" type="application/rss+xml"/><ttl>60</ttl><item><title><![CDATA[Blick: Wie kann ich wirklich wissen ob ich einen Tumor habe?]]></title><description><![CDATA[<p>Dieser Artikel ist ein transkribiertes BLICK <a href="https://www.blick.ch/?utm_medium=social&amp;utm_campaign=share-button&amp;utm_source=native-share&amp;utm_content=blick-bites#bid=20624578" rel="noreferrer">Video</a> von Sylwina Spiess</p><p>&#x201E;Krebs ist die zweith&#xE4;ufigste Todesursache &#x2013; und das Schwierige ist, dass er jeden Teil des K&#xF6;rpers treffen kann. Wie kann ich also wirklich wissen, ob ich irgendwo in meinem K&#xF6;rper einen Tumor habe</p>]]></description><link>https://aeon.life/de/blog/blick/</link><guid isPermaLink="false">68418f4872fdf2cf65eb69d2</guid><category><![CDATA[Prävention]]></category><dc:creator><![CDATA[Elena Busarac]]></dc:creator><pubDate>Thu, 05 Jun 2025 14:57:22 GMT</pubDate><media:content url="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/06/Bildschirmfoto-2025-06-05-um-15.53.49.png" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/06/Bildschirmfoto-2025-06-05-um-15.53.49.png" alt="Blick: Wie kann ich wirklich wissen ob ich einen Tumor habe?"><p>Dieser Artikel ist ein transkribiertes BLICK <a href="https://www.blick.ch/?utm_medium=social&amp;utm_campaign=share-button&amp;utm_source=native-share&amp;utm_content=blick-bites#bid=20624578" rel="noreferrer">Video</a> von Sylwina Spiess</p><p>&#x201E;Krebs ist die zweith&#xE4;ufigste Todesursache &#x2013; und das Schwierige ist, dass er jeden Teil des K&#xF6;rpers treffen kann. Wie kann ich also wirklich wissen, ob ich irgendwo in meinem K&#xF6;rper einen Tumor habe &#x2013; oder nicht?&#x201C;</p><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/06/Bildschirmfoto-2025-06-05-um-15.53.49-1.png" class="kg-image" alt="Blick: Wie kann ich wirklich wissen ob ich einen Tumor habe?" loading="lazy" width="703" height="1161" srcset="https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w600/2025/06/Bildschirmfoto-2025-06-05-um-15.53.49-1.png 600w, https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/06/Bildschirmfoto-2025-06-05-um-15.53.49-1.png 703w"></figure><p>Mit dieser Frage beginnt die Journalistin ihren Erfahrungsbericht. Sie spricht &#xFC;ber ein Ganzk&#xF6;rper-MRI &#x2013; den &#x201E;letzten Schrei aus der boomenden Gesundheitsbranche&#x201C;, bekannt geworden durch Promis wie Kim Kardashian, Paris Hilton und Co. Auch in Z&#xFC;rich werde so ein Scan angeboten &#x2013; und sie habe ihn selbst ausprobiert.</p><p>Vor dem Termin durfte sie vier Stunden nichts essen. &#x201E;Ich habe mega Hunger. Ich gehe jetzt gleich rein&#x201C;, sagt sie beim Betreten der Praxis. Es folgt ein Vorgespr&#xE4;ch und eine Blutentnahme. Dann beginnt der eigentliche Scan: &#x201E;Ich durfte mich 50 Minuten lang nicht bewegen, damit die Bilder scharf sind.&#x201C;</p><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/06/Bildschirmfoto-2025-06-05-um-15.53.30.png" class="kg-image" alt="Blick: Wie kann ich wirklich wissen ob ich einen Tumor habe?" loading="lazy" width="700" height="1168" srcset="https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w600/2025/06/Bildschirmfoto-2025-06-05-um-15.53.30.png 600w, https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/06/Bildschirmfoto-2025-06-05-um-15.53.30.png 700w"></figure><p>Eine Woche sp&#xE4;ter erh&#xE4;lt sie ihre Ergebnisse:<br>&#x201E;Ich konnte meine Resultate per Videocall mit dem Arzt besprechen.&#x201C; Das Ergebnis: eine Leberzyste und f&#xFC;nf Hirnnarben. &#x201E;Sonst ist alles gut&#x201C;, sagt sie. Die Leberzyste sei nicht gef&#xE4;hrlich, sie m&#xFC;sse nichts weiter unternehmen.</p><p>Und doch bleibt sie mit gemischten Gef&#xFC;hlen zur&#xFC;ck:<br>&#x201E;Alle meine Erwartungen wurden nicht erf&#xFC;llt&#x201C;, erkl&#xE4;rt sie. Sie h&#xE4;tte sich gew&#xFC;nscht, mehr &#xFC;ber ihr Alzheimer-Risiko zu erfahren oder Informationen zur K&#xF6;rperzusammensetzung und Knochendichte zu bekommen. Bei dem Preis, so ihr Eindruck, sei das Ergebnis interessant &#x2013; aber nicht so relevant, wie sie gehofft hatte.</p><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/06/Bildschirmfoto-2025-06-05-um-15.52.39.png" class="kg-image" alt="Blick: Wie kann ich wirklich wissen ob ich einen Tumor habe?" loading="lazy" width="685" height="1155" srcset="https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w600/2025/06/Bildschirmfoto-2025-06-05-um-15.52.39.png 600w, https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/06/Bildschirmfoto-2025-06-05-um-15.52.39.png 685w"></figure><p>Ihr Fazit: ein spannender Einblick in die neue Welt der Vorsorge, aber mit Luft nach oben.</p><h2 id="was-im-video-nicht-erw%C3%A4hnt-wird">Was im Video nicht erw&#xE4;hnt wird: <br></h2><p>Bei aeon bieten wir zus&#xE4;tzlich zum Ganzk&#xF6;rper-MRI auch eine detaillierte Analyse der Knochendichte und K&#xF6;rperzusammensetzung mittels DEXA-Scan an. Dieser ist Teil unseres erweiterten Check-Up Plus &#x2013; einer umfassenderen Untersuchung, die die Journalistin in diesem Fall jedoch nicht gemacht hat.</p><p>Zudem ist wichtig zu wissen: Unser Check-Up wird von vielen Zusatzversicherungen teilweise &#xFC;bernommen &#x2013; insbesondere die KPT Puls &#xFC;bernimmt bis zu 75&#x202F;% der Kosten. Wer sich f&#xFC;r pr&#xE4;ventive Gesundheit interessiert, sollte sich bei seiner Krankenkasse nach einer m&#xF6;glichen Kostenbeteiligung erkundigen.</p><div class="kg-card kg-button-card kg-align-center"><a href="https://booking.aeon.life/de-ch/check-up/?ref=aeon.life" class="kg-btn kg-btn-accent">Jetzt Check-up buchen</a></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Bilanz: «Früherkennung rettet Leben»]]></title><description><![CDATA[<p>Warum Aeons Ganzk&#xF6;rper Check-up die beste Erg&#xE4;nzung zur bestehenden Vorsorge ist. </p><p>Dieser Artikel stammt im Original aus der Bilanz Ausgabe vom 04.04.25. </p><h2 id="herr-seithe-immer-mehr-menschen-interessieren-sich-f%C3%BCr-gesundheitsvorsorge-warum-ist-ein-ganzk%C3%B6rper-check-up-gerade-jetzt-so-relevant">Herr Seithe, immer mehr Menschen interessieren sich f&#xFC;r Gesundheitsvorsorge. Warum ist ein Ganzk&#xF6;rper-Check-up gerade jetzt so relevant?</h2><p>Unser</p>]]></description><link>https://aeon.life/de/blog/bilanz-frueherkennung/</link><guid isPermaLink="false">68419e1a72fdf2cf65eb6a3f</guid><category><![CDATA[Prävention]]></category><dc:creator><![CDATA[Elena Busarac]]></dc:creator><pubDate>Thu, 05 Jun 2025 13:40:59 GMT</pubDate><media:content url="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/06/05-Phone-Mockup-DE.png" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/06/05-Phone-Mockup-DE.png" alt="Bilanz: &#xAB;Fr&#xFC;herkennung rettet Leben&#xBB;"><p>Warum Aeons Ganzk&#xF6;rper Check-up die beste Erg&#xE4;nzung zur bestehenden Vorsorge ist. </p><p>Dieser Artikel stammt im Original aus der Bilanz Ausgabe vom 04.04.25. </p><h2 id="herr-seithe-immer-mehr-menschen-interessieren-sich-f%C3%BCr-gesundheitsvorsorge-warum-ist-ein-ganzk%C3%B6rper-check-up-gerade-jetzt-so-relevant">Herr Seithe, immer mehr Menschen interessieren sich f&#xFC;r Gesundheitsvorsorge. Warum ist ein Ganzk&#xF6;rper-Check-up gerade jetzt so relevant?</h2><p>Unser umfassender Check-up liefert einen detaillierten &#xDC;berblick &#xFC;ber den aktuellen Gesundheitszustand, deckt potenzielle Risiken fr&#xFC;hzeitig auf und erm&#xF6;glicht so ein gezieltes Eingreifen. Damit lassen sich Erkrankungen oft verhindern oder rechtzeitig behandeln. Auch Versicherungen erkennen zunehmend den Wert der Pr&#xE4;vention und unterst&#xFC;tzen mit Kosten&#xFC;bernahmen eine langfristige Gesundheitsvorsorge.</p><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/06/05-Phone-Mockup-DE-1.png" class="kg-image" alt="Bilanz: &#xAB;Fr&#xFC;herkennung rettet Leben&#xBB;" loading="lazy" width="2000" height="1333" srcset="https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w600/2025/06/05-Phone-Mockup-DE-1.png 600w, https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w1000/2025/06/05-Phone-Mockup-DE-1.png 1000w, https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w1600/2025/06/05-Phone-Mockup-DE-1.png 1600w, https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/06/05-Phone-Mockup-DE-1.png 2000w" sizes="(min-width: 720px) 720px"></figure><h2 id="was-genau-ist-der-aeon-check-up">Was genau ist der Aeon-Check-up?</h2><p>Der Aeon-Check-up ist ein umfassender multimodaler Gesundheits-Check, der Ganzk&#xF6;rper-MRI mit einer detaillierten Blutanalyse kombiniert. Damit k&#xF6;nnen wir &#xFC;ber 500 potenzielle Auff&#xE4;lligkeiten fr&#xFC;hzeitig erkennen &#x2013; darunter Krebs, Aneurysmen und chronische Erkrankungen. Unser Ziel ist es, Gesundheitsrisiken fr&#xFC;h zu erkennen, bevor sie zu ernsthaften Problemen werden und solange sie noch gut behandelt werden k&#xF6;nnen.</p><h2 id="worin-unterscheidet-sich-ihr-check-up-von-den-%C3%BCblichen-vorsorgeunter%C2%ADsuchungen-bieten-diese-nicht-schon-einen-guten-gesundheits-%C3%BCberblick">Worin unterscheidet sich Ihr Check-up von den &#xFC;blichen Vorsorgeunter&#xAD;suchungen? Bieten diese nicht schon einen guten Gesundheits-&#xDC;berblick?</h2><p>G&#xE4;ngige Vorsorgeuntersuchungen fokussieren sich meist auf einzelne Tests wie Mammografie oder Prostatakrebs-Screenings, w&#xE4;hrend viele Organe unber&#xFC;cksichtigt bleiben.</p><p>Unser umfassender Check-up geht dar&#xFC;ber hinaus und untersucht Gehirn, Herz, Leber, Nieren, Bauchspeicheldr&#xFC;se und Wirbels&#xE4;ule &#x2013; Bereiche, die oft vernachl&#xE4;ssigt werden.</p><p>Laut dem NORC-Institut werden nur 14 Prozent der Krebserkrankungen durch Routineuntersuchungen entdeckt. Die meisten Diagnosen erfolgen oft zu sp&#xE4;t f&#xFC;r optimale Behandlungen.</p><p>Unser MRI-gest&#xFC;tzter Check-up erm&#xF6;glicht eine Fr&#xFC;herkennung, noch bevor Beschwerden auftreten &#x2013; f&#xFC;r bessere Heilungschancen.</p><h2 id="welche-vorteile-hat-fr%C3%BCherkennung">Welche Vorteile hat Fr&#xFC;herkennung?</h2><p>Die fr&#xFC;hzeitige Erkennung von Erkrankungen spielt eine entscheidende Rolle f&#xFC;r den Behandlungserfolg und die Prognose. Neben Krebserkrankungen lassen sich auch chronische Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder kardiovaskul&#xE4;re Erkrankungen durch pr&#xE4;ventive Diagnostik fr&#xFC;h identifizieren. Dies erm&#xF6;glicht gezielte medizinische Massnahmen, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen oder sie sogar zu verhindern.</p><div class="kg-card kg-button-card kg-align-center"><a href="https://booking.aeon.life/de-ch/check-up/?ref=aeon.life" class="kg-btn kg-btn-accent">Scan buchen</a></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Fokus: «Früherkennung rettet Leben»]]></title><description><![CDATA[<p>Warum Aeons Ganzk&#xF6;rper Check-up die beste Erg&#xE4;nzung zur bestehenden Vorsorge ist. </p><p>Dieser Artikel stammt im Original aus der Fokus My Health Ausgabe vom 25.03.25. </p><h2 id="herr-seithe-immer-mehr-menschen-interessieren-sich-f%C3%BCr-gesundheitsvorsorge-warum-ist-ein-ganzk%C3%B6rper-check-up-gerade-jetzt-so-relevant">Herr Seithe, immer mehr Menschen interessieren sich f&#xFC;r Gesundheitsvorsorge. Warum ist ein Ganzk&#xF6;rper-Check-up gerade jetzt so</h2>]]></description><link>https://aeon.life/de/blog/fokus-frueherkennung/</link><guid isPermaLink="false">68419b6d72fdf2cf65eb6a14</guid><category><![CDATA[Prävention]]></category><dc:creator><![CDATA[Elena Busarac]]></dc:creator><pubDate>Thu, 05 Jun 2025 13:36:50 GMT</pubDate><media:content url="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/06/02-Handheld-Mockup--1-.png" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/06/02-Handheld-Mockup--1-.png" alt="Fokus: &#xAB;Fr&#xFC;herkennung rettet Leben&#xBB;"><p>Warum Aeons Ganzk&#xF6;rper Check-up die beste Erg&#xE4;nzung zur bestehenden Vorsorge ist. </p><p>Dieser Artikel stammt im Original aus der Fokus My Health Ausgabe vom 25.03.25. </p><h2 id="herr-seithe-immer-mehr-menschen-interessieren-sich-f%C3%BCr-gesundheitsvorsorge-warum-ist-ein-ganzk%C3%B6rper-check-up-gerade-jetzt-so-relevant">Herr Seithe, immer mehr Menschen interessieren sich f&#xFC;r Gesundheitsvorsorge. Warum ist ein Ganzk&#xF6;rper-Check-up gerade jetzt so relevant?</h2><p>Unser umfassender Check-up liefert einen detaillierten &#xDC;berblick &#xFC;ber den aktuellen Gesundheitszustand, deckt potenzielle Risiken fr&#xFC;hzeitig auf und erm&#xF6;glicht so ein gezieltes Eingreifen. Damit lassen sich Erkrankungen oft verhindern oder rechtzeitig behandeln. Auch Versicherungen erkennen zunehmend den Wert der Pr&#xE4;vention und unterst&#xFC;tzen mit Kosten&#xFC;bernahmen eine langfristige Gesundheitsvorsorge.</p><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/06/02-Handheld-Mockup--1--1.png" class="kg-image" alt="Fokus: &#xAB;Fr&#xFC;herkennung rettet Leben&#xBB;" loading="lazy" width="2000" height="1121" srcset="https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w600/2025/06/02-Handheld-Mockup--1--1.png 600w, https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w1000/2025/06/02-Handheld-Mockup--1--1.png 1000w, https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w1600/2025/06/02-Handheld-Mockup--1--1.png 1600w, https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w2400/2025/06/02-Handheld-Mockup--1--1.png 2400w" sizes="(min-width: 720px) 720px"></figure><h2 id="was-genau-ist-der-aeon-check-up">Was genau ist der Aeon-Check-up?</h2><p>Der Aeon-Check-up ist ein umfassender multimodaler Gesundheits-Check, der Ganzk&#xF6;rper-MRI mit einer detaillierten Blutanalyse kombiniert. Damit k&#xF6;nnen wir &#xFC;ber 500 potenzielle Auff&#xE4;lligkeiten fr&#xFC;hzeitig erkennen &#x2013; darunter Krebs, Aneurysmen und chronische Erkrankungen. Unser Ziel ist es, Gesundheitsrisiken fr&#xFC;h zu erkennen, bevor sie zu ernsthaften Problemen werden und solange sie noch gut behandelt werden k&#xF6;nnen.</p><h2 id="worin-unterscheidet-sich-ihr-check-up-von-den-%C3%BCblichen-vorsorgeunter%C2%ADsuchungen-bieten-diese-nicht-schon-einen-guten-gesundheits-%C3%BCberblick">Worin unterscheidet sich Ihr Check-up von den &#xFC;blichen Vorsorgeunter&#xAD;suchungen? Bieten diese nicht schon einen guten Gesundheits-&#xDC;berblick?</h2><p>G&#xE4;ngige Vorsorgeuntersuchungen fokussieren sich meist auf einzelne Tests wie Mammografie oder Prostatakrebs-Screenings, w&#xE4;hrend viele Organe unber&#xFC;cksichtigt bleiben.</p><p>Unser umfassender Check-up geht dar&#xFC;ber hinaus und untersucht Gehirn, Herz, Leber, Nieren, Bauchspeicheldr&#xFC;se und Wirbels&#xE4;ule &#x2013; Bereiche, die oft vernachl&#xE4;ssigt werden.</p><p>Laut dem NORC-Institut werden nur 14 Prozent der Krebserkrankungen durch Routineuntersuchungen entdeckt. Die meisten Diagnosen erfolgen oft zu sp&#xE4;t f&#xFC;r optimale Behandlungen.</p><p>Unser MRI-gest&#xFC;tzter Check-up erm&#xF6;glicht eine Fr&#xFC;herkennung, noch bevor Beschwerden auftreten &#x2013; f&#xFC;r bessere Heilungschancen.</p><h2 id="welche-vorteile-hat-fr%C3%BCherkennung">Welche Vorteile hat Fr&#xFC;herkennung?</h2><p>Die fr&#xFC;hzeitige Erkennung von Erkrankungen spielt eine entscheidende Rolle f&#xFC;r den Behandlungserfolg und die Prognose. Neben Krebserkrankungen lassen sich auch chronische Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder kardiovaskul&#xE4;re Erkrankungen durch pr&#xE4;ventive Diagnostik fr&#xFC;h identifizieren. Dies erm&#xF6;glicht gezielte medizinische Massnahmen, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen oder sie sogar zu verhindern.</p><div class="kg-card kg-button-card kg-align-center"><a href="https://booking.aeon.life/de-ch/check-up/?ref=aeon.life" class="kg-btn kg-btn-accent">Scan buchen</a></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[GALA: Hollywood Trend Ganzkörper MRI]]></title><description><![CDATA[<p>Original Bericht aus der Gala: Interview mit Luisa Rossi<br><br><strong>Pr&#xE4;ventive Ganzk&#xF6;rper-Scans sind der neueste Trend aus den USA.</strong><br>Gleich den Superstars wie Kim Kardashian und Paris Hilton hat die Schweizer Style-Expertin Luisa Rossi den Scan des Schweizer Startups Aeon Life getestet.</p><p>Aeon Life bietet MRT-Scans an,</p>]]></description><link>https://aeon.life/de/blog/gala/</link><guid isPermaLink="false">6841908f72fdf2cf65eb69d6</guid><category><![CDATA[Prävention]]></category><dc:creator><![CDATA[Elena Busarac]]></dc:creator><pubDate>Thu, 05 Jun 2025 13:14:43 GMT</pubDate><media:content url="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/06/LuisaRossi-MRI-Full--1-.png" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/06/LuisaRossi-MRI-Full--1-.png" alt="GALA: Hollywood Trend Ganzk&#xF6;rper MRI"><p>Original Bericht aus der Gala: Interview mit Luisa Rossi<br><br><strong>Pr&#xE4;ventive Ganzk&#xF6;rper-Scans sind der neueste Trend aus den USA.</strong><br>Gleich den Superstars wie Kim Kardashian und Paris Hilton hat die Schweizer Style-Expertin Luisa Rossi den Scan des Schweizer Startups Aeon Life getestet.</p><p>Aeon Life bietet MRT-Scans an, kombiniert mit einer Blutuntersuchung, womit R&#xFC;ckschl&#xFC;sse auf m&#xF6;gliche Gesundheitsrisiken getroffen werden k&#xF6;nnen. Die Ergebnisse werden von Schweizer Radiologen analysiert, durch KI optimiert und innert 4 Werktagen via App bereitgestellt.<br></p><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/06/LuisaRossi-MRI-Full--1--1.png" class="kg-image" alt="GALA: Hollywood Trend Ganzk&#xF6;rper MRI" loading="lazy" width="2000" height="2667" srcset="https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w600/2025/06/LuisaRossi-MRI-Full--1--1.png 600w, https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w1000/2025/06/LuisaRossi-MRI-Full--1--1.png 1000w, https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w1600/2025/06/LuisaRossi-MRI-Full--1--1.png 1600w, https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w2400/2025/06/LuisaRossi-MRI-Full--1--1.png 2400w" sizes="(min-width: 720px) 720px"></figure><div class="kg-card kg-callout-card kg-callout-card-blue"><div class="kg-callout-text">&#x201E;Das Team hat sich toll um mich gek&#xFC;mmert&#x201C;</div></div><p><strong>Resultate innerhalb von 4 Tagen</strong><br>Die Schweizer Style-Expertin Luisa Rossi konnte sich bei Aeon Life in Z&#xFC;rich selber &#xFC;berzeugen &#x2013; und hat daf&#xFC;r sogar ihre Platzangst &#xFC;berwunden.<br>&#x201E;Das Team hat sich toll um mich gek&#xFC;mmert&#x201C;, erz&#xE4;hlt sie. &#x201E;Auch der Scan an sich war angenehm, die Lautst&#xE4;rke hat mich nicht gest&#xF6;rt und ich konnte mit dem Personal Kontakt aufnehmen.&#x201C;<br>Der Scan dauert 50 Minuten, die Ergebnisse sind 4 Tage sp&#xE4;ter via App einsehbar. Bei Luisa hiess es: Entwarnung! Und: Die Resultate sind sehr klar und gut verst&#xE4;ndlich.<br>Auff&#xE4;llige Befunde werden zugeordnet und mit einem Befundtext erkl&#xE4;rt. Die Ergebnisse fallen eine Vermittlung an eine/n Hausarzt/Haus&#xE4;rztin oder eine entsprechende Fach&#xE4;rztin nicht ersetzt, wird dies ebenfalls von Aeon Life &#xFC;bernommen.</p><div class="kg-card kg-callout-card kg-callout-card-green"><div class="kg-callout-text">&#x201E;Auch der Scan an sich war angenehm, die Lautst&#xE4;rke hat mich nicht gest&#xF6;rt und ich konnte mit dem Personal Kontakt aufnehmen.&#x201C;</div></div><p><strong>Umfassende Fr&#xFC;herkennung</strong><br>Viele Menschen leben mit gesundheitlichen Risiken, die unbemerkt bleiben, bis es zu sp&#xE4;t ist. Insbesondere Krebs wird bei vielen Menschen zu sp&#xE4;t erkannt &#x2013; eine fr&#xFC;hzeitige Diagnose erh&#xF6;ht die &#xDC;berlebensrate um bis zu 90 %. Das Konzept von Aeon Life bietet Fr&#xFC;herkennung von &#xFC;ber 500 Gesundheitsrisiken. <br><br>W&#xE4;hrend herk&#xF6;mmliche Vorsorgeuntersuchungen oft zeitaufw&#xE4;ndig sind und Besuche bei mehreren Fach&#xE4;rzten/Fach&#xE4;rztinnen erfordern, l&#xE4;sst sich der Ganzk&#xF6;rper-Check von Aeon Life an einem einzigen Termin erledigen. Die Nachfrage nach der in den USA schon etablierten Methode scheint auch in die Schweiz &#xFC;berzuschwappen: &#x201E;Die Nachfrage ist hoch&#x201C;, verr&#xE4;t CEO Tim Sithe. &#x201E;Wir m&#xF6;chten den Service auch bald in weiteren Schweizer St&#xE4;dten anbieten.&#x201C;</p><div class="kg-card kg-button-card kg-align-center"><a href="https://booking.aeon.life/de-ch/check-up/?ref=aeon.life" class="kg-btn kg-btn-accent">Scan buchen </a></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Wie hoch sind die Überlebenschancen bei Krebs?]]></title><description><![CDATA[Wird Krebs vollständig heilbar? Erfahre mehr über aktuelle Daten und Einblicke zu den Krebs-Überlebenschancen nach Krebsart. ]]></description><link>https://aeon.life/de/blog/krebs-uberlebenschance/</link><guid isPermaLink="false">6720c19d04744440e5fb30c2</guid><category><![CDATA[Statistik]]></category><category><![CDATA[Editor Carolin]]></category><category><![CDATA[Checker Elena]]></category><category><![CDATA[Reviewer Maja]]></category><dc:creator><![CDATA[Vlad Shvets]]></dc:creator><pubDate>Tue, 06 May 2025 08:55:55 GMT</pubDate><media:content url="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-28-um-13.47.30.png" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-28-um-13.47.30.png" alt="Wie hoch sind die &#xDC;berlebenschancen bei Krebs?"><p>Stell dir vor, k&#xFC;nstliche Intelligenz (KI) k&#xF6;nnte dein zuk&#xFC;nftiges Krebsrisiko vorhersagen. Am MIT und am Mass General Cancer Center entwickelte ein Team das <a href="https://abcnews.go.com/Health/ai-detect-treat-cancer-potential-risks-patients/story?id=101431628&amp;ref=aeon.life" rel="noreferrer">KI-Tool</a> Sybil, das auf Basis von CT-Scans innerhalb von sechs Jahren Lungenkrebsrisiken prognostizieren kann. Dieser innovative Ansatz zur Krebsfr&#xFC;herkennung, bei dem KI traditionelle Methoden erg&#xE4;nzt, ist zwar noch keine Routine, deutet aber auf zuk&#xFC;nftige M&#xF6;glichkeiten hin.</p><p>Dieser Artikel fasst wichtige aktuelle <a href="https://aeon.life/de/blog/krebsstatistik/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Krebsstatistiken</a> zusammen und beleuchtet deren Bedeutung mit Expertenmeinungen.</p><h2 id="aktuelle-krebs%C3%BCberlebensstatistiken-im-%C3%BCberblick"><strong>Aktuelle Krebs&#xFC;berlebensstatistiken im &#xDC;berblick:</strong></h2><ul><li>Bis 2040 wird ein Anstieg auf gesch&#xE4;tzte 29,4 Millionen j&#xE4;hrliche Neuerkrankungen erwartet. <sup>4</sup></li><li>Die Zahl der j&#xE4;hrlichen Krebstodesf&#xE4;lle wird im Jahr 2040 voraussichtlich 15.3 Millionen erreichen. <sup>4</sup></li><li>Etwa ein Drittel der Menschen erh&#xE4;lt im Laufe ihres Lebens eine Krebsdiagnose. Das Sterberisiko durch Krebs betr&#xE4;gt f&#xFC;r M&#xE4;nner 11 % und f&#xFC;r Frauen 8 %.<sup>7</sup>&#xA0;</li><li>Im Jahr 2024 werden sch&#xE4;tzungsweise 14.910 Kinder und Jugendliche (0-19 Jahre) diagnostiziert, und 1.590 werden daran versterben.</li><li><a href="https://aeon.life/de/blog/brustkrebs/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Brustkrebs</a> (bei Frauen), Lungenkrebs, Darmkrebs und <a href="https://aeon.life/de/blog/prostatakrebs-vorbeugen/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Prostatakrebs</a> sind die global am h&#xE4;ufigsten auftretenden Krebsarten.<sup>9</sup></li></ul><h2 id="die-wachsende-herausforderung-warum-die-krebspr%C3%A4valenzraten-steigen"><strong>Die wachsende Herausforderung: Warum die Krebspr&#xE4;valenzraten steigen</strong></h2><p>Die j&#xE4;hrliche Krebsinzidenz wird bis 2040 auf sch&#xE4;tzungsweise 29.9 Millionen F&#xE4;lle ansteigen, begleitet von 15.3 Millionen Todesf&#xE4;llen weltweit. Dieser besorgniserregende Trend l&#xE4;sst sich auf mehrere Faktoren zur&#xFC;ckf&#xFC;hren: die globale Bev&#xF6;lkerungsentwicklung, eine zunehmend alternde Gesellschaft und ver&#xE4;nderte Lebensstile.</p><p>Heute ist Krebs f&#xFC;r etwa <strong>jeden vierten Todesfall</strong> verantwortlich, und sch&#xE4;tzungsweise ein Drittel der Weltbev&#xF6;lkerung wird im Laufe ihres Lebens an Krebs erkranken.</p><p>Eine Umfrage der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in 76 L&#xE4;ndern zeigt, dass die prim&#xE4;re Krebsbehandlung in der Mehrheit (61%) dieser Staaten als Teil der universellen Gesundheitsleistungen anerkannt ist. </p><p>Dennoch hat ein Grossteil der Weltbev&#xF6;lkerung weiterhin keinen Zugang zu wirksamen Krebstherapien. Besonders alarmierend ist, dass nur 28 der befragten L&#xE4;nder eine umfassende palliative Versorgung anbieten &#x2013; eine entscheidende Unterst&#xFC;tzung zur Linderung von Symptomen, insbesondere f&#xFC;r Patienten im fortgeschrittenen Krankheitsstadium. Diese Versorgungsl&#xFC;cke muss dringend geschlossen werden.</p><p>Die h&#xE4;ufigsten Krebsarten &#x2013; Brust-, Lungen-, Darm-, Rektum- und Prostatakrebs &#x2013; machen &#xFC;ber 40% aller weltweiten Krebsf&#xE4;lle aus. Diese Zahlen unterstreichen die dringende Notwendigkeit verst&#xE4;rkter Bem&#xFC;hungen in den Bereichen Pr&#xE4;vention, Fr&#xFC;herkennung und Behandlung. Nur durch die Schliessung dieser Versorgungsl&#xFC;cken k&#xF6;nnen wir die steigenden Inzidenz- und Sterblichkeitsraten von Krebs effektiv bek&#xE4;mpfen.</p><figure class="kg-card kg-bookmark-card"><a class="kg-bookmark-container" href="https://aeon.life/de/blog/darmkrebs-vorsorge/?ref=aeon.life"><div class="kg-bookmark-content"><div class="kg-bookmark-title">Darmkrebs Vorsorge &#x2013; Das kannst du tun</div><div class="kg-bookmark-description">In diesem Artikel erf&#xE4;hrst du, welche Vorsorgeuntersuchungen zu Darmkrebs es gibt, wann du sie in Anspruch nehmen solltest und was du sonst noch tun kannst, um Krebs im Darm vorzubeugen.</div><div class="kg-bookmark-metadata"><img class="kg-bookmark-icon" src="https://aeon.life/favicon.ico" alt="Wie hoch sind die &#xDC;berlebenschancen bei Krebs?"><span class="kg-bookmark-author">Aeon Blog</span><span class="kg-bookmark-publisher">Dr. med. Felix Harder</span></div></div><div class="kg-bookmark-thumbnail"><img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2024/07/Darmkrebs_Thumbnail.png" alt="Wie hoch sind die &#xDC;berlebenschancen bei Krebs?"></div></a></figure><p>Dr. Isabelle Soerjomataram, stellvertretende Leiterin der Abteilung f&#xFC;r Krebs&#xFC;berwachung bei IARC, betont die globale Ungleichheit: </p><blockquote>&#x201E;Frauen in L&#xE4;ndern mit niedrigem HDI (HDI ist ein zusammengesetzter Index f&#xFC;r die durchschnittlichen Erfolge eines Landes in drei Bereichen der menschlichen Entwicklung: Gesundheit, Wissen und Lebensstandard) haben zwar eine um 50% geringere Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu erkranken als Frauen in L&#xE4;ndern mit hohem HDI, ihr Sterberisiko ist jedoch aufgrund sp&#xE4;ter Diagnosen und unzureichendem Zugang zu qualitativ hochwertiger Behandlung deutlich h&#xF6;her.&#x201C;</blockquote><h2 id="krebs%C3%BCberlebensstatistiken-in-den-usa"><strong>Krebs&#xFC;berlebensstatistiken in den USA</strong></h2><p>Die Landschaft der Krebs&#xFC;berlebenschancen in den Vereinigten Staaten ver&#xE4;ndert sich dynamisch. Hier sind einige wichtige Statistiken und Einblicke:</p><ul><li>Es wird prognostiziert, dass die Zahl der Menschen, die eine Krebserkrankung &#xFC;berlebt haben, in den n&#xE4;chsten zwei Jahrzehnten die <strong>26-Millionen-Marke</strong> &#xFC;bersteigen wird.<sup>1</sup></li><li>Bis zum Jahr 2040 wird ein bemerkenswerter Anstieg von etwa <strong>53 %</strong> bei der Anzahl der Personen erwartet, die f&#xFC;nf Jahre oder l&#xE4;nger nach ihrer Krebsdiagnose leben (verglichen mit 2022).<sup>1</sup></li><li>Gegenw&#xE4;rtig sind <strong>mehr als drei Viertel</strong> aller Krebs&#xFC;berlebenden in den USA &#xE4;lter als 60 Jahre.<sup>1</sup></li><li>Im Jahr 2025 wird die Zahl der Amerikaner, bei denen neu metastasierter Krebs diagnostiziert wird, voraussichtlich <strong>693&apos;452</strong> erreichen.<sup>1</sup></li><li>Mit sch&#xE4;tzungsweise <strong>4 Millionen</strong> Betroffenen machen Brustkrebs&#xFC;berlebende derzeit etwa <strong>22 %</strong> aller Krebs&#xFC;berlebenden aus. Dies entspricht ungef&#xE4;hr <strong>4 %</strong> aller Frauen in den Vereinigten Staaten.<sup>1</sup></li><li>Die Gesamtzahl der Prostatakrebs&#xFC;berlebenden liegt bei etwa <strong>1&apos;725 Millionen</strong> (<strong>10 %</strong> aller &#xDC;berlebenden). Die Zahl der M&#xE4;nner, bei denen Prostatakrebs diagnostiziert wurde, betr&#xE4;gt etwa <strong>3,5 Millionen</strong> (<strong>20%</strong> aller &#xDC;berlebenden).<sup>1</sup></li><li>Etwa <strong>8 %</strong> aller Krebs&#xFC;berlebenden in den USA haben ein Melanom &#xFC;berlebt, was <strong>1.5 Millionen</strong> Menschen entspricht.<sup>1</sup></li><li>Die Zahl der &#xDC;berlebenden von kolorektalem Krebs betr&#xE4;gt <strong>1.4 Millionen</strong>, was ebenfalls etwa <strong>8 %</strong> aller Krebs&#xFC;berlebenden ausmacht.<sup>1</sup></li><li>Das kumulierte Lebenszeitrisiko, an irgendeiner invasiven Krebserkrankung zu erkranken, betr&#xE4;gt <strong>40,9% f&#xFC;r M&#xE4;nner</strong> und <strong>39,1% f&#xFC;r Frauen</strong>.<sup>1</sup></li><li>Erfreulicherweise ist die <strong>Krebssterblichkeit</strong> in den USA seit 1991 um <strong>33%</strong> gesunken. Dieser R&#xFC;ckgang ist auf eine Kombination aus intensiver Forschung, verbesserten Behandlungsmethoden, fr&#xFC;hzeitigerer Diagnose und erfolgreichen Massnahmen zur <strong>Reduzierung des Rauchens</strong> zur&#xFC;ckzuf&#xFC;hren.<sup>1</sup></li><li><strong>Gezielte Antiraucherprogramme</strong> haben sich als &#xE4;usserst wirksam erwiesen und die Lungenkrebssterblichkeit bei M&#xE4;nnern von 90 pro 1000 im Jahr 1990 auf 38 pro 1000 gesenkt. Bei Frauen sank die Rate von 6 pro 1000 im Jahr 2002 auf 4 pro 1000.<sup>1</sup></li></ul><h2 id="die-effektivit%C3%A4t-von-anti-raucher-kampagnen">Die Effektivit&#xE4;t von Anti-Raucher-Kampagnen</h2><p>Eine interessante Studie &#xFC;ber die Auswirkungen und die Kosten-Nutzen-Ergebnisse der national im Fernsehen &#xFC;bertragenen Anti-Rauchen-Kampagne &quot;The Real Cost&quot; der FDA, die darauf abzielt, das Zigarettenrauchen unter US-amerikanischen Jugendlichen zu verhindern, ver&#xF6;ffentlicht im American Journal of Preventive Medicine (<a href="https://www.ajpmonline.org/article/S0749-3797(18)31877-4/fulltext?ref=aeon.life" rel="noreferrer">AJPM</a>).</p><p>Die Kampagne, die im Februar 2014 startete, richtet sich an Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren, die noch nie geraucht haben, aber mit der Gewohnheit lieb&#xE4;ugeln, sowie an diejenigen, die bereits das Rauchen ausprobiert haben.</p><blockquote>Stark beworben &#xFC;ber Fernsehen, Radio, Online-Medien und andere Kan&#xE4;le des &#xF6;ffentlichen Dienstes (DOC), wobei die Botschaften sich um das Thema drehen: &#x201E;Jede Zigarette kostet dich etwas.&#x201C;</blockquote><p>Die Kampagne thematisierte die kosmetischen Nebenwirkungen des Rauchens, die Sucht und die Inhaltsstoffe von Zigaretten. Die Kampagne hatte innerhalb der ersten drei Jahre das spezifischere Ziel erreicht, bei &#xFC;ber 90 % der Zielgruppe Werbebekanntheit zu erzielen. Dies f&#xFC;hrte in der Folge zu einem Anstieg des Anteils derjenigen, die Tabaksch&#xE4;den bejahten, um 11.5 % 14 Monate nach der Umsetzung der Massnahme im Vergleich zum Zeitraum davor.</p><p>Eine 2017 durchgef&#xFC;hrte Studie zeigte, dass Jugendliche, die die Kampagne h&#xE4;ufiger wahrgenommen hatten, ein 30 % geringeres Risiko hatten, mit dem Rauchen zu beginnen. Es wurde gesch&#xE4;tzt, dass die Kampagne 348.398 US-Jugendliche vom Rauchen abgehalten hat.</p>
<!--kg-card-begin: html-->
<!DOCTYPE html>
<html>
<head>
    <meta charset="utf-8">
    <title>Auswirkungen der Anti-Raucher-Kampagne</title>
    <script src="https://code.highcharts.com/highcharts.js"></script>
    <style>
        .chart-container {
            text-align: center;
            margin: auto;
        }
    </style>
</head>
<body>
    <div id="campaignImpactChart" style="width: 800px; height: 500px; margin: auto;"></div>
    <script>
    document.addEventListener('DOMContentLoaded', function () {
        Highcharts.chart('campaignImpactChart', {
            chart: {
                type: 'column'
            },
            title: {
                text: 'Auswirkungen der Anti-Raucher-Kamapgne (2014-2017)'
            },
            xAxis: {
                categories: ['Werbebekanntheit (3 Jahre)', 'Bewusste Anerkennung von Tabakschäden', 'Geringeres Risiko, mit dem Rauchen anzufangen', 'Jugendliche, die vom Rauchen abgehalten wurden'],
                title: {
                    text: null
                },
                labels: {
                    style: {
                        color: '#000'
                    }
                }
            },
            yAxis: {
                min: 0,
                title: {
                    text: 'Prozent / Anzahl',
                    align: 'high',
                    style: {
                        color: '#000'
                    }
                },
                labels: {
                    style: {
                        color: '#000'
                    }
                }
            },
            tooltip: {
                valueSuffix: ' % / Number'
            },
            plotOptions: {
                column: {
                    dataLabels: {
                        enabled: true,
                        style: {
                            color: '#000'
                        }
                    },
                    colorByPoint: true,
                    colors: ['#FFB57F', '#FFB57F', '#FFB57F', '#FFB57F'] // Matched colors to the previous graph
                }
            },
            legend: {
                enabled: false
            },
            series: [{
                name: 'Auswirkungen der Kampagne',
                data: [90, 11.5, 30, 348398],
                color: '#FFB57F' // Orange color for bars
            }],
            credits: {
                enabled: false
            }
        });
    });
    </script>
</body>
</html>

<!--kg-card-end: html-->
<p>Zur Bewertung der Kosten-Effektivit&#xE4;t dieses Modells verwendete die Studie zwei Hauptkennzahlen: Kosten pro QALY (Quality Adjusted Life Year) und ROI (Return on Investment). Diese Kennzahlen entsprechen anderen Gesundheitsinterventionen von 1 QALY (z. B. etwa 5 Jahre gewonnenes Leben). Die Kampagne wird als kosteneffizienter angesehen, wenn wir davon ausgehen, dass das Verhindern eines Rauchers das Leben f&#xFC;r 24.000 US-Dollar pro Person rettet, ohne den Discountfaktor zu ber&#xFC;cksichtigen.</p><p>Im Gegensatz dazu erbrachte die ROI-Analyse eine Dollar-Sch&#xE4;tzung der Ausgaben f&#xFC;r rauchbedingte Gesundheitskosten ohne die Kampagnen-Ausgaben. Jede Kosten-Nutzen-Analyse zeigte, dass <em>The Real Cost</em> bedeutende &#xF6;ffentliche Gesundheitsvorteile zu einem angemessenen wirtschaftlichen Preis bietet.</p><p>Dies unterstreicht die Bedeutung von Anti-Raucher-Kampagnen, von denen einige offensichtlich sehr erfolgreich darin sind, Menschen vom Rauchen abzuhalten.</p><p>Gerne, hier ist eine verbesserte Version der Krebs&#xFC;berlebensstatistiken im Vereinigten K&#xF6;nigreich, die die Informationen klarer strukturiert und die wichtigsten Herausforderungen hervorhebt:</p><h2 id="krebs%C3%BCberlebensstatistiken-im-vereinigten-k%C3%B6nigreich"><strong>Krebs&#xFC;berlebensstatistiken im Vereinigten K&#xF6;nigreich</strong></h2><ul><li>In den letzten 50 Jahren hat das Vereinigte K&#xF6;nigreich <strong>erhebliche Fortschritte bei der Senkung der Krebssterblichkeitsrate</strong> erzielt. </li><li>Daten aus dem Januar 2023 zeigen, dass von <strong>19.169 neu diagnostizierten Krebsf&#xE4;llen</strong> lediglich <strong>38%</strong> im fr&#xFC;hen Stadium I oder II entdeckt wurden.</li><li>Besorgniserregend ist der <strong>zunehmende Anteil</strong> von Krebsdiagnosen im Januar 2023, bei denen das Stadium <strong>unbekannt</strong> war.</li></ul><h2 id="der-langfristige-plan-des-nhs">Der langfristige Plan des NHS</h2><p>Der langfristige Plan des National Health Service (NHS) sieht vor, dass bis 2028 <strong>drei Viertel (75%)</strong> aller Krebserkrankungen im Stadium I oder II diagnostiziert werden sollen. Die fr&#xFC;hzeitige Diagnose ist eine zentrale Priorit&#xE4;t zur Verbesserung der Behandlungsergebnisse.</p><div class="kg-card kg-callout-card kg-callout-card-accent"><div class="kg-callout-text">Bis M&#xE4;rz 2024 wurden jedoch nur 33% der Patienten innerhalb dieses 28-Tage-Zeitraums diagnostiziert oder von Krebs ausgeschlossen. Dies deutet darauf hin, dass das Ziel einer schnelleren Diagnose noch nicht erreicht wird.</div></div><p>Die fr&#xFC;hzeitige Krebsdiagnose bleibt ein Problem, das verschiedene soziale Schichten unterschiedlich betrifft. Eine Studie von Alamgir, H. Mahmood und B. Azad zeigte einen <strong>R&#xFC;ckgang der fr&#xFC;hen Diagnosen</strong> w&#xE4;hrend der ersten Phase der COVID-19-Pandemie (M&#xE4;rz bis Mai 2020). </p><p>In den <strong>weniger benachteiligten Gebieten</strong> sank die Rate neuer Fr&#xFC;hdiagnosen von 58% auf 52%, w&#xE4;hrend die <strong>st&#xE4;rker benachteiligten Gebiete</strong> einen deutlicheren R&#xFC;ckgang von 53% auf 41% verzeichneten.</p><p>Die aktuellen Raten der Fr&#xFC;hdiagnose liegen sowohl in weniger als auch in stark benachteiligten Gruppen <strong>zwei bis f&#xFC;nf Jahre hinter den NHS-Zielen von 75% bis 2028 zur&#xFC;ck</strong>. Dies unterstreicht die Notwendigkeit verst&#xE4;rkter Anstrengungen, um diese Ungleichheiten zu beseitigen und die Erfolgsquote der Fr&#xFC;hdiagnose in allen Bev&#xF6;lkerungsgruppen zu verbessern.</p>
<!--kg-card-begin: html-->
<div class="quote-block">
    <p class="quote-text">&#x201C;Trotz der Tatsache, dass mehr Menschen behandelt werden als zuvor &#x2013; und NHS-Mitarbeiter unerm&#xFC;dlich arbeiten &#x2013; warten viele Menschen in Grossbritannien l&#xE4;nger auf Tests und Behandlungen als je zuvor.&#x201D;</p>
    <p class="quote-author">&#x2014; Michelle Mitchell OBE, Chief Executive of Cancer Research UK</p>
</div>

<style>
    .quote-block {
        max-width: 800px;
        padding: 20px;
        margin: 20px auto;
        border-left: 4px solid #FFB57F; /* Highlight bar on the left */
        background: #f9f9f9; /* Light gray background */
        box-shadow: 0 4px 8px rgba(0, 0, 0, 0.1); /* Subtle shadow */
        border-radius: 8px; /* Rounded corners */
        font-family: 'Georgia', serif; /* Elegant font for quotes */
    }

    .quote-text {
        font-size: 1.5em;
        color: #333;
        line-height: 1.6;
        margin: 0 0 10px;
        text-align: center; /* Center-align text */
    }

    .quote-author {
        font-size: 1em;
        color: #555;
        text-align: right;
        margin: 0;
        font-weight: bold;
    }

    @media only screen and (max-width: 600px) {
        .quote-block {
            padding: 15px;
            border-left: 3px solid #FFB57F;
        }

        .quote-text {
            font-size: 1.2em;
        }

        .quote-author {
            font-size: 0.9em;
        }
    }

    @media only screen and (max-width: 400px) {
        .quote-block {
            padding: 10px;
            border-left: 2px solid #FFB57F;
        }

        .quote-text {
            font-size: 1em;
        }

        .quote-author {
            font-size: 0.8em;
        }
    }
</style>

<!--kg-card-end: html-->
<h2 id="1und-5-jahres-%C3%BCberlebensraten-bei-krebs"><strong>1- und 5-Jahres-&#xDC;berlebensraten bei Krebs</strong></h2><ul><li>Die 5-Jahres-&#xDC;berlebensrate bei <strong>Brustkrebs</strong> liegt bei &#xFC;ber 80 %.&#xB3; </li><li>Bei <strong>Lungenkrebs</strong> liegt die 5-Jahres-&#xDC;berlebensrate bei unter 20 %.&#xB3; </li><li>Zwischen 2013 und 2019 &#xFC;berlebten in den Vereinigten Staaten etwa <strong>22 % der Leberkrebspatienten</strong> mindestens f&#xFC;nf Jahre nach ihrer Diagnose. Diese Zahl spiegelt die 5-Jahres-Relativ&#xFC;berlebensraten f&#xFC;r verschiedene Krebsarten in den USA in diesem Zeitraum wider.&#xB3;</li></ul><h3 id="was-ist-eine-1-jahresund-eine-5-jahres-%C3%BCberlebensrate"><strong>Was ist eine 1-Jahres- und eine 5-Jahres-&#xDC;berlebensrate?</strong></h3><p>Die 5-Jahres-&#xDC;berlebensrate f&#xFC;r eine bestimmte Krebsart ist der Prozentsatz der Patienten, die f&#xFC;nf Jahre nach der Diagnose noch leben. Sie ist unterschiedlich je nach Tumorart, Stadium der Erkrankung bei der Diagnose und Land.</p><p>Im Fall von Brustkrebs bedeutet eine &#xDC;berlebensrate von &#xFC;ber 80 %, dass mehr als 80 % der Patientinnen seit der Diagnose mindestens f&#xFC;nf Jahre gelebt haben. Im Allgemeinen ist die &#xDC;berlebensrate bei Brustkrebs h&#xF6;her, insbesondere bei einer Diagnose im Fr&#xFC;hstadium. Bei Lungenkrebs hingegen bedeutet eine 5-Jahres-&#xDC;berlebensrate von unter 20 %, dass weniger als 20 % der Patienten f&#xFC;nf Jahre leben. Dies deutet in der Regel darauf hin, dass Lungenkrebs h&#xE4;ufig in sp&#xE4;teren Stadien diagnostiziert wird und daher im Allgemeinen eine schlechte &#xDC;berlebensrate aufweist.</p><p>In den Vereinigten Staaten lag die 5-Jahres-&#xDC;berlebensrate bei Leberkrebs von 2013 bis 2019 bei 22 %, was bedeutet, dass ungef&#xE4;hr 22 % der Patienten mit Leberkrebs seit der Diagnose f&#xFC;nf Jahre oder l&#xE4;nger &#xFC;berlebten. &#xC4;hnlich wie Lungenkrebs weist auch Leberkrebs oft h&#xF6;here Sterblichkeitsraten auf, da er potenziell in einem sp&#xE4;teren Stadium diagnostiziert wird.</p><p>In Entwicklungsl&#xE4;ndern k&#xF6;nnen diese Raten deutlich niedriger sein, da das Gesundheitssystem unterversorgt sein kann, was zu schlechten Diagnosem&#xF6;glichkeiten und weniger effektiven Behandlungen f&#xFC;hrt. Die Raten k&#xF6;nnen stark von der Krebsart und dem Stadium bei der Diagnose abh&#xE4;ngen. Im Allgemeinen haben Krebserkrankungen im Fr&#xFC;hstadium bessere &#xDC;berlebensraten als solche im sp&#xE4;teren Stadium.</p><div class="kg-card kg-callout-card kg-callout-card-accent"><div class="kg-callout-text"><b><strong style="white-space: pre-wrap;">Jayantis 5-Jahres-&#xDC;berlebensgeschichte</strong></b><br>Auf Yale Medicine wurde die beeindruckende f&#xFC;nfj&#xE4;hrige &#xDC;berlebensgeschichte von Jayanti ver&#xF6;ffentlicht, die zeigt, wie &#xDC;berlebenswillen und St&#xE4;rke inmitten einer be&#xE4;ngstigenden Krebsdiagnose neue Dimensionen gewinnen k&#xF6;nnen. Im Dezember 2018, mit 70 Jahren und nach 41 Jahren harter Arbeit, trat Jayanti in den Ruhestand. Sie freute sich darauf, mehr Zeit f&#xFC;r sich selbst und ihre Familie zu haben und &#xF6;fter zu reisen. Doch nur drei Monate sp&#xE4;ter &#xE4;nderte sich ihr Leben dramatisch: Nach einer routinem&#xE4;ssigen Mammographie erhielt sie die Diagnose Brustkrebs im Stadium IV &#x2013; mit nur einer 20-prozentigen &#xDC;berlebenschance in den n&#xE4;chsten f&#xFC;nf Jahren. Der Krebs war sehr aggressiv, und ihre Behandlung umfasste Chemotherapie, gezielte Therapie sowie palliative Unterst&#xFC;tzung. <br><br>Trotz der schweren Diagnose fand sie R&#xFC;ckhalt in der Unterst&#xFC;tzung ihrer Familie und Freunde sowie in der fachlichen Betreuung des Smilow Cancer Hospitals. Zwar war der Kampf nicht einfach, aber auch nicht hoffnungslos. Sie setzte sich aktiv f&#xFC;r sich selbst ein, suchte gemeinsam mit ihrer Familie nach dem besten Behandlungsplan. Doch eine tiefere Untersuchung brachte eine unerwartete Wendung: Die urspr&#xFC;nglich diagnostizierten Metastasen erwiesen sich als Sarkoidose, eine Autoimmunerkrankung. Diese Entdeckung verwandelte ihre Diagnose von unheilbar in behandelbar, da ihr Krebs nun als lokal fortgeschritten klassifiziert wurde.<br><br>Jayanti unterzog sich einer Mastektomie und weiteren Behandlungen, und die &#xC4;rzte stellten fest, dass keine Krebszellen mehr nachweisbar waren. Heute, f&#xFC;nf Jahre nach der Diagnose, ist sie ein lebendiges Beispiel f&#xFC;r Hoffnung und Widerstandskraft. Sie widmet sich nicht nur der Familie und hilft anderen Brustkrebspatientinnen, sondern lebt auch ihre Leidenschaften als Schriftstellerin, K&#xFC;nstlerin und Reisende aus. Ihre Geschichte ist eine kraftvolle Erinnerung an die Bedeutung von Selbstvertretung, Glauben und der Unterst&#xFC;tzung durch die Gemeinschaft in den herausforderndsten Momenten des Lebens.</div></div><figure class="kg-card kg-bookmark-card"><a class="kg-bookmark-container" href="https://aeon.life/de/blog/mammografie/?ref=aeon.life"><div class="kg-bookmark-content"><div class="kg-bookmark-title">Wie schmerzhaft ist eine Mammografie?</div><div class="kg-bookmark-description">Hier erf&#xE4;hrst du alles &#xFC;ber den Ablauf einer Mammographie, Screeningprogramme, Vor- und Nachteile und welche Alternativen es gibt.</div><div class="kg-bookmark-metadata"><img class="kg-bookmark-icon" src="https://aeon.life/favicon.ico" alt="Wie hoch sind die &#xDC;berlebenschancen bei Krebs?"><span class="kg-bookmark-author">Aeon Blog</span><span class="kg-bookmark-publisher">Javier Garcia</span></div></div><div class="kg-bookmark-thumbnail"><img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2024/07/Mammographie_thumbnail.png" alt="Wie hoch sind die &#xDC;berlebenschancen bei Krebs?"></div></a></figure><h2 id="krebs%C3%BCberlebensstatistiken-bei-m%C3%A4nnern-und-frauen"><strong>Krebs&#xFC;berlebensstatistiken bei M&#xE4;nnern und Frauen</strong></h2><ul><li>Die Sterberate durch Krebs liegt bei M&#xE4;nnern bei <strong>173.2 F&#xE4;llen pro 100.000</strong>, verglichen mit 126.4 bei Frauen.&#x2074;</li><li>Die niedrigste Krebssterblichkeitsrate pro 100&apos;000 nach ethnischer Zugeh&#xF6;rigkeit und Geschlecht liegt bei 82.6 bei nicht-hispanischen asiatischst&#xE4;mmigen/pazifischen Inselbewohnerinnen, <strong>die h&#xF6;chste bei 208.3 bei nicht-hispanischen schwarzen M&#xE4;nnern</strong>.&#x2074;</li><li>Die Zahl der Krebspatienten steigt; dennoch gibt es allein in den Vereinigten Staaten eine Million Krebs&#xFC;berlebende. Die ACS (American Cancer Society) gab an, dass die Gesamtzahl der Krebs&#xFC;berlebenden bis 2032 auf 22.5 Millionen ansteigen wird.&#x2074;</li><li>Die Zahl der tats&#xE4;chlichen Krebsf&#xE4;lle bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 19 Jahren und j&#xFC;nger wurde f&#xFC;r das Jahr 2024 auf <strong>14&apos;910</strong> gesch&#xE4;tzt, w&#xE4;hrend die Zahl der Krebstodesf&#xE4;lle in dieser Gruppe voraussichtlich 1.590 betragen wird.&#x2074;</li><li>Sch&#xE4;tzungen von Getty zufolge gaben Amerikaner in diesem Jahr privat <strong>208.9 Milliarden Dollar</strong> f&#xFC;r Krebs aus.<sup>9</sup></li><li>Es wurde beobachtet, dass <strong>die Krebsrate mit der Lebenserwartung, dem Bildungsniveau und dem Lebensstandard des Einzelnen steigt</strong>.&#x2074;</li></ul><h2 id="die-finanzielle-belastung-durch-krebs"><strong>Die finanzielle Belastung durch Krebs</strong></h2><p>Es wird angenommen, dass diese Ausgaben aufgrund der wachsenden Zahl &#xE4;lterer Menschen, der steigenden Inzidenz von Krebs sowie der Anwendung neuer, aber teurer Behandlungen steigen werden.</p><p>Eine aktuelle <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7370695/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Studie</a> von Medizinern befasst sich mit der finanziellen Toxizit&#xE4;t, mit der Krebspatienten in den USA konfrontiert sind. Die vorliegende &#xDC;bersicht stellt fest, dass etwa die H&#xE4;lfte der Krebspatienten finanzielle Auswirkungen ihrer Erkrankung und Behandlung erlebt: laut der Studie 49 %.</p><p>Faktoren, die vermutlich auf der entgegengesetzten Seite der Skala liegen, sind keine Krankenversicherung, niedriges Einkommen, Arbeitslosigkeit und ein junges Alter bei der Erkrankung. Solche Belastungen f&#xFC;hren zu einem schlechteren Gesundheitszustand, der sich in <strong>einer geringeren gesundheitsbezogenen Lebensqualit&#xE4;t (HRQoL)</strong> und einer erh&#xF6;hten Non-Adh&#xE4;renz bei der Einnahme von Krebsmedikamenten &#xE4;ussert.</p><p>Die Autoren stellten auch fest, dass die steigenden Kosten in den fr&#xFC;hen Phasen der Krebsbehandlung bei verschiedenen Krebsarten nicht variierten. W&#xE4;hrend finanzielle Belastungen mit einer suboptimalen Compliance und einer schlechten Lebensqualit&#xE4;t verbunden waren, wurde eine erh&#xF6;hte Sterblichkeitsrate nur in einer Studie berichtet, die finanziellen Stress untersuchte. </p><p>Zu diesem Zweck ermutigen die Autoren die Weiterentwicklung von Studien zur Entwicklung von Interventionen, die Gesundheitsfachkr&#xE4;fte nutzen k&#xF6;nnen, um die finanzielle Belastung von Patienten mit b&#xF6;sartigen Neubildungen zu lindern.</p><h2 id="trends-in-der-krebsbehandlung"><strong>Trends in der Krebsbehandlung</strong></h2><ul><li><strong>Personalisierte Krebsimpfstoffe:</strong> Im Vereinigten K&#xF6;nigreich werden verschiedene Impfstoffe getestet, um die Immunantwort zu aktivieren, die wahrscheinlich spezifische Krebszellen angreift, um ein Wiederauftreten zu verhindern. Durch die mRNA-Technologie sollen diese Impfstoffe weniger Nebenwirkungen als die Chemotherapie haben und k&#xF6;nnten einer der bedeutendsten Fortschritte in der Krebsbehandlung sein.&#x2078;</li><li><strong>Test zur Identifizierung von 18 Krebsarten im Fr&#xFC;hstadium:</strong> Ein in den USA entwickelter Bluttest liefert Hinweise auf Krebs im Fr&#xFC;hstadium, indem er Proteine bewertet und kosteng&#xFC;nstiger ist als herk&#xF6;mmliche Tests. Dieser Test k&#xF6;nnte potenziell das Multi-Krebs-Screening ver&#xE4;ndern, wenn er weiterentwickelt w&#xFC;rde, obwohl er sich noch in einem fr&#xFC;hen Stadium befindet.&#x2078;</li><li><strong>Sieben-Minuten-Krebsbehandlung per Injektion:</strong> Zum ersten Mal hat der englische NHS eine siebenmin&#xFC;tige Injektionsbehandlung f&#xFC;r Krebs anstelle des intraven&#xF6;sen Verfahrens eingef&#xFC;hrt. Diese Behandlung, die unter anderem Lungen- und Brustkrebs bek&#xE4;mpft, wird die Behandlungszeit f&#xFC;r Patienten und Pflegepersonal deutlich verk&#xFC;rzen.&#x2078;</li><li><strong>Pr&#xE4;zisionsonkologie:</strong> Pr&#xE4;zisionsmedizin zielt darauf ab, die genetischen und molekularen Profile von Tumoren genau zu kennen, um Krebs erfolgreich zu behandeln. Die Behandlungen dieser Methode haben weniger Nebenwirkungen als herk&#xF6;mmliche Behandlungen, da sie zielgerichtet sind und die Aktivierung eines oder weniger Gene beinhalten.&#x2078;</li><li><strong>K&#xFC;nstliche Intelligenz (KI) in der Krebsbehandlung:</strong> Von besonderer Bedeutung ist der Einsatz von KI in Krebsl&#xF6;sungen, einschliesslich Risikoprofilierung, Bildanalyse, Fr&#xFC;herkennung und Behandlungsempfehlungen. Fortschrittliche Computerprogramme erkennen Krebs fr&#xFC;her und entwickeln intelligente Behandlungspl&#xE4;ne, insbesondere dort, wo Fach&#xE4;rzte rar sind.&#x2078;</li></ul><h3 id="sieben-minuten-krebsbehandlung-per-injektion"><strong>Sieben-Minuten-Krebsbehandlung per Injektion</strong></h3><p>Der NHS in England wird im Rahmen seines Gesundheitsprogramms eine siebenmin&#xFC;tige Anti-Krebs-Injektion f&#xFC;r Atezolizumab (Tecentriq&#xAE;) einf&#xFC;hren. Dieses Immuntherapeutikum musste bisher intraven&#xF6;s verabreicht werden.</p><p>Die von der MHRA (Medicines and Healthcare products Regulatory Agency) zugelassene schnelle Injektion wird <strong>j&#xE4;hrlich Hunderten von Patienten</strong> die 30- bis 60-min&#xFC;tige Behandlungszeit anstelle von sieben Minuten ersparen. Atezolizumab st&#xE4;rkt die k&#xF6;rpereigene F&#xE4;higkeit, Krebs zu bek&#xE4;mpfen, einschliesslich Lungen-, Brust- und Leberkrebs. Diese Innovation soll die Wahrnehmung der Patienten verbessern und gleichzeitig die &#xFC;berlasteten NH-Einrichtungen entlasten, ohne zus&#xE4;tzliche Kosten zu verursachen.</p><p>Professor Peter Johnson, Nationaler Direktor f&#xFC;r Krebs beim NHS, sagte: &#x201E;Die bestm&#xF6;gliche Lebensqualit&#xE4;t f&#xFC;r Krebspatienten zu erhalten, ist von entscheidender Bedeutung, daher wird die Einf&#xFC;hrung schnellerer subkutaner Injektionen einen wichtigen Unterschied machen.&#x201C;</p>
<!--kg-card-begin: html-->
<div class="quote-block">
    <p class="quote-text">&#x201C;Wir werden die Entstehung von Krebs, der ein wesentlicher Bestandteil des Alterungsprozesses ist, niemals vollst&#xE4;ndig beseitigen k&#xF6;nnen.&#x201D;</p>
    <p class="quote-author">&#x2014; Maurie Markman, MD, President of Medicine &amp; Science at Cancer Treatment Centers of America&#xAE; (CTCA)</p>
</div>

<style>
    .quote-block {
        max-width: 800px;
        padding: 20px;
        margin: 20px auto;
        border-left: 4px solid #FFB57F; /* Highlight bar on the left */
        background: #f9f9f9; /* Light gray background */
        box-shadow: 0 4px 8px rgba(0, 0, 0, 0.1); /* Subtle shadow */
        border-radius: 8px; /* Rounded corners */
        font-family: 'Georgia', serif; /* Elegant font for quotes */
    }

    .quote-text {
        font-size: 1.5em;
        color: #333;
        line-height: 1.6;
        margin: 0 0 10px;
        text-align: center; /* Center-align text */
    }

    .quote-author {
        font-size: 1em;
        color: #555;
        text-align: right;
        margin: 0;
        font-weight: bold;
    }

    @media only screen and (max-width: 600px) {
        .quote-block {
            padding: 15px;
            border-left: 3px solid #FFB57F;
        }

        .quote-text {
            font-size: 1.2em;
        }

        .quote-author {
            font-size: 0.9em;
        }
    }

    @media only screen and (max-width: 400px) {
        .quote-block {
            padding: 10px;
            border-left: 2px solid #FFB57F;
        }

        .quote-text {
            font-size: 1em;
        }

        .quote-author {
            font-size: 0.8em;
        }
    }
</style>

<!--kg-card-end: html-->
<p>&#x201E;Wir m&#xFC;ssen jedoch bestrebt sein, den Einsatz von Screening-Strategien zu optimieren, die HPV-Impfung dringend zu empfehlen und weiterhin molekulare Marker zu erforschen. Diese Marker k&#xF6;nnen ein erh&#xF6;htes lebenslanges Risiko f&#xFC;r eine bestimmte Krebsart vorhersagen und zus&#xE4;tzliche oder intensivere <a href="https://aeon.life/de/blog/screening/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Screenings</a> rechtfertigen.&#x201C;</p><h2 id="blick-in-die-zukunft">Blick in die Zukunft</h2><p>Diese Statistiken zeigen mehrere innovative Fortschritte in der Krebsbehandlung und -diagnose. Technologien wie KI werden bei der Entwicklung patientenspezifischer Behandlungen helfen, was das &#xDC;berleben der Patienten verbessern wird.</p><p>Dar&#xFC;ber hinaus werden Informationen &#xFC;ber genetische Veranlagungen oder die Umwelt zu Entscheidungen &#xFC;ber individuelle Krebsrisiken f&#xFC;hren, wodurch die Gesundheitsversorgung noch besser auf jeden Patienten zugeschnitten werden kann und den Patienten die Behandlung angeboten wird, die f&#xFC;r den spezifischen Fall von Krebs notwendig ist.</p><p>Nicht zuletzt tr&#xE4;gt der Prozess der individuellen Progression, unter Ber&#xFC;cksichtigung der Bem&#xFC;hungen, die Verf&#xFC;gbarkeit der Gesundheitsversorgung f&#xFC;r Menschen auf der ganzen Welt zu erh&#xF6;hen, dazu bei, ein Verst&#xE4;ndnis f&#xFC;r die potenziellen Ver&#xE4;nderungen der Krebsraten in der Zukunft zu entwickeln. Da Krebs jedoch heute eine der h&#xE4;ufigsten Todesursachen ist, bedarf es weiterhin intensiverer Forschung, Finanzierung und technologischer Weiterentwicklung.</p><p>Proaktive Gesundheitsmassnahmen wie ein Ganzk&#xF6;rper Check-up helfen dabei, Krebs und andere Erkrankungen fr&#xFC;hstm&#xF6;glich zu erkennen. Bei aeon erh&#xE4;ltst du zeitnah deine Ergebnisse und kannst so selbstbestimmt &#xFC;ber deine Gesundheit bestimmen.</p><div class="kg-card kg-button-card kg-align-center"><a href="https://booking.aeon.life/de-ch/check-up/?ref=aeon.life" class="kg-btn kg-btn-accent">Jetzt Termin buchen</a></div><h2 id="h%C3%A4ufig-gestellte-fragen-zur-%C3%BCberlebensrate-bei-krebs">H&#xE4;ufig gestellte Fragen zur &#xDC;berlebensrate bei Krebs</h2><div class="kg-card kg-toggle-card" data-kg-toggle-state="close">
            <div class="kg-toggle-heading">
                <h4 class="kg-toggle-heading-text"><b><strong style="white-space: pre-wrap;">Wie hoch sind die &#xDC;berlebenschancen bei Krebs?</strong></b></h4>
                <button class="kg-toggle-card-icon" aria-label="Expand toggle to read content">
                    <svg id="Regular" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewbox="0 0 24 24">
                        <path class="cls-1" d="M23.25,7.311,12.53,18.03a.749.749,0,0,1-1.06,0L.75,7.311"/>
                    </svg>
                </button>
            </div>
            <div class="kg-toggle-content"><p><span style="white-space: pre-wrap;">Die &#xDC;berlebenschancen bei Krebs variieren stark und h&#xE4;ngen von der Art des Krebses, dem Stadium bei der Diagnose und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten ab. Einige Krebsarten, wie Prostata- und Brustkrebs, haben viel h&#xF6;here &#xDC;berlebensraten, w&#xE4;hrend andere, wie Bauchspeicheldr&#xFC;sen- und Lungenkrebs, niedrigere &#xDC;berlebensraten aufweisen. Stadium-4-Krebs gilt im Allgemeinen als unheilbar, aber einige Patienten erreichen eine langfristige Remission.</span></p></div>
        </div><div class="kg-card kg-toggle-card" data-kg-toggle-state="close">
            <div class="kg-toggle-heading">
                <h4 class="kg-toggle-heading-text"><b><strong style="white-space: pre-wrap;">Wurde Stadium-4-Krebs jemals geheilt?</strong></b></h4>
                <button class="kg-toggle-card-icon" aria-label="Expand toggle to read content">
                    <svg id="Regular" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewbox="0 0 24 24">
                        <path class="cls-1" d="M23.25,7.311,12.53,18.03a.749.749,0,0,1-1.06,0L.75,7.311"/>
                    </svg>
                </button>
            </div>
            <div class="kg-toggle-content"><p><span style="white-space: pre-wrap;">Stadium-4-Krebs gilt im Allgemeinen als unheilbar, weil er bedeutet, dass sich der Krebs auf andere Teile des K&#xF6;rpers ausgebreitet hat. Er kann jedoch in einigen F&#xE4;llen behandelt und kontrolliert werden. Es gab F&#xE4;lle, in denen Patienten eine langfristige Remission erreichten, bei der der Krebs nicht nachweisbar ist und die Symptome verschwinden, aber dies ist selten und h&#xE4;ngt von vielen Faktoren ab, einschliesslich der Art des Krebses und der verf&#xFC;gbaren Behandlungsoptionen. Kein Krebs ist wirklich zu 100 % heilbar, selbst in den fr&#xFC;hen Stadien nicht. W&#xE4;hrend einige Krebsarten (wie Haut- oder Hodenkrebs) sehr hohe Heilungsraten aufweisen, besteht dennoch ein gewisses Restrisiko.</span></p></div>
        </div><div class="kg-card kg-toggle-card" data-kg-toggle-state="close">
            <div class="kg-toggle-heading">
                <h4 class="kg-toggle-heading-text"><b><strong style="white-space: pre-wrap;">Wie lange hat jemand mit Stadium-4-Krebs am l&#xE4;ngsten gelebt?</strong></b></h4>
                <button class="kg-toggle-card-icon" aria-label="Expand toggle to read content">
                    <svg id="Regular" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewbox="0 0 24 24">
                        <path class="cls-1" d="M23.25,7.311,12.53,18.03a.749.749,0,0,1-1.06,0L.75,7.311"/>
                    </svg>
                </button>
            </div>
            <div class="kg-toggle-content"><p><span style="white-space: pre-wrap;">Einige Patienten haben mit Stadium-4-Krebs mehr als zehn oder sogar 20 Jahre gelebt, insbesondere wenn der Krebs gut auf die Behandlung anspricht oder in Remission geht. Mit Fortschritten in der medizinischen Behandlung und personalisierten Therapien verbessern sich die &#xDC;berlebenszeiten, aber sie variieren stark von Person zu Person.</span></p></div>
        </div><div class="kg-card kg-toggle-card" data-kg-toggle-state="close">
            <div class="kg-toggle-heading">
                <h4 class="kg-toggle-heading-text"><b><strong style="white-space: pre-wrap;">Was ist die aggressivste Krebsart?</strong></b></h4>
                <button class="kg-toggle-card-icon" aria-label="Expand toggle to read content">
                    <svg id="Regular" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewbox="0 0 24 24">
                        <path class="cls-1" d="M23.25,7.311,12.53,18.03a.749.749,0,0,1-1.06,0L.75,7.311"/>
                    </svg>
                </button>
            </div>
            <div class="kg-toggle-content"><p><span style="white-space: pre-wrap;">Zu den aggressivsten Krebsarten geh&#xF6;ren </span><a href="https://aeon.life/de/blog/bauchspeicheldruesenkrebs/?ref=aeon.life" rel="noreferrer"><span style="white-space: pre-wrap;">Bauchspeicheldr&#xFC;senkrebs</span></a><span style="white-space: pre-wrap;">, Glioblastom (eine Art von Gehirnkrebs) und bestimmte Arten von Lungenkrebs. Diese Krebsarten sind bekannt f&#xFC;r ihr schnelles Wachstum und ihre Ausbreitung und werden oft in einem sp&#xE4;ten Stadium diagnostiziert, was ihre Behandlung erschwert.</span></p></div>
        </div><div class="kg-card kg-toggle-card" data-kg-toggle-state="close">
            <div class="kg-toggle-heading">
                <h4 class="kg-toggle-heading-text"><b><strong style="white-space: pre-wrap;">Welche Krebsart ist zu 100 % heilbar?</strong></b></h4>
                <button class="kg-toggle-card-icon" aria-label="Expand toggle to read content">
                    <svg id="Regular" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewbox="0 0 24 24">
                        <path class="cls-1" d="M23.25,7.311,12.53,18.03a.749.749,0,0,1-1.06,0L.75,7.311"/>
                    </svg>
                </button>
            </div>
            <div class="kg-toggle-content"><p><span style="white-space: pre-wrap;">Bestimmte Krebsarten sind bei fr&#xFC;hzeitiger Erkennung und angemessener Behandlung zu 100 % heilbar. Zum Beispiel haben viele F&#xE4;lle von Hautkrebs im Fr&#xFC;hstadium (wie Basalzellkarzinom) und Schilddr&#xFC;senkrebs im Fr&#xFC;hstadium eine Heilungsrate von nahezu 100 %. Dar&#xFC;ber hinaus hat auch Hodenkrebs bei fr&#xFC;hzeitiger Erkennung eine sehr hohe Heilungsrate.</span></p></div>
        </div><div class="kg-card kg-toggle-card" data-kg-toggle-state="close">
            <div class="kg-toggle-heading">
                <h4 class="kg-toggle-heading-text"><b><strong style="white-space: pre-wrap;">Wird Krebs jemals zu 100 % heilbar sein?</strong></b></h4>
                <button class="kg-toggle-card-icon" aria-label="Expand toggle to read content">
                    <svg id="Regular" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewbox="0 0 24 24">
                        <path class="cls-1" d="M23.25,7.311,12.53,18.03a.749.749,0,0,1-1.06,0L.75,7.311"/>
                    </svg>
                </button>
            </div>
            <div class="kg-toggle-content"><p><span style="white-space: pre-wrap;">Es ist schwer zu sagen, ob Krebs jemals zu 100 % heilbar sein wird. Obwohl bedeutende Fortschritte in der Erkennung, Behandlung und Pr&#xE4;vention erzielt wurden, stellen die komplexe Natur von Krebszellen und ihre F&#xE4;higkeit zur Mutation anhaltende Herausforderungen dar. Forscher erzielen jedoch weiterhin Fortschritte, die uns effektiveren Behandlungen und potenziellen Heilungen f&#xFC;r bestimmte Krebsarten n&#xE4;herbringen.</span></p></div>
        </div><h2 id="quellen">Quellen</h2>
<!--kg-card-begin: html-->
<ul>
    <li><a href="https://cancercontrol.cancer.gov/ocs/statistics?ref=aeon.life" rel="nofollow" target="_blank">Cancer Control Statistics</a></li>
    <li><a href="https://www.nuffieldtrust.org.uk/resource/cancer-survival-rates?ref=aeon.life" rel="nofollow" target="_blank">Cancer Survival Rates - Nuffield Trust</a></li>
    <li><a href="https://www.wcrf.org/cancer-trends/cancer-survival-statistics/?ref=aeon.life" rel="nofollow" target="_blank">Cancer Survival Statistics - WCRF</a></li>
    <li><a href="https://www.cancer.gov/about-cancer/understanding/statistics?ref=aeon.life" rel="nofollow" target="_blank">Cancer Statistics - National Cancer Institute</a></li>
    <li><a href="https://www.cancercenter.com/community/blog/2023/01/cancer-survival-rates-are-improving?ref=aeon.life" rel="nofollow" target="_blank">Cancer Survival Rates Are Improving - Cancer Treatment Centers of America</a></li>
    <li><a href="https://acsjournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.3322/caac.21820?ref=aeon.life" rel="nofollow" target="_blank">ACS Journal: Cancer Statistics</a></li>
    <li><a href="https://www.cancer.org/content/dam/cancer-org/research/cancer-facts-and-statistics/cancer-treatment-and-survivorship-facts-and-figures/2022-cancer-treatment-and-survivorship-fandf-acs.pdf?ref=aeon.life" rel="nofollow" target="_blank">2022 Cancer Treatment and Survivorship Facts &amp; Figures - American Cancer Society</a></li>
    <li><a href="https://www.who.int/news/item/01-02-2024-global-cancer-burden-growing--amidst-mounting-need-for-services?ref=aeon.life#:~:text=In%202022%2C%20there%20were%20an,women%20die%20from%20the%20disease." rel="nofollow" target="_blank">Global Cancer Burden Growing - WHO</a></li>
    <li><a href="https://www.cancerresearchuk.org/health-professional/cancer-statistics/worldwide-cancer?ref=aeon.life#heading-Zero" rel="nofollow" target="_blank">Worldwide Cancer Statistics - Cancer Research UK</a></li>
</ul>
<!--kg-card-end: html-->
]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Vogue: Alles im Blick – Bin ich krank, aber weiss es noch gar nicht?]]></title><description><![CDATA[Erfahre alles zum neuen Trend "Ganzkörper MRI" zur Gesundheitsvorsorge und Früherkennung von Krankheiten. Dieser Artikel wurde ursprünglich in der Zeitung "20 Minuten" veröffentlicht.  ]]></description><link>https://aeon.life/de/blog/vogue/</link><guid isPermaLink="false">680a590072fdf2cf65eb6750</guid><category><![CDATA[Diagnostik]]></category><dc:creator><![CDATA[Elena Busarac]]></dc:creator><pubDate>Thu, 24 Apr 2025 15:51:45 GMT</pubDate><media:content url="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-24-um-17.31.15.png" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/04/Bildschirmfoto-2025-04-24-um-17.31.15.png" alt="Vogue: Alles im Blick &#x2013; Bin ich krank, aber weiss es noch gar nicht?"><p>Dieser Artikel stammt im Original von <em>VOGUE Deutschland</em> und wurde von Philipp Wehsack (Beauty-Chef der VOGUE) verfasst. <br>Der Originalbeitrag ist hier verf&#xFC;gbar:</p><div class="kg-card kg-file-card"><a class="kg-file-card-container" href="https://aeon.life/de/blog/content/files/2025/04/vogue_2025_02_22-MRT.pdf" title="Download" download><div class="kg-file-card-contents"><div class="kg-file-card-title">vogue_2025_02_22 MRT</div><div class="kg-file-card-caption"></div><div class="kg-file-card-metadata"><div class="kg-file-card-filename">vogue_2025_02_22 MRT.pdf</div><div class="kg-file-card-filesize">347 KB</div></div></div><div class="kg-file-card-icon"><svg viewbox="0 0 24 24"><defs><style>.a{fill:none;stroke:currentColor;stroke-linecap:round;stroke-linejoin:round;stroke-width:1.5px;}</style></defs><title>download-circle</title><polyline class="a" points="8.25 14.25 12 18 15.75 14.25"/><line class="a" x1="12" y1="6.75" x2="12" y2="18"/><circle class="a" cx="12" cy="12" r="11.25"/></svg></div></a></div><p>Bin ich krank, aber wei&#xDF; es noch gar nicht? GANZK&#xD6;RPER-SCANS im MRT gelten als Innovation in der Gesundheitsvorsorge. SINNVOLL oder ein Gesch&#xE4;ft mit &#xC4;ngsten? Unser Beauty-Chef PHILIPP WEHSACK ging dem Thema nach.</p><p>Ich sitze im Wartezimmer und starre auf die Uhr an der gegen&#xFC;berliegenden Wand. Der Sekundenzeiger bewegt sich so unertr&#xE4;glich langsam, dass es sich anf&#xFC;hlt, als w&#xFC;rde er gleich stehen bleiben. Bald werde ich in ein MRT geschoben, werde die h&#xE4;mmernden Ger&#xE4;usche der Magnetfelder h&#xF6;ren, denen die &#x201E;Magnetresonanztomografie&#x201C; ihren Namen verdankt. Ich habe Angst. Davor, was hierbei heute herauskommen k&#xF6;nnte.</p><hr><p>&quot;Ich bin nicht krank. Beziehungsweise wei&#xDF; ich nicht davon, falls es so w&#xE4;re. Und wenn es so w&#xE4;re, m&#xF6;chte ich es m&#xF6;glichst fr&#xFC;h wissen &#x2013; sodass die Heilungschancen noch besser stehen.&quot;</p><hr><p> Genau deshalb bin ich heute hier. &#xDC;ber die Website von Aeon, die mit &#x201E;Fr&#xFC;herkennung&#x201C; und &#x201E;Sicherheit f&#xFC;r deine Gesundheit&#x201C; wirbt, habe ich mir in der Partnerklinik Medneo in M&#xFC;nchen einen Termin f&#xFC;r ein Ganzk&#xF6;rper-MRT und eine Blutanalyse gebucht, um &#x2013; wie es auf der Website hei&#xDF;t &#x2013; in nur einem Besuch fr&#xFC;hzeitig Krebs und &#xFC;ber 500 weitere Auff&#xE4;lligkeiten zu erkennen. <br></p><div class="kg-card kg-callout-card kg-callout-card-blue"><div class="kg-callout-text">&#x201E;Ein Ganzk&#xF6;rper-MRT kann dabei helfen, eine Vielzahl von Erkrankungen und Ver&#xE4;nderungen zu erkennen und entsprechende Handlungsempfehlungen abzuleiten.&quot;</div></div><p><br>&#x201E;Ein Ganzk&#xF6;rper-MRT kann dabei helfen, eine Vielzahl von Erkrankungen und Ver&#xE4;nderungen zu erkennen und entsprechende Handlungsempfehlungen abzuleiten. Dazu geh&#xF6;ren Tumorerkrankungen und Metastasen, Verletzungen, Gef&#xE4;&#xDF;ver&#xE4;nderungen wie zum Beispiel Aneurysmen sowie neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose&#x201C;, erkl&#xE4;rt mir mein behandelnder Radiologe Dr. Felix Harder im Vorgespr&#xE4;ch. </p><div class="kg-card kg-callout-card kg-callout-card-yellow"><div class="kg-callout-emoji">&#x1F4A1;</div><div class="kg-callout-text">&#x201E;Studien zeigen, dass nur ungef&#xE4;hr 14 Prozent aller Krebsarten durch klassische Screenings entdeckt werden.&#x201C;</div></div><p>Er f&#xE4;hrt fort: &#x201E;Studien zeigen, dass nur ungef&#xE4;hr 14 Prozent aller Krebsarten durch klassische Screenings entdeckt werden.&#x201C; Das MRT k&#xF6;nne weit mehr feststellen. Um genau zu sein: Tumoren ab einer Gr&#xF6;&#xDF;e von nur einem Zentimeter. Als Ersatz f&#xFC;r empfohlene Screenings sieht Dr. Harder MRTs dennoch nicht &#x2013; vielmehr sei es eine zus&#xE4;tzliche M&#xF6;glichkeit der Fr&#xFC;herkennung, die vor allem in Kombination mit anderen Untersuchungen Sinn ergeben w&#xFC;rde. Eine Blutuntersuchung geh&#xF6;rt standardgem&#xE4;&#xDF; zu einem Ganzk&#xF6;rper-Scan bei Aeon dazu, um zum Beispiel die Blutfettwerte als Risikofaktoren f&#xFC;r Schlaganf&#xE4;lle oder einen Herzinfarkt zu bestimmen. K&#xFC;nstliche Intelligenz gleicht die Ergebnisse beider Untersuchungen miteinander ab und soll das Risiko falsch-positiver Befunde, die pr&#xE4;ventiven Ganzk&#xF6;rper-Scans oft vorgeworfen werden &#x2013; dazu sp&#xE4;ter mehr &#x2013;, schm&#xE4;lern.</p><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/06/Bildschirmfoto-2025-06-05-um-15.23.25.png" class="kg-image" alt="Vogue: Alles im Blick &#x2013; Bin ich krank, aber weiss es noch gar nicht?" loading="lazy" width="838" height="1142" srcset="https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w600/2025/06/Bildschirmfoto-2025-06-05-um-15.23.25.png 600w, https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/06/Bildschirmfoto-2025-06-05-um-15.23.25.png 838w" sizes="(min-width: 720px) 720px"></figure><p>Dr. Harder &#xFC;bergibt mich in das Untersuchungszimmer. Auf der Liege ist es k&#xE4;lter als erwartet. Mir wird etwas Blut abgenommen. Dann werde ich auch schon angeschnallt, bekomme L&#xE4;rmschutzkopfh&#xF6;rer aufgesetzt und einen Knopf in die Hand: &#x201E;Falls Sie sich unwohl f&#xFC;hlen, einfach dr&#xFC;cken.&#x201C; Die Liege f&#xE4;hrt langsam in die R&#xF6;hre. &#xDC;ber einen kleinen Spiegel kann ich in den Raum gucken. Dann klopft, piept und dr&#xF6;hnt es. Ich liege wie versteinert da und habe beim Atmen Sorge, mich zu sehr zu bewegen und so die Aufnahmen zu verwackeln. Zum Gl&#xFC;ck kommt nach ein paar Minuten eine automatische Ansage: &#x201E;Einatmen, ausatmen, wieder einatmen, nicht mehr atmen.&#x201C; Das gibt mir Sicherheit, alles richtig zu machen. Als die Liege schlie&#xDF;lich aus der R&#xF6;hre gefahren wird, denke ich: Das war irgendwie ganz sch&#xF6;n anstrengend.</p><p>Schon ein paar Minuten sp&#xE4;ter wirft Dr. Harder einen Blick auf die Aufnahmen meines K&#xF6;rpers. Dass das MRT so schnell vonstatten ging (fr&#xFC;her dauerten solche Untersuchungen noch mehrere Stunden) und die ersten Bilder so z&#xFC;gig auf seinem Computerbildschirm eintreffen, liegt laut dem Radiologen mitunter an der Verwendung k&#xFC;nstlicher Intelligenz: &#x201E;Traditionell ben&#xF6;tigt ein MRT viele Datenpunkte, um ein hochaufl&#xF6;sendes Bild zu erzeugen. Werden weniger Daten erfasst &#x2013; zum Beispiel um die Aufnahmezeit zu verk&#xFC;rzen &#x2013;, entstehen L&#xFC;cken im Datensatz, was eigentlich zu unscharfen oder unvollst&#xE4;ndigen Bildern f&#xFC;hrt. KI kann diese L&#xFC;cken intelligent auff&#xFC;llen&#x201C;, erkl&#xE4;rt er mir und f&#xE4;hrt fort: &#x201E;Wenn sich ein:e Patient:in w&#xE4;hrend des Scans bewegt, entstehen Verzerrungen. KI-Modelle k&#xF6;nnen diese Bewegungsartefakte analysieren und korrigieren.&#x201C;<br><br>Schicht f&#xFC;r Schicht kann Dr. Harder sich von der Sch&#xE4;deldecke bis zur H&#xFC;fte durch meinen K&#xF6;rper klicken. Ich darf ihm &#xFC;ber die Schulter schauen, sehe mein Gehirn, meine Hauptschlagader, eine geschwollene Nasenschleimhaut (ich war ein paar Tage zuvor noch leicht erk&#xE4;ltet), mein Herz, meine Leber und meine Wirbels&#xE4;ule. &#x201E;Sieht bis auf die Nase doch alles gut aus, oder?&#x201C;, frage ich den Arzt in der Hoffnung auf ein &#x201E;Sie sind kerngesund, was machen Sie eigentlich hier?&#x201C;. Stattdessen bekomme ich ein &#x201E;Bis hierhin ist alles unauff&#xE4;llig. Aber ich schaue mir die Aufnahmen zusammen mit den Ergebnissen des Blutbildes noch einmal in Ruhe an.&#x201C; Wann ich mit Informationen rechnen kann, m&#xF6;chte ich von ihm wissen. &#x201E;Das h&#xE4;ngt davon ab, wie schnell das Labor mit den Blutwerten ist. In der Regel dauert es drei Werktage.&#x201C;</p><div class="kg-card kg-callout-card kg-callout-card-blue"><div class="kg-callout-emoji">&#x27A1;&#xFE0F;</div><div class="kg-callout-text">&#xDC;ber Aeon Life<br><br>Das Z&#xFC;rcher Unternehmen&#xA0;<a href="https://aeon.life/de-ch/?ref=aeon.life" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aeon Life</a>&#xA0;wurde 2024 von Tim Seithe gegr&#xFC;ndet und hat sich auf Gesundheitschecks spezialisiert. In einem Besuch will Aeon &#xAB;die Fr&#xFC;herkennung von &#xFC;ber 500 Gesundheitsrisiken garantieren&#xBB;. Eine Blutabnahme soll das Risiko von falschpositiven Befunden minimieren. Die Ergebnisse werden von Schweizer Radiologen analysiert, durch KI optimiert und innert 72 Stunden via App bereitgestellt.</div></div><blockquote>Es geht gut durch die Decke. Wir haben eine sehr hohe Nachfrage.</blockquote><p>Tim Seithe, Gr&#xFC;nder und CEO von Aeon<br><br>Der Trend sei auch hier sp&#xFC;rbar, so Aeon-CEO&#xA0;Tim Seithe: &#xAB;Es geht gut durch die Decke.&#xBB;&#xA0;Man habe eine sehr hohe Nachfrage und werde den Service bald in weiteren Schweizer St&#xE4;dten anbieten. Ein klares Kundenprofil gebe es nicht. &#xAB;Der j&#xFC;ngste Kunde war Anfang 20, die &#xE4;lteste Kundin 83 &#x2013; es gibt immer mehr Menschen, die sich proaktiv mit ihrer Gesundheit auseinandersetzen.&#xBB;<br><br></p><div class="kg-card kg-toggle-card" data-kg-toggle-state="close">
            <div class="kg-toggle-heading">
                <h4 class="kg-toggle-heading-text"><span style="white-space: pre-wrap;">Was ist ein MRI?</span></h4>
                <button class="kg-toggle-card-icon" aria-label="Expand toggle to read content">
                    <svg id="Regular" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewbox="0 0 24 24">
                        <path class="cls-1" d="M23.25,7.311,12.53,18.03a.749.749,0,0,1-1.06,0L.75,7.311"/>
                    </svg>
                </button>
            </div>
            <div class="kg-toggle-content"><p><span style="white-space: pre-wrap;">Eine&#xA0;</span><b><strong style="white-space: pre-wrap;">Magnetresonanztomographie (MRI, auf Englisch: MRI)</strong></b><span style="white-space: pre-wrap;">&#xA0;ist ein bildgebendes Verfahren, das mithilfe eines starken Magnetfelds und Radiowellen detaillierte Bilder des K&#xF6;rperinneren erzeugt.</span></p><p><b><strong style="white-space: pre-wrap;">Vorteile:</strong></b><span style="white-space: pre-wrap;">&#xA0;Im Gegensatz zu R&#xF6;ntgen- oder CT-Scans kommt ein MRT ohne sch&#xE4;dliche Strahlung aus. Es eignet sich besonders gut zur Darstellung von Weichteilgewebe wie Gehirn, Muskeln, Organen und Gelenken.</span></p><p><b><strong style="white-space: pre-wrap;">Anwendungsbereiche:</strong></b><span style="white-space: pre-wrap;">&#xA0;Ein MRI wird h&#xE4;ufig zur Diagnose von Verletzungen, Entz&#xFC;ndungen, Tumoren oder neurologischen Erkrankungen eingesetzt. Es kann auch pr&#xE4;ventiv genutzt werden, um potenzielle Gesundheitsrisiken fr&#xFC;hzeitig zu erkennen.</span></p><p><b><strong style="white-space: pre-wrap;">Nachteile und Grenzen:</strong></b><span style="white-space: pre-wrap;">&#xA0;Das Verfahren ist etwas teurer und zeitaufwendiger als andere bildgebende Untersuchungen. Zudem lassen sich vor allem Lungenerkrankungen nicht zuverl&#xE4;ssig erkennen.</span></p></div>
        </div><p>Mehrere Hundert Menschen haben seit August 2024 &#xFC;ber Aeon schon einen Scan gebucht. Den meisten von ihnen geht es dabei sicherlich wie mir um ein Gef&#xFC;hl von Gewissheit &#x2013; von Nicht-machtlos-ausgeliefert-Sein.Damit geht es ihr wie mir &#x2013; und den meisten Deutschen. Laut einer repr&#xE4;sentativen Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der DAK aus dem Jahr 2024 haben die Menschen hierzulande immer mehr Angst vor Krankheiten. </p><div class="kg-card kg-callout-card kg-callout-card-blue"><div class="kg-callout-emoji">&#x1F4A1;</div><div class="kg-callout-text">Allen voran: Krebs. 73 Prozent der Deutschen f&#xFC;rchten sich davor, im Laufe ihres Lebens daran zu erkranken.</div></div><p>Allen voran: Krebs. 73 Prozent der Deutschen f&#xFC;rchten sich davor, im Laufe ihres Lebens daran zu erkranken. Diese Sorge ist damit die h&#xE4;ufigste Krankheitsangst in Deutschland, gefolgt von Demenz mit 55 Prozent und Schlaganfall mit 52 Prozent.Eine andere Freundin reagiert euphorisch: &#x201E;Ich folge dieser einen Influencerin aus Los Angeles bei TikTok. Sie und ihr Mann machen das einmal im Jahr &#x2013; danach wei&#xDF;t du halt alles. Ich will das auch unbedingt machen.&#x201C; Wovor sie denn Angst h&#xE4;tte, m&#xF6;chte ich wissen. &#x201E;Prim&#xE4;r Krebs&#x201C;, sagt sie.Auf dem Nachhauseweg schwankt meine Stimmung zwischen Erleichterung (&#x201E;etwas Schlimmes h&#xE4;tte er ja sofort gesehen&#x201C;) und Anspannung (&#x201E;was, wenn sich irgendwo etwas versteckt, das erst auf den zweiten oder dritten Blick sichtbar ist?&#x201C;). </p><p>Am Abend treffe ich Freund:innen zum Essen und erz&#xE4;hle von meinem Scan. &#x201E;Unn&#xF6;tige Strahlung, du hast doch keine Probleme&#x201C;, sagt einer von ihnen. Ich kann ihn korrigieren. </p><hr><p>Denn dar&#xFC;ber habe ich mir im Vorfeld auch Gedanken gemacht und herausgefunden, dass bei einem MRT &#x2013; anders als beim R&#xF6;ntgen oder einer Computertomografie (CT) &#x2013; keine Strahlen zum Einsatz kommen.</p><hr><p>Dennoch sind solche Scans nicht unumstritten. Kritiker:innen merken immer wieder an, dass MRTs extrem empfindlich seien und kleine, eigentlich harmlose Auff&#xE4;lligkeiten entdecken k&#xF6;nnten, die keine Behandlung erfordern. Diese Zufallsbefunde k&#xF6;nnten zu unn&#xF6;tiger psychischer Belastung f&#xFC;hren, aber auch zu zus&#xE4;tzlichen Tests mit unn&#xF6;tiger Strahlung wie CTs und m&#xF6;glicherweise &#xFC;berfl&#xFC;ssigen Eingriffen wie Biopsien. Die belasten nicht nur den:die Einzelne:n unn&#xF6;tig, sondern auch das Gesundheitssystem.</p><p>Zudem sind solche Scans teuer &#x2013; bei Aeon zahlt man 2490 Euro. Und die Kosten werden in der Regel nicht von der Krankenversicherung &#xFC;bernommen. Auch die meisten Leitlinien in der Medizin empfehlen MRT-Scans nicht f&#xFC;r Menschen ohne spezifische Symptome oder Risikofaktoren, da der direkte Nutzen &#x2013; zum Beispiel fr&#xFC;here Erkennung von Krebs oder anderen Krankheiten &#x2013; nicht ausreichend belegt ist.</p><p>Dementgegen stehen Werbeaussagen von Aeon, dass das &#x201E;MRT-Screening bei Erwachsenen, die keine Krankheitssymptome aufwiesen, bei etwa einem Drittel der Patient:innen zu klinisch relevanten Befunden f&#xFC;hrte&#x201C;, dass &#x201E;von diesen Befunden 2,6 Prozent durch die Pathologie als invasive Krebsarten best&#xE4;tigt wurden&#x201C;, und dass ein &#x201E;Ganzk&#xF6;rper-MRT dazu beitragen kann, Krebs bei Personen mit erblicher Vorbelastung fr&#xFC;hzeitig zu erkennen&#x201C; &#x2013; was die Aussichten auf langfristige Gesundheit und die &#xDC;berlebenschancen deutlich verbessere.</p><p>Und in der Schweiz, wo das Unternehmen Aeon seinen Hauptsitz hat, &#xFC;bernehmen nun sogar Zusatzversicherungen die Kosten des Scans zu 75 Prozent. Ob das in Deutschland und &#xD6;sterreich auch passieren wird, bleibt abzuwarten. Aeon plant aber, die Kosten einzud&#xE4;mmen, um das Angebot als Pr&#xE4;ventivma&#xDF;nahme f&#xFC;r Krankenkassen attraktiver zu machen. &#x201E;Perspektivisch wird es m&#xF6;glich sein, die Scanzeit im MRT auf 30 Minuten, vielleicht sogar 15 Minuten zu reduzieren und dadurch die Kosten auf unter 1000 Euro zu senken&#x201C;, wie mir CEO Tim Seithe am Telefon erkl&#xE4;rt.</p><div class="kg-card kg-callout-card kg-callout-card-blue"><div class="kg-callout-text">&#x201E;Perspektivisch wird es m&#xF6;glich sein, die Scanzeit im MRT auf 30 Minuten, vielleicht sogar 15 Minuten zu reduzieren und dadurch die Kosten auf unter 1000 Euro zu senken&#x201C;</div></div><p>Bis es so weit ist, m&#xFC;ssen Sie selbst entscheiden, ob Ihnen der Check Ihres K&#xF6;rpers das Investment wert ist.</p><p>Bei mir geht der Exkurs in mein Inneres gut aus. Drei Tage nach meinem Scan bekomme ich eine E-Mail: &#x201E;Deine Check-up-Ergebnisse sind jetzt verf&#xFC;gbar! Du kannst deine Ergebnisse in unserer App einsehen.&#x201C; Ich logge mich ein. &#x201E;Zwei Befunde&#x201C;, steht da auf der Startseite. Ich schlucke. Hat der Arzt wom&#xF6;glich doch noch etwas Schlimmes entdeckt?</p><p>Z&#xF6;gerlich klicke ich auf den Button, um zu erfahren, dass meine Nasennebenh&#xF6;hlen geschwollen und meine Mandeln vergr&#xF6;&#xDF;ert sind. Alle anderen Aufnahmen seien unauff&#xE4;llig. Auch meine Blutwerte sind &#x201E;durch die Bank optimal&#x201C;. Sicherlich h&#xE4;tte ich das bei meiner Haus&#xE4;rztin auch f&#xFC;r weit weniger Geld herausfinden k&#xF6;nnen &#x2013; dann w&#xFC;sste ich aber auch nicht, dass in meinem K&#xF6;rperinneren gerade definitiv kein Tumor wuchert. Zumindest keiner, der schon gr&#xF6;&#xDF;er als einen Zentimeter ist. Und ich h&#xE4;tte keine Ahnung, dass ich kein Aneurysma der Hauptschlagader oder Gehirnarterien habe.</p><p>Was aber w&#xE4;re gewesen, wenn mehr gefunden worden w&#xE4;re &#x2013; zum Beispiel Krebs? H&#xE4;tte ich davon in der App erfahren? &#x201E;Solche Ergebnisse besprechen wir pers&#xF6;nlich im Post-Scan-Call. Kleinere Befunde sind in der App abrufbar &#x2013; inklusive Handlungsempfehlungen&#x201C;, so Dr. Harder.</p><p>Wie lange ich mich jetzt in Sicherheit wiegen kann und ob ich es bald wiederholen sollte &#x2013; dazu gibt es keine eindeutige Antwort vom Experten. Auch eine offizielle Empfehlung, wie h&#xE4;ufig der Ganzk&#xF6;rper-Scan sinnvoll ist, gibt es nicht; auch nicht bez&#xFC;glich des Alters, ab dem man damit anfangen sollte. &#x201E;Grunds&#xE4;tzlich gilt: je fr&#xFC;her, desto besser. Vor allem wenn Risikofaktoren in der Familie bekannt sind oder aber ab einem Alter von Mitte 40 oder Anfang 50, wenn das Krebsrisiko statistisch steigt, w&#xFC;rde ich pers&#xF6;nlich dazu raten, den Scan alle ein bis zwei Jahre durchzuf&#xFC;hren&#x201C;, sagt Dr. Harder.</p><div class="kg-card kg-callout-card kg-callout-card-blue"><div class="kg-callout-emoji">&#x27A1;&#xFE0F;</div><div class="kg-callout-text">Was ich mit den Infos aus dem Ganzk&#xF6;rper-Scan jetzt anfange? Mich &#xFC;ber meine Gesundheit freuen. Mir weniger Sorgen machen. Ob ich es wiederholen w&#xFC;rde? Aktuell habe ich dazu keinen Anlass. Und ehrlicherweise auch nicht das n&#xF6;tige Kleingeld.</div></div><p>Der Artikel hat dich neugierig gemacht? Buche gerne eine <a href="https://aeon.life/de-ch/gratis-beratung/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">kostenfreie Beratung </a>oder einen <a href="https://booking.aeon.life/de-ch/scans/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Check-up</a> bei aeon!</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Mammografie – Ein umfassender Leitfaden]]></title><description><![CDATA[Hier erfährst du alles über den Ablauf einer Mammographie, Screeningprogramme, Vor- und Nachteile und welche Alternativen es gibt.]]></description><link>https://aeon.life/de/blog/mammografie/</link><guid isPermaLink="false">66951ea704744440e5fb2c1f</guid><category><![CDATA[Diagnostik]]></category><category><![CDATA[Editor Carolin]]></category><category><![CDATA[Reviewer Felix]]></category><category><![CDATA[Checker Elena]]></category><dc:creator><![CDATA[Javier Garcia]]></dc:creator><pubDate>Wed, 29 Jan 2025 08:00:18 GMT</pubDate><media:content url="https://aeon.life/de/blog/content/images/2024/07/Mammographie_thumbnail.png" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<h2 id="brustkrebs-ist-h%C3%A4ufigste-krebserkrankung-bei-erwachsenen">Brustkrebs ist h&#xE4;ufigste Krebserkrankung bei Erwachsenen</h2><img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2024/07/Mammographie_thumbnail.png" alt="Mammografie &#x2013; Ein umfassender Leitfaden"><p>Mit mehr als <a href="https://www.who.int/news/item/03-02-2023-who-launches-new-roadmap-on-breast-cancer?ref=aeon.life">2,3 Millionen F&#xE4;llen pro Jahr</a> ist Brustkrebs die h&#xE4;ufigste Krebserkrankung bei Erwachsenen. In 95 % der L&#xE4;nder weltweit ist Brustkrebs die erste oder zweith&#xE4;ufigste Ursache f&#xFC;r Krebstodesf&#xE4;lle bei Frauen.</p><p>Auch in der Schweiz ist Brustkrebs ist die h&#xE4;ufigste Krebserkrankung bei Frauen. Die <a href="https://aeon.life/de/blog/screening-was-gehort-dazu?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Fr&#xFC;herkennung</a> spielt daher eine entscheidende Rolle, da sie die Heilungschancen deutlich verbessern kann. Studien zufolge hatten Frauen, die am Mammographie-Screening teilnahmen, ein um um <a href="https://acsjournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/cncr.32859?ref=aeon.life#:~:text=Women%20who%20participated%20in%20mammography,001%5D">41 % geringeres Risiko</a>, innerhalb von 10 Jahren an Brustkrebs zu sterben.</p><p>In diesem Artikel erf&#xE4;hrst du alles Wichtige &#xFC;ber die Mammographie, ihre Vorteile und Risiken sowie die Empfehlungen f&#xFC;r Frauen in der Schweiz.</p><h2 id="was-ist-eine-mammographie"><strong>Was ist eine Mammographie?</strong></h2><p>Ein Mammographie ist eine <strong>R&#xF6;ntgenuntersuchung der Brus</strong>t zur Diagnostik oder Fr&#xFC;herkennung von Brustkrebs (Mammakarzinom) und anderen Anomalien der Brust. Auf den Mammographiebildern k&#xF6;nnen Ver&#xE4;nderungen des Brustgewebes erkannt werden. Erg&#xE4;nzend dazu k&#xF6;nnen eine Ultraschalluntersuchung oder ein <a href="https://aeon.life/de/blog/mri/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">MRI</a> durchgef&#xFC;hrt werden.</p><p>Die Mammographie ist die h&#xE4;ufigste Methode zur Fr&#xFC;herkennung von Brustkrebs. Mit ihr k&#xF6;nnen bereits kleine Tumore oder Ver&#xE4;nderungen in der weiblichen Brust erkannt werden. So kann mithilfe einer Mammographie Brustkrebserkrankungen oft in einem fr&#xFC;hen Stadium entdeckt werden, wenn sie noch gut behandelbar sind.</p><h2 id="wann-wird-eine-mammographie-durchgef%C3%BChrt"><strong>Wann wird eine Mammographie durchgef&#xFC;hrt?</strong></h2><p>Eine Mammographie wird nicht nur im Rahmen des Brustkrebs-Screenings durchgef&#xFC;hrt, sondern kann bereits fr&#xFC;her bei Auff&#xE4;lligkeiten w&#xE4;hrend einer Tastuntersuchung, Schmerzen oder bei bekannten Brustkrebserkrankungen in der Familie zum Einsatz kommen:</p><ul><li><strong>Positiver Tastbefund:</strong> Bei einer unklaren tastbaren Ver&#xE4;nderungen in der Brust untersucht ein Radiologe oder ein Gyn&#xE4;kologe die Brust mittels einer Ultraschalluntersuchung (Mammasonographie) oder einer Mammographie. Unter Sichtkontrolle wird eine Gewebeprobe entnommen und von einem Pathologen untersucht.</li><li><strong>Blutiger oder seri&#xF6;ser Ausfluss aus der Brustwarze:</strong> Wenn eine Absonderung aus der Brust austritt, kann dies ein Anzeichen von Brustkrebs sein. Bei etwa <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1964556/?ref=aeon.life">9 % der Frauen &#xFC;ber 50</a> war laut einer Studie der Ausfluss aus der Brustwarze auf Brustkrebs oder einer Brustkrebs-Vorstufe zur&#xFC;ckzuf&#xFC;hren. Hier wird zur weiteren Diagnose eine Blutuntersuchung und/oder ein bildgebendes Verfahren durchgef&#xFC;hrt.</li><li><strong>Asymmetrie der Br&#xFC;ste:</strong> Wenn es zur einer pl&#xF6;tzlichen Asymmetrie der Br&#xFC;ste kommt und kein klarer Tastbefund besteht, kann ebenfalls zu einer Mammographie geraten werden. Eine Studie der Universit&#xE4;t Liverpool ergab, dass Frauen mit einer gr&#xF6;sseren Asymmetrie ein h&#xF6;heres Risiko hatten, im Verlauf an Brustkrebs zu erkranken. So stieg pro 100 Milliliter Volumenunterschied das <a href="https://breast-cancer-research.biomedcentral.com/articles/10.1186/bcr1388?ref=aeon.life">Risiko um das 1,5fache</a>.</li><li><strong>Screening-Programm:</strong> In der Schweiz bieten bereits <a href="https://www.swisscancerscreening.ch/de/angebote-in-ihrem-kanton?ref=aeon.life">13 Kantone ein Screening-Programm f&#xFC;r Brustkrebs</a> an, bei dem alle in dem teilnehmenden Kanton ans&#xE4;ssigen Frauen von 50-74 Jahren die M&#xF6;glichkeit haben, alle zwei Jahre eine Mammographie durchf&#xFC;hren zu lassen.</li><li><strong>Bei erblicher Vorbelastung:</strong> Wenn in der Familie bei Mutter oder Schwester bereits Brustkrebs aufgetreten ist, <a href="https://www.cancer.org/cancer/types/breast-cancer/risk-and-prevention/breast-cancer-risk-factors-you-cannot-change.html?ref=aeon.life">verdoppelt sich das Risiko</a> selbst an Brustkrebs zu erkranken. Laut Krebsliga liegt bei <a href="https://www.krebsliga.ch/ueber-krebs/genetische-vorbelastung?ref=aeon.life">5-10 % der Frauen</a> mit Brustkrebs eine genetische Belastung vor. Famili&#xE4;rer Brustkrebs ist auf vererbte Genmutationen zur&#xFC;ckzuf&#xFC;hren, die h&#xE4;ufig in den Genen BRCA1 und BRCA2 auftreten. Diese Mutationen lassen sich durch einen BRCA-Test nachweisen.</li></ul><h2 id="wie-l%C3%A4uft-eine-mammographie-ab"><strong>Wie l&#xE4;uft eine Mammographie ab?</strong></h2><ol><li><strong>Anmeldung:</strong> Frauen zwischen 50 und 74 Jahre bekommen eine Einladung zur Mammographie. Danach vereinbaren sie einen Termin bei einem teilnehmenden Radiologen oder einem Brustzentrum.</li><li><strong>Vorbereitung:</strong> Vor der Untersuchung werden der Frau alle wichtigen Informationen zum Ablauf mitgeteilt und Fragen beantwortet. Es wird ein Fragebogen zur Gesundheit (Anamnesebogen) und eventuellen Risikofaktoren ausgef&#xFC;llt. Schmuck im Brustbereich muss entfernt werden. Auf Deodorant oder Cremes im Brustbereich sollte verzichtet werden, da dadurch die Qualit&#xE4;t der R&#xF6;ntgenbilder beeintr&#xE4;chtigt werden kann.</li><li><strong>Positionierung:</strong> Die Mammographie wird im Stehen durchgef&#xFC;hrt. Daf&#xFC;r stellt sich die Frau vor das R&#xF6;ntgenger&#xE4;t. Eine Fachperson f&#xFC;r Radiologe oder eine R&#xF6;ntgenassistentin achtet dabei auf die richtige K&#xF6;rperhaltung.</li><li><strong>Kompression:</strong> Die Br&#xFC;ste werden jeweils einzeln zwischen zwei Platten zusammengedr&#xFC;ckt (komprimiert), um Strukturen besser darzustellen und somit die Bildqualit&#xE4;t zu erh&#xF6;hen. Ausserdem wird somit die Strahlendosis verringert.</li><li><strong>R&#xF6;ntgenaufnahme:</strong> Es werden zwei R&#xF6;ntgenaufnahmen von jeder Brust aus verschiedenen Richtungen angefertigt (Front- und Profilaufnahme). Die Aufnahme selbst dauert nur wenige Sekunden. Die R&#xF6;ntgenuntersuchung mit Vorbereitung dauert ca. 10-15 Minuten.</li><li><strong>Auswertung:</strong> Die Aufnahmen werden von zwei Fachpersonen unabh&#xE4;ngig voneinander beurteilt. Das Ergebnis wird dir in der Regel innerhalb von zwei Wochen postalisch oder telefonisch mitgeteilt. Ist das Ergebnis auff&#xE4;llig, werden weitere Untersuchungen wie ein Ultraschall, eine Gewebebiopsie oder ein MRI empfohlen.</li></ol><h2 id="ist-die-mammographie-schmerzhaft"><strong>Ist die Mammographie schmerzhaft?</strong></h2><p>Das Zusammendr&#xFC;cken der Brust kann unangenehm oder sogar schmerzhaft sein. Das Empfinden variiert jedoch von Frau zu Frau und h&#xE4;ngt von verschiedenen Faktoren ab, wie z. B. der Dichte des Brustgewebes und der Zyklusphase. Frauen mit Monatszyklus wird empfohlen, die Untersuchung in der ersten Zyklush&#xE4;lfte durchf&#xFC;hren zu lassen, da dann das Dr&#xFC;sengewebe etwas aufgelockert ist.</p><h2 id="was-sieht-man-bei-der-mammographie-auf-den-bildern"><strong>Was sieht man bei der Mammographie auf den Bildern?</strong></h2><p>Bei einer Mammographie kann man neben dem normalen Brustgewebe (Fett- und Dr&#xFC;sengewebe, Milchg&#xE4;nge und Bindegewebe) auch Auff&#xE4;lligkeiten wie gutartige Geschw&#xFC;lste (Fibroadenome), Zysten, Knoten oder kleine Kalkablagerungen (Mikrokalk) erkennen, die auf eine Krebserkrankung oder eine Vorstufe von Brustkrebs hinweisen k&#xF6;nnen.</p><figure class="kg-card kg-image-card kg-card-hascaption"><a href="https://www.usz.ch/fachbereich/diagnostische-interventionelle-radiologie/angebot/mammographie/?ref=aeon.life"><img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2024/07/Mammographie_001.png" class="kg-image" alt="Mammografie &#x2013; Ein umfassender Leitfaden" loading="lazy" width="2000" height="1361" srcset="https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w600/2024/07/Mammographie_001.png 600w, https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w1000/2024/07/Mammographie_001.png 1000w, https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w1600/2024/07/Mammographie_001.png 1600w, https://aeon.life/de/blog/content/images/2024/07/Mammographie_001.png 2327w" sizes="(min-width: 720px) 720px"></a><figcaption><span style="white-space: pre-wrap;">Eva Maria Fallenberg, Quelle</span></figcaption></figure><h2 id="was-sind-die-vorteile-einer-mammographie"><strong>Was sind die Vorteile einer Mammographie?</strong></h2><ul><li><strong>Geringere Sterblichkeit:</strong> Studien zeigen, dass regelm&#xE4;ssige Mammographien die Todesf&#xE4;lle durch Brustkrebs deutlich verringern k&#xF6;nnen. J&#xE4;hrliche <a href="https://aeon.life/de/blog/vorsorgeuntersuchungen-frau/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Vorsorgeuntersuchungen</a> im Alter zwischen 40 und 84 Jahren k&#xF6;nnen die Sterblichkeit im Vergleich zu keiner Vorsorgeuntersuchung <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21257850/?ref=aeon.life">um 40 % senken</a>. Im Gegensatz dazu zeigte eine <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30144028/?ref=aeon.life">Kohortenstudie</a> aus Norwegen, dass der R&#xFC;ckgang der Sterblichkeit durch Brustkrebs nicht auf die Brustkrebsfr&#xFC;herkennung, sondern auf die verbesserte Krebstherapie zur&#xFC;ckzuf&#xFC;hren ist.</li><li><strong>Fr&#xFC;herkennung:</strong> Mit der Mammografie werden Tumore in einem fr&#xFC;heren Stadium entdeckt, wenn sie kleiner sind und noch <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3111158/?ref=aeon.life">nicht auf die Lymphknoten &#xFC;bergegriffen haben</a>. Dies f&#xFC;hrt zu einer <a href="https://www.cancer.org/cancer/types/breast-cancer/understanding-a-breast-cancer-diagnosis/breast-cancer-survival-rates.html?ref=aeon.life">wesentlich h&#xF6;heren &#xDC;berlebensrate</a> (99 % bei lokal begrenzten Krebserkrankungen) und zu weniger aggressiven Behandlungsm&#xF6;glichkeiten.</li><li><strong>Geringere Behandlungsmorbidit&#xE4;t:</strong> Die Fr&#xFC;herkennung erm&#xF6;glicht weniger invasive und wirksamere Behandlungen wie die Lumpektomie (brusterhaltende chirurgische Entfernung des Tumors) anstelle der Mastektomie (Entfernung der Brustdr&#xFC;se). Dadurch verringert sich das Risiko von postoperativen Komplikationen wie Schmerzen und Lymph&#xF6;demen.</li></ul><h2 id="was-sind-die-nachteile-einer-mammographie"><strong>Was sind die Nachteile einer Mammographie?</strong></h2><ul><li><strong>Strahlenbelastung:</strong> Die Fr&#xFC;herkennung durch Mammographien kann viele Todesf&#xE4;lle durch Brustkrebs verhindern (sch&#xE4;tzungsweise 968 verhinderte Todesf&#xE4;lle pro 100.000 untersuchte Frauen). Die Strahlenbelastung kann jedoch durch Mammogramme zu neuen Brustkrebsf&#xE4;llen f&#xFC;hren (sch&#xE4;tzungsweise <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26756460/?ref=aeon.life">125 F&#xE4;lle pro 100.000 untersuchte Frauen)</a>. Ein weniger h&#xE4;ufiges Screening (alle zwei Jahre ab 50) kann <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4878445/?ref=aeon.life">das Risiko strahleninduzierter Krebserkrankungen deutlich verringern</a>.</li><li><strong>Falsch-positive Ergebnisse:</strong> Bei <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22972811/?ref=aeon.life">20 % der Frauen</a> zwischen 50 und 69 kommt es des Brustkrebsscreenings alle zwei Jahre im Verlauf zu einem falsch positiven Ergebnis. Bei 3 % dieser Frauen wird aufgrund des falsch positiven Ergebnisses eine Biopsie durchgef&#xFC;hrt.</li><li><strong>Falsch-negative Ergebnisse:</strong> Bis zu <a href="https://pubs.rsna.org/doi/10.1148/radiol.2372041174?ref=aeon.life">35 % der Brustkrebsf&#xE4;lle</a> werden bei der Mammographie &#xFC;bersehen (Intervalltumore). Diese Krebsarten k&#xF6;nnen schnell wachsen oder beim <a href="https://aeon.life/de/blog/screening/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Screening</a> &#xFC;bersehen werden. Andere Studien berichten von einer <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9807581/?ref=aeon.life">falsch-negativ Rate von 46 %</a>. Dies bedeutet, dass knapp die H&#xE4;lfte aller Brustkrebserkrankungen unentdeckt bleiben.</li><li><strong>&#xDC;berdiagnosen:</strong> Bei der Mammografie k&#xF6;nnen langsam wachsende Krebsarten entdeckt werden, die m&#xF6;glicherweise nie zu Beschwerden f&#xFC;hren w&#xFC;rden. Bislang gibt es nur wenige Studien zu &#xDC;berdiagnosen. Einer Metaanalyse zufolge wurde bei <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10051653/?ref=aeon.life">12,6 % der Frauen &#xFC;ber 40</a>, die eine Mammographie durchf&#xFC;hren liessen, eine &#xDC;berdiagnose gestellt.</li><li><strong>Schmerzen:</strong> In einer Studie gaben <a href="https://www.jpsmjournal.com/article/S0885-3924(02)00598-5/fulltext?ref=aeon.life">77 % der Frauen</a> an, dass sie Schmerzen bei der Mammographie, vor allem durch die starke Kompression des Brustgewebes, empfanden. Die Schmerzen sind in der Regel leicht bis mittelstark (66 %) und bei etwa einem Drittel der Frauen stark ausgepr&#xE4;gt.</li><li><strong>Geringere Aussagekraft bei dichtem Brustgewebe:</strong> Dichtes Brustgewebe k&#xF6;nnen die Auswertung einer Mammographie erschweren. Das liegt daran, dass dichtes Brustgewebe genauso wie einige abnorme Brustver&#xE4;nderungen, z. B. Verkalkungen und Tumore, auf der Mammographie als weisse Bereiche erscheinen. Fettgewebe erscheint dagegen als dunkler Bereich.</li></ul><h2 id="wie-viel-kostet-eine-mammographie-in-der-schweiz"><strong>Wie viel kostet eine Mammographie in der Schweiz?</strong></h2><p>Die Kosten f&#xFC;r eine Mammographie werden zu 90 % von der Krankenversicherung &#xFC;bernommen. Lediglich der Selbstbehalt von 10 % muss selbst getragen werden. Das sind <a href="https://www.swisscancerscreening.ch/de/angebote-in-ihrem-kanton?ref=aeon.life">je nach Kanton zwischen CHF 17.25 und 182.80</a>. F&#xFC;r Kantone ohne Screeningprogramm werden die Kosten nicht von der Krankenkasse &#xFC;bernommen.</p><h2 id="gibt-es-alternativen-zur-mammographie"><strong>Gibt es Alternativen zur Mammographie?</strong></h2><p>Nicht jeder Tumor wird bei der Mammographie entdeckt. Eine Studie ergab, dass in den USA bis zu <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24471386/?ref=aeon.life">81 % der Tumore bei einer Mammographie unentdeckt</a> blieben. Insbesondere bei j&#xFC;ngeren Frauen oder Frauen mit dichterem Brustgewebe, Schwangeren oder Stillenden ist die R&#xF6;ntgenaufnahme der Brust weniger aussagekr&#xE4;ftig.</p><p>Da eine Mammographie dar&#xFC;ber hinaus von vielen Frauen als schmerzhaft empfunden wird, stellen wir nachfolgende <a href="https://aeon.life/de/blog/alternative-mammografie/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Alternativen zur Mammographie</a> vor, die jedoch aktuell keine Kassenleistungen sind:</p>
<!--kg-card-begin: html-->
<table id="e48bc6ff-7bc1-4fad-a4ab-b054e01a2f35" class="simple-table"><tbody><tr id="673fb2bf-7d52-4e0c-a8da-e3ef14c75acc"><td id="b&gt;VK" class><strong>Untersuchung</strong></td><td id="yCuO" class><strong>Vorteile</strong></td><td id="Uh{m" class><strong>Nachteile</strong></td><td id="lp=&lt;" class><strong>Erkennungsrate</strong></td></tr><tr id="823633b0-b23c-48fa-80eb-4d2d171aacec"><td id="b&gt;VK" class>Mamma-MRI</td><td id="yCuO" class>&#x2022; H&#xF6;chste Erkennungsrate von b&#xF6;sartigen Brusterkrankungen<br>&#x2022; Keine Strahlenbelastung<br>&#x2022; Liefert bessere Bilder bei dichtem Brustgewebe als Mammographie<br>&#x2022; <br><a href="https://ascopubs.org/doi/10.1200/JCO.2013.52.5386?ref=aeon.life">Fokussierte MRI</a> (&#x201D;abbreviated MRI&#x201D;) liefert Ergebnisse innerhalb weniger Minuten</td><td id="Uh{m" class>&#x2022; Aufw&#xE4;ndiger und teurer als andere Untersuchungen<br><br></td><td id="lp=&lt;" class><a href="https://ascopubs.org/doi/10.1200/jco.2014.56.8626?ref=aeon.life">90-95 %</a></td></tr><tr id="c8b49021-0a8e-4ab2-96fc-65af084981db"><td id="b&gt;VK" class>Mamma-Sonographie</td><td id="yCuO" class>&#x2022; Keine Strahlenbelastung<br>&#x2022; Geringere Kosten (Kassenleistung)<br>&#x2022; Schnell durchf&#xFC;hrbar<br>&#x2022; Kann auch bei dichtem Brustgewebe eingesetzt werden<br></td><td id="Uh{m" class>&#x2022; Vergleichbare Erkennungsrate zu Mammographie<br>&#x2022; Erkennt Mikroverkalkungen nicht so gut wie Mammographie<br>&#x2022; Wird meist nur erg&#xE4;nzend oder zur Kontrolle von Tumoren eingesetzt<br>&#x2022; Erh&#xF6;hte falsch-positiv Rate<br></td><td id="lp=&lt;" class><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5943835/?ref=aeon.life">ca. 50 %</a></td></tr><tr id="91d709f6-5b19-4dbb-8ae4-c1e16fddeb72"><td id="b&gt;VK" class>Brust-Tomosynthese<br>(DBT)<br></td><td id="yCuO" class>&#x2022; Kleine Ver&#xE4;nderungen sind besser erkennbar<br>&#x2022; Kann auch bei dichtem Brustgewebe eingesetzt werden<br></td><td id="Uh{m" class>&#x2022; Strahlenbelastung<br>&#x2022; Mikroverkalkungen sind schlechter erkennbar<br>&#x2022; <br><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33706172/?ref=aeon.life">Erh&#xF6;htes Risiko f&#xFC;r &#xDC;berdiagnosen</a><br>&#x2022; Wird meinst nur in Kombination mit einer Mammographie angewendet<br></td><td id="lp=&lt;" class>in Kombination bis zur <a href="https://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045(22)00194-2/abstract?ref=aeon.life">48 % h&#xF6;her als bei Standard-Mammographie</a></td></tr></tbody></table>
<!--kg-card-end: html-->
<h2 id="fazit-mammographie-entscheidend-bei-der-fr%C3%BCherkennung">Fazit: Mammographie entscheidend bei der Fr&#xFC;herkennung</h2><p>Die Mammographie spielt eine entscheidende Rolle in der Fr&#xFC;herkennung von Brustkrebs, der weltweit h&#xE4;ufigsten Krebserkrankung bei Frauen. Durch regelm&#xE4;ssige Untersuchungen k&#xF6;nnen Tumore in einem fr&#xFC;hen Stadium entdeckt werden, was die Heilungschancen deutlich verbessert. In der Schweiz bieten bereits mehrere Kantone Screening-Programme f&#xFC;r Frauen zwischen 50 und 74 Jahren an.</p><p>Eine Mammographie ist zwar effektiv, aber nicht ohne Risiken. Neben der Strahlenbelastung besteht die M&#xF6;glichkeit von<a href="https://aeon.life/de/blog/mri-falsch-positive-resultate/?ref=aeon.life" rel="noreferrer"> falsch-positiven oder -negativen Ergebnissen</a> sowie &#xDC;berdiagnosen. Zudem kann die Kompression w&#xE4;hrend der Untersuchung schmerzhaft sein.</p><p>Besonders ein MRI der weiblichen Brust bietet durch ihre hohe Erkennungsrate, die gute Eignung bei dichtem Brustdr&#xFC;sengewebe und die schmerzfreie Durchf&#xFC;hrung eine gute Alternative zur Mammographie.</p><p>M&#xF6;chtest du mehr &#xFC;ber ein MRI zur Fr&#xFC;herkennung erfahren? Buche gerne eine <a href="https://aeon.life/de/gratis-beratung/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">kostenfreie Beratung</a> bei uns.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Eierstockkrebs: Jedes Jahr erkranken 600 Frauen in der Schweiz]]></title><description><![CDATA[Eierstockkrebs ist seltener als Brustkrebs, aber auch aggressiver. Erfahre alles über Symptome, Risikofaktoren und Heilungschancen.]]></description><link>https://aeon.life/de/blog/eierstockkrebs/</link><guid isPermaLink="false">67924a4372fdf2cf65eb624a</guid><category><![CDATA[Erkrankung]]></category><category><![CDATA[Editor Carolin]]></category><category><![CDATA[Reviewer Maja]]></category><category><![CDATA[Checker Elena]]></category><dc:creator><![CDATA[Carolin Kaulfersch]]></dc:creator><pubDate>Tue, 28 Jan 2025 08:00:36 GMT</pubDate><media:content url="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/01/AdobeStock_375368285_cover.png" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<h2 id="aggressiver-tumor-der-oft-erst-sp%C3%A4t-erkannt-wird"><strong>Aggressiver Tumor, der oft erst sp&#xE4;t erkannt wird</strong></h2><img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/01/AdobeStock_375368285_cover.png" alt="Eierstockkrebs: Jedes Jahr erkranken 600 Frauen in der Schweiz"><p>Jedes Jahr erhalten etwa <a href="https://www.krebsliga.ch/ueber-krebs/krebsarten/eierstockkrebs?ref=aeon.life">600 Frauen</a> in der Schweiz die Diagnose Eierstockkrebs. Diese b&#xF6;sartige Erkrankung der Eierst&#xF6;cke ist zwar seltener als Brustkrebs, geh&#xF6;rt laut Deutscher Krebsgesellschaft allerdings zu den aggressivsten Tumoren.</p><p>Eierstockkrebs wird oft erst sp&#xE4;t erkannt, da die Symptome unspezifisch sind und leicht mit anderen Beschwerden wie Menstruationsbeschwerden oder dem Reizdarmsyndrom verwechselt werden k&#xF6;nnen.</p><h2 id="was-ist-eierstockkrebs"><strong>Was ist Eierstockkrebs?</strong></h2><p>Eierstockkrebs, auch bekannt als Ovarialkarzinom, ist ein b&#xF6;sartiger Tumor in den Eierst&#xF6;cken (Ovarien). Bei dieser Krebserkrankung ver&#xE4;ndern sich die Zellen eines oder beider Eierst&#xF6;cke und vermehren sich unkontrolliert, wodurch der Krebs den gesamten Bauchraum befallen und Metastasen in anderen Organen bilden kann.</p><p>Diese Krebsart tritt haupts&#xE4;chlich bei Frauen zwischen 50 und 70 Jahren auf, also <a href="https://www.krebsdaten.de/Krebs/EN/Content/Cancer_sites/Ovarian_cancer/ovarian_cancer_node.html?ref=aeon.life">nach den Wechseljahren</a>, obwohl seltene Formen, wie das <a href="https://ijgc.bmj.com/content/early/2023/08/17/ijgc-2023-004610?ref=aeon.life">low-grade ser&#xF6;se Ovarialkarzinom</a>, (langsam wachsende Tumoren mit geringer Aggressivit&#xE4;t) auch j&#xFC;ngere Frauen betreffen k&#xF6;nnen. Die Gefahr eines unbemerkten Fortschreitens des Tumors ist hier besonders gross.</p><h2 id="welche-arten-von-eierstockkrebs-werden-unterschieden"><strong>Welche Arten von Eierstockkrebs werden unterschieden?</strong></h2><p>Eierstockkrebs kann in verschiedenen Formen auftreten, je nach Ursprung der Zellen, aus denen er sich entwickelt. Zu den h&#xE4;ufigsten geh&#xF6;ren:</p><ul><li><strong>Epithelialer Eierstockkrebs:</strong> Diese Art macht etwa 90 bis <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK567760/?ref=aeon.life">95 % aller F&#xE4;lle</a> von Eierstockkrebs aus. Er entsteht in den Zellen, die die Oberfl&#xE4;che der Eierst&#xF6;cke bedecken (Epithel). Man unterscheidet verschiedene Subtypen, wie das ser&#xF6;se, endometrioide, muzin&#xF6;se und klarzellige Karzinom, die sich in ihrem Wachstumsverhalten und ihrer Prognose unterscheiden.</li><li><strong>Keimzelltumore:</strong> Keimzelltumore entstehen aus den Zellen in den Eierst&#xF6;cken, die die Eizellen produzieren. Sie treten am h&#xE4;ufigsten bei M&#xE4;dchen und jungen Frauen unter 30 Jahren auf. Die meisten Keimzelltumore sind gutartig (nicht krebsartig).</li><li><strong>Stromatumore:</strong> Diese Tumore entstehen aus dem Bindegewebe, das die Eierst&#xF6;cke st&#xFC;tzt. Sie machen nur <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4498422/?ref=aeon.life">etwa 7 %</a> der Eierstocktumore aus.</li><li><strong>Grenzfall-Tumoren:</strong> Es gibt auch sogenannte &quot;Borderline-Tumoren&quot; oder &quot;Grenzfall-Tumoren&quot; der Eierst&#xF6;cke. Diese sind weder eindeutig gutartig noch b&#xF6;sartig und haben eine bessere Prognose als invasive Karzinome. Etwa <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8467795/?ref=aeon.life">10 bis 15 %</a> der epithelialen Tumore sind Borderline-Tumore.</li></ul><p>Daneben werden Ovarialkarzinome in <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4017729/?ref=aeon.life">Typ 1 und Typ 2</a> unterteilt, basierend auf ihren molekulargenetischen Eigenschaften und klinischem Verhalten. Diese Einteilung basiert auf genetischen Ver&#xE4;nderungen und der Aggressivit&#xE4;t des Tumors.</p><p>Typ-1-Tumoren wachsen langsam, sind meist auf die Eierst&#xF6;cke begrenzt und haben h&#xE4;ufig Mutationen in Genen wie KRAS, BRAF und PTEN. Sie haben im Allgemeinen eine g&#xFC;nstigere Prognose.</p><p>Typ-2-Tumoren wachsen schnell, neigen fr&#xFC;hzeitig zur Ausbreitung im Bauchraum und haben h&#xE4;ufig Mutationen in TP53 und BRCA. Sie werden allgemein als aggressiver eingestuft.</p><h2 id="ursachen-und-risikofaktoren-f%C3%BCr-eierstockkrebs"><strong>Ursachen und Risikofaktoren f&#xFC;r Eierstockkrebs</strong></h2><h3 id="genetische-veranlagung"><strong>Genetische Veranlagung</strong></h3><p>In <a href="https://www.pnas.org/doi/full/10.1073/pnas.1115052108?ref=aeon.life">etwa 23 % der F&#xE4;lle</a> ist Eierstockkrebs genetisch bedingt. Frauen, die eine sch&#xE4;dliche Ver&#xE4;nderung (Mutation) in einem der Gene BRCA1 oder BRCA2 erben, haben ein deutlich erh&#xF6;htes Risiko, im Laufe ihres Lebens neben Brustkrebs auch an Eierstockkrebs zu erkranken. <a href="https://www.cancer.gov/about-cancer/causes-prevention/genetics/brca-fact-sheet?ref=aeon.life">Studien</a> zeigen, dass etwa 39% bis 58% der Frauen mit einer BRCA1-Mutation und 13% bis 29% der Frauen mit einer BRCA2-Mutation Eierstockkrebs entwickeln.</p><h3 id="h%C3%B6heres-alter"><strong>H&#xF6;heres Alter</strong></h3><p>Eierstockkrebs tritt vorwiegend bei &#xE4;lteren Frauen auf. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8420671/?ref=aeon.life">Mehr als 48 % aller F&#xE4;lle</a> werden bei Frauen ab 65 Jahren diagnostiziert. Die meisten Frauen erkranken nach den Wechseljahren. Das liegt wahrscheinlich daran, dass die Eierst&#xF6;cke &#xFC;ber viele Jahre hinweg hormonellen Schwankungen ausgesetzt sind, was zu Zellver&#xE4;nderungen f&#xFC;hren kann.</p><h3 id="fr%C3%BChe-menarche-und-sp%C3%A4te-menopause"><strong>Fr&#xFC;he Menarche und sp&#xE4;te Menopause</strong></h3><p>Je mehr Ovulationszyklen eine Frau in ihrem Leben hat, desto gr&#xF6;sser ist die Belastung f&#xFC;r die Eierst&#xF6;cke und desto h&#xF6;her das Risiko f&#xFC;r die Entstehung von Eierstockkrebs. Eine fr&#xFC;he Menarche (Einsetzen der ersten Regelblutung) und eine sp&#xE4;te Menopause verl&#xE4;ngern den Zeitraum, in dem die Eierst&#xF6;cke den weiblichen Geschlechtshormonen ausgesetzt sind. Auch dieser hormonelle Einfluss kann das Risiko f&#xFC;r Eierstockkrebs erh&#xF6;hen.</p><h3 id="kinderlosigkeit"><strong>Kinderlosigkeit</strong></h3><p>Frauen, die nie schwanger waren, haben ein <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0015028204008799?ref=aeon.life">2- bis 3-fach erh&#xF6;htes Risik</a>o, an Eierstockkrebs zu erkranken, verglichen mit Frauen, die bereits ein Kind geboren haben. Jede Schwangerschaft scheint einen gewissen sch&#xFC;tzenden Effekt zu haben. Der Grund daf&#xFC;r k&#xF6;nnte sein, dass w&#xE4;hrend der Schwangerschaft der Eisprung aussetzt und die Eierst&#xF6;cke sozusagen &quot;ruhen&quot;.</p><h3 id="%C3%BCbergewicht"><strong>&#xDC;bergewicht</strong></h3><p>Studien deuten auf einen m&#xF6;glichen Zusammenhang zwischen &#xDC;bergewicht und einem erh&#xF6;hten Risiko f&#xFC;r Eierstockkrebs hin. Dieser Zusammenhang ist jedoch <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27909907/?ref=aeon.life">nur schwach ausgepr&#xE4;gt</a>, und weitere Forschung ist notwendig, um ihn zu best&#xE4;tigen. Eine <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4559823/?ref=aeon.life">Metaanalyse</a> zeigte jedoch, dass fettleibige Frauen mit Eierstockkrebs ein um 17 % erh&#xF6;htes Sterberisiko haben im Vergleich zu normalgewichtigen Frauen.</p><h3 id="hormonersatztherapie"><strong>Hormonersatztherapie</strong></h3><p>Die Einnahme von Hormonen nach den Wechseljahren kann das Risiko f&#xFC;r Eierstockkrebs <a href="https://www.frontiersin.org/journals/endocrinology/articles/10.3389/fendo.2019.00801/full?ref=aeon.life">leicht erh&#xF6;hen</a>. Das gilt vor allem f&#xFC;r die langfristige Einnahme von &#xD6;strogen-Gestagen-Kombinationen. Die alleinige Einnahme von &#xD6;strogen scheint das Risiko weniger stark zu beeinflussen.</p><h3 id="endometriose"><strong>Endometriose</strong></h3><p>Eine aktuelle <a href="https://jamanetwork.com/journals/jama/article-abstract/2821194?ref=aeon.life">Studie</a> zum Zusammenhang zwischen Endometriose und Eierstockkrebs ergab, dass Frauen mit Endometriose ein etwa 4-fach h&#xF6;heres Risiko haben, an Eierstockkrebs zu erkranken.</p><p>Dieses Risiko variiert jedoch je nach Subtyp der Endometriose: Bei tief infiltrierender Endometriose, bei der die Endometriosewucherungen tief in das umliegende Gewebe eingewachsen sind, war das Risiko besonders hoch.</p><p>Das Risiko erh&#xF6;ht sich weiter, wenn die Endometriose die Eierst&#xF6;cke betrifft. Chronische Entz&#xFC;ndungen durch Endometriose setzen freie Radikale frei, die Zellsch&#xE4;den beg&#xFC;nstigen und in seltenen F&#xE4;llen genetische Mutationen f&#xF6;rdern k&#xF6;nnen, welche zur Entstehung von Eierstockkrebs f&#xFC;hren. Insbesondere Endometriome erh&#xF6;hen das Risiko f&#xFC;r Typ-1-Tumoren wie klarzellige und endometrioide Karzinome, die im Vergleich zu anderen Ovarialkarzinomen weniger aggressiv sind und langsamer wachsen.</p><h2 id="symptome-bei-eierstockkrebs"><strong>Symptome bei Eierstockkrebs</strong></h2><p>Eierstockkrebs verursacht im Fr&#xFC;hstadium oft keine oder nur unspezifische Symptome. M&#xF6;gliche Anzeichen sind:</p><ul><li>Bl&#xE4;hungen</li><li>V&#xF6;llegef&#xFC;hl</li><li>Schmerzen im Unterbauch</li><li>H&#xE4;ufiges Wasserlassen</li><li>Verstopfungen</li><li>Ungewollter Gewichtsverlust</li></ul><p>Diese Symptome k&#xF6;nnen viele verschiedene Ursachen haben und sind nicht spezifisch f&#xFC;r Eierstockkrebs oder Eileiterkrebs.</p><h2 id="wie-erfolgt-die-eierstockkrebs-diagnose"><strong>Wie erfolgt die Eierstockkrebs Diagnose?</strong></h2><p>Zur Diagnose von Eierstockkrebs werden verschiedene Untersuchungen durchgef&#xFC;hrt:</p><ul><li><strong>Tastuntersuchung:</strong> Der Arzt tastet den Bauchraum und die weiblichen Geschlechtsorgane ab. Hierbei k&#xF6;nnen auch Ver&#xE4;nderungen der Eierst&#xF6;cke festgestellt werden.</li><li><strong>Ultraschalluntersuchung:</strong> Ultraschall ist die wichtigste Methode, um Ver&#xE4;nderungen am Eierstock zu erkennen und zu charakterisieren. Mittels Ultraschall &#xFC;ber die Scheide k&#xF6;nnen die Eierst&#xF6;cke und Geb&#xE4;rmutter dargestellt werden. Die Ultraschalluntersuchung kann auch freie Fl&#xFC;ssigkeit im Bauchraum (Aszites) nachweisen, die bei Eierstockkrebs auftreten kann. Neben den Eierst&#xF6;cken und der Geb&#xE4;rmutter k&#xF6;nnen mit dem Ultraschall auch andere Organe im Bauchraum dargestellt werden, die bei Eierstockkrebs betroffen sein k&#xF6;nnen, wie z.B. die Leber, die Milz und die Nieren. Auch die Lymphknoten im Becken k&#xF6;nnen untersucht werden.</li><li><strong>CT (Computertomographie):</strong> Ein CT-Scan macht detaillierte Bilder des Bauchraums und liefert Hinweise, ob der Tumor in benachbarte Strukturen hineingewachsen oder Metastasen gebildet hat. Allerdings zeigen CT-Scans kleine Eierstocktumore nicht so gut an. In einigen F&#xE4;llen kann eine PET-CT durchgef&#xFC;hrt werden, um den Stoffwechsel von Tumoren darzustellen und Metastasen zu erkennen.</li><li><strong>MRI (Magnetresonanztomographie):</strong> &#xC4;hnlich wie die CT liefert auch die MRI bzw. MRT detaillierte Bilder und kann zur Diagnostik eingesetzt werden. Sie liefert wichtige Informationen dar&#xFC;ber, ob es sich um <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4729709/?ref=aeon.life">gutartige Ver&#xE4;nderungen oder b&#xF6;sartige Tumore</a> handelt.</li><li><strong>Gewebebiopsie:</strong> Eine sichere Diagnose von Eierstockkrebs ist nur durch eine Gewebeprobe (Biopsie) und die anschliessende histologische Untersuchung m&#xF6;glich. Dabei wird gezielt Gewebe aus dem Bauchfell, den Eierst&#xF6;cken oder anderen verd&#xE4;chtigen Bereichen entnommen und von einem Pathologen beurteilt.</li></ul><h2 id="wie-wird-eierstockkrebs-behandelt"><strong>Wie wird Eierstockkrebs behandelt?</strong></h2><p>Die Behandlung von Eierstockkrebs erfolgt in der Regel in mehreren Schritten und wird individuell an das Stadium der Erkrankung, den Tumortyp und den allgemeinen Gesundheitszustand der Patientin angepasst. Die h&#xE4;ufigsten Behandlungsmethoden sind:</p><ol><li><strong>Operation:</strong> Die operative Entfernung des Tumors ist in den meisten F&#xE4;llen der erste und wichtigste Schritt. Ziel ist es, den Tumor m&#xF6;glichst vollst&#xE4;ndig zu entfernen, einschliesslich der Eierst&#xF6;cke, Eileiter und der Geb&#xE4;rmutter.Je nach Ausbreitung des Tumors k&#xF6;nnen auch Lymphknoten, Teile des Bauchfells (Peritoneum) und gegebenenfalls weitere Organe im Bauchraum entfernt werden. Die Operation kann durch das unkontrollierte Wachstum der Krebszellen sehr aufwendig sein und 6-8 Stunden oder sogar l&#xE4;nger dauern, abh&#xE4;ngig vom Stadium der Erkrankung und der Ausbreitung des Tumors.</li><li><strong>Chemotherapie:</strong> Sobald der Tumor entfernt ist, erfolgt eine Chemotherapie. Sie dient dazu, verbliebene Tumorzellen abzut&#xF6;ten, die w&#xE4;hrend der Operation m&#xF6;glicherweise nicht entfernt werden konnten. Diese Zellen k&#xF6;nnen sich im Gewebe, in der Lymphfl&#xFC;ssigkeit oder an anderen Stellen im K&#xF6;rper befinden und zu einem R&#xFC;ckfall (Rezidiv) f&#xFC;hren.</li><li><strong>Strahlentherapie:</strong> Die Strahlentherapie wird bei Eierstockkrebs seltener eingesetzt als die Operation und Chemotherapie. Sie kann in bestimmten F&#xE4;llen zur Behandlung von &#xF6;rtlich begrenzten Tumoren eingesetzt werden.</li></ol><p>Neben den klassischen Behandlungsmethoden gibt es weitere Therapieans&#xE4;tze, die je nach Situation in Erw&#xE4;gung gezogen werden k&#xF6;nnen:</p><ul><li><a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5384518/?ref=aeon.life">Gezielte Therapien (Targeted Therapies)</a></li><li><a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9360103/?ref=aeon.life">Immuntherapie</a></li><li><a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8424487/?ref=aeon.life">Hormontherapie</a></li><li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22936668/?ref=aeon.life">Unterst&#xFC;tzende Therapien (Supportive Care)</a></li></ul><h2 id="wie-sind-die-heilungschancen-bei-eierstockkrebs"><strong>Wie sind die Heilungschancen bei Eierstockkrebs?</strong></h2><p>Die Heilungschancen bei Eierstockkrebs h&#xE4;ngen stark von verschiedenen Faktoren ab, vor allem vom Stadium der Erkrankung zum Zeitpunkt der Diagnose. Die Gefahr eines Rezidivs (Wiederauftreten des Krebses) bei Eierstockkrebs ist relativ hoch. So erleben <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC2801501/?ref=aeon.life">etwa 70 %</a> der Frauen mit fortgeschrittenem Eierstockkrebs (Stadium III oder IV) ein Rezidiv. Bei Patientinnen in Stadium I oder II betr&#xE4;gt das Risiko 20-25 %.</p><h3 id="heilungschancen-im-fr%C3%BChstadium"><strong>Heilungschancen im Fr&#xFC;hstadium</strong></h3><p>Wird der Krebs in einem fr&#xFC;hen Stadium entdeckt, bevor er sich auf andere Organe ausgebreitet hat, sind die Heilungschancen deutlich h&#xF6;her. In diesem Fall k&#xF6;nnen durch eine Operation die Tumore oft vollst&#xE4;ndig entfernt werden, und die 5-Jahres-&#xDC;berlebensrate liegt bei <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10757273?ref=aeon.life">&#xFC;ber 90 %</a>.</p><h3 id="heilungschancen-im-fortgeschrittenen-stadium"><strong>Heilungschancen im fortgeschrittenen Stadium</strong></h3><p>Leider bleibt Eierstockkrebs h&#xE4;ufig lange Zeit unentdeckt und wird erst in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert, da die Symptome oft unspezifisch sind. Hat sich der Krebs bereits im Bauchraum ausgebreitet, sinken die Heilungschancen. Die 5-Jahres-&#xDC;berlebensrate liegt dann bei etwa <a href="https://www.nature.com/articles/nrc4019?ref=aeon.life">30%</a>.</p><h2 id="was-kann-ich-zur-fr%C3%BCherkennung-tun"><strong>Was kann ich zur Fr&#xFC;herkennung tun?</strong></h2><p>Eine etablierte <a href="https://aeon.life/de/blog/vorsorgeuntersuchungen-frau/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Vorsorgeuntersuchung</a> wie beim Geb&#xE4;rmutterhalskrebs gibt es f&#xFC;r Eierstockkrebs bis dato nicht. Das macht die Fr&#xFC;herkennung schwierig. Die Krebszellen wachsen unkontrolliert und k&#xF6;nnen sich im gesamten Bauchraum ausbreiten.</p><h3 id="vorsorgeuntersuchung-beim-frauenarzt"><strong>Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt</strong></h3><p>Im Rahmen der gyn&#xE4;kologischen Vorsorgenuntersuchung k&#xF6;nnen &#xC4;rztinnen und &#xC4;rzte durch eine Tastuntersuchung oder bei Ultraschalluntersuchungen Ver&#xE4;nderungen feststellen.</p><p>In einer <a href="https://www.thelancet.com/article/S0140-6736(21)00731-5/fulltext?ref=aeon.life">Studie</a> wurden etwa 200&#x2019;000 postmenopausale Frauen in unterschiedliche Gruppen eingeteilt, wobei eine Gruppe regelm&#xE4;ssig Ultraschalluntersuchungen erhielt, w&#xE4;hrend eine Vergleichsgruppe keine Fr&#xFC;herkennungsuntersuchungen bekam. Die Hauptziele der Studie umfassten die Bewertung, ob die Fr&#xFC;herkennung mittels Ultraschall das Auftreten von Eierstockkrebs im fr&#xFC;hen Stadium f&#xF6;rdern und die Sterblichkeit verringern k&#xF6;nnte.</p><p>Obwohl Eierstockkrebs durch die Untersuchung fr&#xFC;her entdeckt wurde, konnte die Fr&#xFC;herkennung durch Ultraschall nach den Ergebnissen der Studie jedoch die Eierstockkrebssterblichkeit nicht signifikant senken.</p><h3 id="risikosprechstunde-im-gyn%C3%A4kologischen-tumorzentrum"><strong>Risikosprechstunde im gyn&#xE4;kologischen Tumorzentrum</strong></h3><p>Auch eine gezielte Vorbeugung von Eierstockkrebs ist schwierig. Bei Frauen mit einem erh&#xF6;hten Risiko, z.B. aufgrund einer famili&#xE4;ren Belastung oder Mutationen in den BRCA1- und BRCA2-Genen, bieten gyn&#xE4;kologische Tumorzentren eine spezielle Risikosprechstunde an.</p><p>Hier werden individuelle Vorsorgemassnahmen besprochen, die folgende Punkte umfassen k&#xF6;nnen:</p><ul><li><strong>Regelm&#xE4;ssige Kontrolluntersuchungen:</strong> Dazu geh&#xF6;ren gyn&#xE4;kologische Untersuchungen, Ultraschalluntersuchungen der Eierst&#xF6;cke und ggf. <a href="https://aeon.life/de/blog/blutwerte-bei-krebs/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Bluttests zur Bestimmung von Tumormarkern</a>.</li><li><strong>Prophylaktische Operationen:</strong> In bestimmten F&#xE4;llen kann eine prophylaktische Entfernung der Eierst&#xF6;cke und Eileiter (Salpingo-Oophorektomie) in Erw&#xE4;gung gezogen werden, um das Risiko f&#xFC;r Eierstockkrebs deutlich zu reduzieren. Sie wird in der Regel Frauen mit erh&#xF6;htem Risiko nach Abschluss der Familienplanung empfohlen.</li></ul><h3 id="bestimmung-von-tumormarkern"><strong>Bestimmung von Tumormarkern</strong></h3><p>Etwa <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7763876/?ref=aeon.life">80 % der Frauen mit Eierstockkrebs</a> weisen erh&#xF6;hte CA-125-Werte auf. Die Bestimmung des Tumormarkers CA-125 im Blut kann auf Eierstockkrebs hindeuten, ist jedoch allein nicht aussagekr&#xE4;ftig genug f&#xFC;r eine sichere Diagnose. Dieser Marker kann auch bei anderen Erkrankungen, wie Endometriose oder entz&#xFC;ndlichen Erkrankungen des Beckens, erh&#xF6;ht sein. Des Weiteren stellt er keine sichere Fr&#xFC;herkennungsmethode dar, da CA-125 insbesondere bei fortgeschrittenem Eierstockkrebs erh&#xF6;ht ist.</p><p>Zus&#xE4;tzliche Biomarker wie <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3195682/?ref=aeon.life">HE4</a>, <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9537199/?ref=aeon.life">MikroRNAs</a>, DNA-Methylierungsmuster und zirkulierende Tumorzellen zeigen vielversprechende Ans&#xE4;tze zur Verbesserung der diagnostischen Genauigkeit und Fr&#xFC;herkennung. Daher wird CA-125 in der Regel nur in Kombination mit anderen Untersuchungen eingesetzt, beispielsweise bei Verdacht auf Eierstockkrebs oder zur Verlaufskontrolle w&#xE4;hrend der Therapie.</p><h2 id="fazit-eierstockkrebs-oft-erst-sp%C3%A4t-erkannt"><strong>Fazit: Eierstockkrebs oft erst sp&#xE4;t erkannt</strong></h2><p>Eierstockkrebs ist eine ernste Erkrankung, die oft erst in einem sp&#xE4;ten Stadium erkannt wird. Die Symptome sind unspezifisch und k&#xF6;nnen leicht mit anderen Beschwerden verwechselt werden. Die gr&#xF6;ssten Risikofaktoren f&#xFC;r Eierstockkrebs sind die genetische Veranlagung und h&#xF6;heres Alter.</p><p>Die Diagnose von Eierstockkrebs erfolgt durch verschiedene Untersuchungen. Dabei spielt der Ultraschall eine besonders wichtige Rolle. Die Heilungschancen h&#xE4;ngen stark vom Stadium der Erkrankung ab.</p><p>Eine etablierte Vorsorgeuntersuchung f&#xFC;r Eierstockkrebs gibt es derzeit nicht. Frauen mit erh&#xF6;htem Risiko, etwa aufgrund ihrer Familiengeschichte, sollten sich in einem gyn&#xE4;kologischen Tumorzentrum beraten lassen. Hier werden individuelle Vorsorgemassnahmen besprochen, die regelm&#xE4;ssige Kontrolluntersuchungen und gegebenenfalls prophylaktische Operationen umfassen k&#xF6;nnen.</p><p>Du m&#xF6;chtest mehr &#xFC;ber dein individuelles Risiko f&#xFC;r Eierstockkrebs erfahren? Dann sichere dir jetzt deinen <a href="https://booking.aeon.life/de-ch/scans/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Termin</a> f&#xFC;r einen Ganzk&#xF6;rper-MRI-Scan.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Plaques bei Arteriosklerose: Warum sind sie so gefährlich?]]></title><description><![CDATA[Entdecke den Unterschied zwischen Hard und Soft Plaque und erfahre, welche Art von Plaque ein höheres Risiko für Herzinfarkte birgt und wie du dich schützen kannst.]]></description><link>https://aeon.life/de/blog/plaque-arteriosklerose/</link><guid isPermaLink="false">678a4e8572fdf2cf65eb6141</guid><category><![CDATA[Erkrankung]]></category><category><![CDATA[Editor Carolin]]></category><category><![CDATA[Checker Elena]]></category><category><![CDATA[Reviewer Maja]]></category><dc:creator><![CDATA[Carolin Kaulfersch]]></dc:creator><pubDate>Tue, 21 Jan 2025 15:33:30 GMT</pubDate><media:content url="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/01/Thumbnail_aeon_Plaque.png" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<h2 id="was-ist-plaque"><strong>Was ist Plaque?</strong></h2><img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/01/Thumbnail_aeon_Plaque.png" alt="Plaques bei Arteriosklerose: Warum sind sie so gef&#xE4;hrlich?"><p>Plaque ist eine <strong>Ansammlung von Fett, Cholesterin, Kalzium, dem Eiweiss Fibrin und anderen Substanzen</strong>, die sich in den Arterienw&#xE4;nden ablagert. Dabei unterscheidet man zwischen instabiler, vulnerabler Plaque (Soft Plaque) und verkalkter, stabiler Plaque (Hard Plaque).</p><p>Platzt eine Plaque auf, bilden sich Blutgerinnsel, die zu einer Embolie, Herzinfarkt oder <a href="https://aeon.life/de/blog/schlaganfall-vorbeugen/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Schlaganfall</a> f&#xFC;hren k&#xF6;nnen. Auch eine chronische Minderdurchblutung, wie bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK), kann die Folge sein. Diese Erkrankung ist auch als Schaufensterkrankheit bekannt und betrifft &#xFC;berwiegend die Beinarterien.</p><h3 id="atherosklerose-vs-arteriosklerose">Atherosklerose vs. Arteriosklerose</h3><p>Plaque ist das zentrale Merkmal der Atherosklerose. Die umgangssprachliche Bezeichnung &quot;Arterienverkalkung&quot; ist irref&#xFC;hrend, denn bei der Atherosklerose handelt es sich nicht um einfache Kalkablagerungen. Weiters werden die Begriffe &#x201C;Atherosklerose&#x201D; und &#x201C;Arteriosklerose&#x201D; oftmals verwechselt, obwohl sie genau genommen nicht denselben pathologischen Prozess bezeichnen. Arteriosklerose ist der allgemeine Begriff f&#xFC;r die Verh&#xE4;rtung der Arterienw&#xE4;nde, w&#xE4;hrend Atherosklerose eine spezifische Form davon ist, die durch Fettablagerungen und Plaquebildung verursacht wird.</p><h3 id="plaque-%E2%80%93-mehr-als-nur-kalk">Plaque &#x2013; mehr als nur Kalk</h3><p>Arteriosklerotische Plaques k&#xF6;nnen Soft Plaque oder Hard Plaque sein und bestehen je nach Art aus einer Mischung von Bindegewebe, Cholesterin, Fetts&#xE4;uren und Calciumsalzen, die zu einer Verh&#xE4;rtung und Verdickung der Arterienw&#xE4;nde f&#xFC;hren. Dadurch verlieren die Gef&#xE4;sse ihre Elastizit&#xE4;t, was zu Gef&#xE4;ssverengungen oder im schlimmsten Fall zu einer Erweiterung (Aneurysma) f&#xFC;hren kann.</p><h3 id="gefahren-der-plaquebildung">Gefahren der Plaquebildung</h3><p>Durch die Plaquebildung kann der Blutfluss zu lebenswichtigen Organen wie Herz und Gehirn beeintr&#xE4;chtigt werden. Unbehandelt kann Atherosklerose zu schwerwiegenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Herzversagen f&#xFC;hren. Diese Erkrankungen geh&#xF6;ren zu den <a href="https://www.bfs.admin.ch/news/de/2023-0109?ref=aeon.life">h&#xE4;ufigsten Todesursachen</a> in der Schweiz.</p><p>In diesem Artikel erkl&#xE4;ren wir, was Plaque ist, worin sich Soft Plaque und Hard Plaque unterscheiden und welches Risiko die <strong>atherosklerotischen Plaques</strong> f&#xFC;r die allgemeine Gesundheit darstellen.</p><h2 id="was-ist-der-unterschied-zwischen-hard-plaque-und-soft-plaque">Was ist der Unterschied zwischen Hard Plaque und Soft Plaque?</h2>
<!--kg-card-begin: html-->
<table id="da657668-a8e6-4674-931d-d5215a1952ee" class="simple-table"><tbody><tr id="d4ea3e82-a0c1-4dd0-a581-4c8439017697"><td id="jdCI" class style="width:142.65740966796875px"></td><td id="dFkV" class><strong>Soft Plaque</strong></td><td id="&gt;S_Z" class>Hard <strong>Plaque</strong></td></tr><tr id="d1420374-4e8a-44bb-8edd-ead84324eaff"><td id="jdCI" class style="width:142.65740966796875px">Zusammensetzung</td><td id="dFkV" class>Haupts&#xE4;chlich Fett und Cholesterin</td><td id="&gt;S_Z" class>Enth&#xE4;lt zus&#xE4;tzlich Kalzium, was sie h&#xE4;rter macht</td></tr><tr id="d976b347-e3f1-409a-9fb1-d5ee2ecac403"><td id="jdCI" class style="width:142.65740966796875px">Konsistenz</td><td id="dFkV" class>Instabil und anf&#xE4;llig f&#xFC;r Risse oder Br&#xFC;che</td><td id="&gt;S_Z" class>Stabiler und weniger anf&#xE4;llig f&#xFC;r Risse als Soft Plaque</td></tr><tr id="98b8c792-9d0c-46d2-8fc4-7485a3f74142"><td id="jdCI" class style="width:142.65740966796875px">Risiko</td><td id="dFkV" class>Kann pl&#xF6;tzlich aufreissen und zur Bildung von Blutgerinnseln f&#xFC;hren, die Arterien blockieren und akute Ereignisse wie Herzinfarkt oder Schlaganfall ausl&#xF6;sen k&#xF6;nnen</td><td id="&gt;S_Z" class>Kann zwar auch zu einer Verengung der Arterien f&#xFC;hren, ist aber weniger wahrscheinlich, dass sie pl&#xF6;tzlich reisst und ein akutes Ereignis ausl&#xF6;st</td></tr></tbody></table>
<!--kg-card-end: html-->
<hr><h3 id="hard-plaque"><strong>Hard Plaque</strong></h3><p>Hard Plaque, auch als <strong>verkalkte oder stabile Plaque</strong> bezeichnet, ist eine fortgeschrittene Form der Arterienablagerung. Sie entsteht, wenn sich im Laufe der Zeit Kalzium in bereits bestehenden Plaques einlagert. Diese Kalziumablagerungen machen die Plaque hart und unflexibel, &#xE4;hnlich einer starren Schale.</p><p>Obwohl harte Plaques stabiler sind als weiche Plaques und <strong>weniger anf&#xE4;llig f&#xFC;r pl&#xF6;tzliches Aufreissen</strong> (Plaqueruptur), stellen sie dennoch ein Risiko dar. Sie k&#xF6;nnen die Arterien zunehmend verengen, den Blutfluss zum Herzmuskel behindern und somit die Sauerstoffversorgung des Herzens beeintr&#xE4;chtigen. Diese fortschreitende Verengung der Herzkranzgef&#xE4;sse wird als koronare Herzkrankheit (KHK) bezeichnet und kann zu Angina pectoris (Brustenge) und im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt f&#xFC;hren.</p><hr><h3 id="soft-plaque"><strong>Soft Plaque</strong></h3><p>Soft Plaque, im Gegensatz zur stabileren Hard Plaque, stellt eine <strong>akute Gefahr</strong> dar. Sie besteht haupts&#xE4;chlich aus Fettablagerungen, Cholesterin und Entz&#xFC;ndungszellen. Aufgrund einer d&#xFC;nnen fibr&#xF6;sen Kappe ist diese Plaqueart <strong>anf&#xE4;llig f&#xFC;r Risse</strong>.</p><p>Diese Risse k&#xF6;nnen die Bildung von Blutgerinnseln ausl&#xF6;sen, die den Blutfluss blockieren und schwerwiegende Ereignisse wie Herzinfarkt oder Schlaganfall verursachen k&#xF6;nnen. Dar&#xFC;ber hinaus wird weiche Plaque mit einem erh&#xF6;hten Risiko f&#xFC;r Aneurysmen in Verbindung gebracht, die gef&#xE4;hrliche Ausst&#xFC;lpungen der Gef&#xE4;sswand darstellen.</p><hr><h2 id="welche-art-von-plaque-f%C3%BChrt-zu-einem-h%C3%B6heren-herzinfarktrisiko"><strong>Welche Art von Plaque f&#xFC;hrt zu einem h&#xF6;heren Herzinfarktrisiko?</strong></h2><p>Soft Plaques, auch als vulnerable Plaques bezeichnet, stellen ein erh&#xF6;htes Risiko f&#xFC;r Herzinfarkte dar. Dies liegt an ihrer spezifischen Zusammensetzung und Struktur:</p><ul><li><strong>D&#xFC;nne fibr&#xF6;se Kappe:</strong> Soft Plaques haben eine instabile &#xE4;ussere Schicht, die den Inhalt der Plaque nicht effektiv sch&#xFC;tzt.</li><li><strong>Grosser Lipidkern:</strong> Sie enthalten einen hohen Anteil an Fett und LDL-Cholesterin, was sie instabil macht. Ein hoher LDL-Cholesterinspiegel ist einer der Hauptfaktoren f&#xFC;r die Entwicklung atherosklerotischer Plaques. Dementsprechend sollten die LDL-Cholesterinwerte regelm&#xE4;ssig beobachtet werden.</li><li><strong>Entz&#xFC;ndungszellen:</strong> Diese umgeben die Plaque und k&#xF6;nnen die fibr&#xF6;se Kappe weiter schw&#xE4;chen.</li></ul><p>Wenn die d&#xFC;nne Kappe einreisst, kommt der fetthaltige Inhalt mit dem Blut in Kontakt. Dies l&#xF6;st eine schnelle Blutgerinnung aus, um die &#x201E;Verletzung&#x201C; zu reparieren. Dabei kann sich ein Blutgerinnsel (Thrombus) bilden, das die Arterie verstopft.</p><p>Ist die betroffene Arterie entscheidend f&#xFC;r die Blutversorgung des Herzens, f&#xFC;hrt ein solcher Verschluss zu einem Herzinfarkt. Das Herzmuskelgewebe erh&#xE4;lt dann nicht mehr ausreichend Sauerstoff und N&#xE4;hrstoffe, was zu Sch&#xE4;den oder sogar zum Absterben von Herzmuskelzellen f&#xFC;hren kann.</p><p>Lange wurde angenommen, dass ausschliesslich weiche oder instabile Plaques f&#xFC;r akute Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich sind. Eine neue <a href="https://intermountainhealthcare.org/news/2017/03/major-study-of-atherosclerotic-plaque-deposits-shows-potential-breakthrough-in-determining-risk-for-heart-attacks/?ref=aeon.life">Studie</a> legt jedoch nahe, dass auch harte, verkalkte Plaques ein wichtiger Indikator f&#xFC;r Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein k&#xF6;nnen.</p><hr><h3 id="wie-entsteht-plaque"><strong>Wie entsteht Plaque?</strong></h3><p>Die Plaquebildung ist ein schleichender Prozess, der bereits <a href="https://www.nhlbi.nih.gov/health/atherosclerosis?ref=aeon.life">in der Kindheit</a> beginnt und &#xFC;ber Jahre hinweg fortschreitet. Anfangs bildet sich meist weiche Plaque, die sich im Laufe der Zeit durch Kalziumeinlagerungen verh&#xE4;rten kann.</p><p>Die Bildung von Plaque beginnt mit einer Sch&#xE4;digung der inneren Arterienwand (Endothel), die eine Entz&#xFC;ndungsreaktion ausl&#xF6;st. Diese Verletzung zieht bestimmte weisse Blutk&#xF6;rperchen (Monozyten, T-Zellen) an, die in die Gef&#xE4;sswand eindringen. Dort werden sie in sogenannte Schaumzellen umgewandelt, die Cholesterin und Fette aufnehmen. Diese Zellen f&#xF6;rdern das Wachstum von glatten Muskelzellen, die f&#xFC;r die Elastizit&#xE4;t der Arterien verantwortlich sind.</p><p>Mit der Zeit sammeln sich Schaumzellen und glatte Muskelzellen an und bilden fleckf&#xF6;rmige Ablagerungen, sogenannte Atherome oder Plaques. In sp&#xE4;teren Stadien lagert sich Kalzium ein, wodurch die Plaques verh&#xE4;rten und die Gef&#xE4;sswand zus&#xE4;tzlich versteifen.</p><p>Plaques treten bevorzugt in mittelgrossen und grossen Arterien auf, insbesondere an Stellen, an denen sich die Gef&#xE4;sse verzweigen oder kr&#xFC;mmen.</p><figure class="kg-card kg-image-card kg-card-hascaption"><img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/01/Plaqueablagerung.png" class="kg-image" alt="Plaques bei Arteriosklerose: Warum sind sie so gef&#xE4;hrlich?" loading="lazy" width="1800" height="1200" srcset="https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w600/2025/01/Plaqueablagerung.png 600w, https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w1000/2025/01/Plaqueablagerung.png 1000w, https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w1600/2025/01/Plaqueablagerung.png 1600w, https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/01/Plaqueablagerung.png 1800w" sizes="(min-width: 720px) 720px"><figcaption><span style="white-space: pre-wrap;">Ablagerungen (Plaque) an den Arterienw&#xE4;nden</span></figcaption></figure><hr><h2 id="risikofaktoren-f%C3%BCr-plaque"><strong>Risikofaktoren f&#xFC;r Plaque</strong></h2><p>Die Bildung von Plaques wird durch verschiedene Risikofaktoren beg&#xFC;nstigt. W&#xE4;hrend einige, wie famili&#xE4;re Vorbelastung oder Alter, nicht beeinflussbar sind, lassen sich viele andere vermeiden, welche zu Gef&#xE4;ssver&#xE4;nderungen oder zu Gef&#xE4;sserkrankungen f&#xFC;hren:</p><ul><li>Hoher Blutdruck / Bluthochdruck</li><li>Fettstoffwechselst&#xF6;rungen</li><li>Metabolisches Syndrom</li><li>Ungesunder Lebensstil</li><li>Bewegungsmangel</li><li>Rauchen</li><li>Diabetes mellitus</li><li>Entz&#xFC;ndliche Erkrankungen (z. B. rheumatoide Arthritis oder Schuppenflechte)</li></ul><p>Bei M&#xE4;nnern steigt das Risiko, Atherosklerose zu entwickeln, ab dem <a href="https://www.nhlbi.nih.gov/health/atherosclerosis/causes?ref=aeon.life">45. Lebensjahr</a>. Bei Frauen erh&#xF6;ht sich das Risiko ab dem 55. Lebensjahr oder nach den Wechseljahren.</p><hr><h2 id="wie-kann-man-plaque-erkennen"><strong>Wie kann man Plaque erkennen?</strong></h2><p>Zur Diagnose von Plaques kommen verschiedene bildgebende Verfahren zum Einsatz, z. B.:</p><ol><li><strong>CT-Koronarkalkmessung:</strong> Erfasst Kalkablagerungen in den Herzkranzgef&#xE4;ssen.</li><li><strong>MRI-Angiographie:</strong> Liefert detaillierte Bilder der Plaquezusammensetzung.</li><li><strong>Ultraschalluntersuchung:</strong> Erkennt Gef&#xE4;ssverengungen und verminderten Blutstrom durch Ablagerungen z.B. an der Halsschlagader.</li><li><strong>PET-Scan:</strong> Zeigt Entz&#xFC;ndungen in Gef&#xE4;ssw&#xE4;nden und nicht verkalkte Plaques.</li></ol><hr><h2 id="behandlung-von-plaque-und-atherosklerose"><strong>Behandlung von Plaque und Atherosklerose</strong></h2><p>Atherosklerose ist nicht vollst&#xE4;ndig heilbar, aber ihr Fortschreiten kann verlangsamt werden. Zu den Behandlungsans&#xE4;tzen geh&#xF6;ren:</p><ol><li><strong>Lebensstil&#xE4;nderungen:</strong> Gesunde Ern&#xE4;hrung, Bewegung und Rauchverzicht.</li><li><strong>Medikamente:</strong> Statine, Blutdrucksenker und blutverd&#xFC;nnende Mittel.</li><li><strong>Chirurgische Eingriffe:</strong> Stent-Einsetzung, Bypass-Operation oder Rotablation.</li></ol><hr><h2 id="fazit-fr%C3%BChzeitige-erkennung-beugt-folgeerkrankungen-vor"><strong>Fazit: Fr&#xFC;hzeitige Erkennung beugt Folgeerkrankungen vor</strong></h2><p>Plaques, ob weich oder hart, k&#xF6;nnen die Durchblutung erheblich beeintr&#xE4;chtigen und sind zentrale Ursachen f&#xFC;r Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine fr&#xFC;hzeitige Erkennung und ein gesunder Lebensstil sind entscheidend, um Risiken zu minimieren und Folgeerkrankungen zu verhindern.</p><p>In einem schonenden <a href="https://aeon.life/de-ch/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Full Body MRI Scan</a> werden deine Gef&#xE4;sse ausf&#xFC;hrlich untersucht und bereits kleinste Ver&#xE4;nderungen erkannt. Buche jetzt deinen <a href="https://booking.aeon.life/de-ch/scans/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Scan</a>, ganz ohne Strahlenbelastung! </p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Alternative zur Mammografie]]></title><description><![CDATA[Erfahre mehr über die Vor- und Nachteile der Mammographie sowie alternative Methoden wie Brust-MRI, Ultraschall und Tomosynthese zur Früherkennung von Brustkrebs. Jetzt Scan buchen für präzise Diagnostik ohne Strahlenbelastung]]></description><link>https://aeon.life/de/blog/alternative-mammografie/</link><guid isPermaLink="false">670e525504744440e5fb300b</guid><category><![CDATA[Prävention]]></category><category><![CDATA[Editor Carolin]]></category><category><![CDATA[Checker Elena]]></category><category><![CDATA[Reviewer Maja]]></category><dc:creator><![CDATA[Javier Garcia]]></dc:creator><pubDate>Fri, 17 Jan 2025 13:00:43 GMT</pubDate><media:content url="https://aeon.life/de/blog/content/images/2024/10/AdobeStock_430572741.png" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2024/10/AdobeStock_430572741.png" alt="Alternative zur Mammografie"><p>In der Schweiz ist die Mammographie seit den 1960er Jahren als diagnostisches Verfahren etabliert. Das Mammographie-Screening, also die systematische Untersuchung von Frauen ohne Symptome zur Fr&#xFC;herkennung von Brustkrebs, wurde in den ersten Kantonen 2014 eingef&#xFC;hrt.</p><p>Heute ist das Mammographie-Screening in der Schweiz gut etabliert und wird von den meisten Kantonen angeboten. Frauen im Alter von 50 bis 74 Jahren werden alle zwei Jahre zur Teilnahme eingeladen.</p><p>Trotz ihrer unbestrittenen Erfolge gibt es jedoch auch Nachteile, wie die Strahlenbelastung oder die schmerzhafte Kompression der Brust. Zudem ist sie bei dichtem Brustgewebe weniger zuverl&#xE4;ssig. Dichtes Brustgewebe besteht aus einem h&#xF6;heren Anteil an Dr&#xFC;sen- und Bindegewebe im Vergleich zu Fettgewebe, was auf R&#xF6;ntgenbildern heller erscheint und dadurch die Erkennung von Tumoren erschwert, da diese ebenfalls hell dargestellt werden. Gl&#xFC;cklicherweise gibt es mittlerweile verschiedene Alternativen zu Mammographie wie die Magnetresonanztomographie (MRT oder MRI) sowie erg&#xE4;nzende Diagnoseverfahren, die neue M&#xF6;glichkeiten in der Brustkrebsvorsorge er&#xF6;ffnen.</p><h2 id="was-ist-eine-mammographie"><strong>Was ist eine Mammographie?</strong></h2><p>Die Mammographie ist eine R&#xF6;ntgenuntersuchung der weiblichen Brust. Sie dient prim&#xE4;r der Fr&#xFC;herkennung und Diagnose von <a href="https://aeon.life/de/blog/brustkrebs/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Brustkrebs</a> (Mammakarzinom), kann aber auch zur Abkl&#xE4;rung anderer Brustver&#xE4;nderungen eingesetzt werden.</p><p>Die Mammographie basiert auf der unterschiedlichen Absorption von R&#xF6;ntgenstrahlen durch verschiedene Gewebearten. Dr&#xFC;sengewebe, Bindegewebe und Fettgewebe absorbieren die Strahlung unterschiedlich stark, wodurch auf dem R&#xF6;ntgenbild ein Kontrast entsteht. Tumorgewebe, insbesondere wenn es verkalkt ist, absorbiert die Strahlung st&#xE4;rker und erscheint daher als helle Stelle auf dem Bild.</p><p>Die Mammographie nutzt R&#xF6;ntgenstrahlen und bringt eine geringe Strahlenbelastung mit sich. Das Risiko, durch die Mammographie selbst an Krebs zu erkranken, ist jedoch sehr gering und wird durch den Nutzen der Fr&#xFC;herkennung deutlich aufgewogen.</p><h2 id="wann-sollte-eine-mammographie-durchgef%C3%BChrt-werden"><strong>Wann sollte eine Mammographie durchgef&#xFC;hrt werden?</strong></h2><ul><li><strong>Krebsvorsorge:</strong> Regelm&#xE4;ssige Mammographie zur Fr&#xFC;herkennung von Brustkrebs bei asymptomatischen Frauen ab einem bestimmten Alter (in der Schweiz und Deutschland ab 50 Jahren)</li><li><strong>Diagnostik:</strong> Abkl&#xE4;rung von tastbaren Knoten, Brustschmerzen oder anderen Symptomen</li><li><strong>Verlaufskontrolle:</strong> &#xDC;berwachung bekannter Brustver&#xE4;nderungen oder nach einer Brustkrebsbehandlung</li></ul><h2 id="was-sind-die-nachteile-einer-mammographie"><strong>Was sind die Nachteile einer Mammographie?</strong></h2><p>Neben der Strahlenbelastung bestehen bei der Mammographie noch einige weitere Limitationen:</p><ul><li><strong>Dichteres Brustgewebe:</strong> Bei j&#xFC;ngeren Frauen oder Frauen mit dichtem Brustgewebe ist die Mammographie weniger empfindlich, da sich Tumore schlechter vom umliegenden Gewebe abgrenzen lassen. In solchen F&#xE4;llen k&#xF6;nnen erg&#xE4;nzende Untersuchungen wie Ultraschall oder MRI notwendig sein.</li><li><strong>&#xDC;berdiagnostik:</strong> Die Mammographie kann auch zu &#xDC;berdiagnosen f&#xFC;hren, d.h. zur Entdeckung von Tumoren, die nie zu Beschwerden gef&#xFC;hrt h&#xE4;tten. Es wird gesch&#xE4;tzt, dass bei Frauen, die 10 Jahre lang am Mammographie-Screening teilnehmen, bis zu <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5365181/?ref=aeon.life">19 % der diagnostizierten Brustkrebsf&#xE4;lle &#xFC;berdiagnostiziert</a> sein k&#xF6;nnten, also Tumore, die nie Beschwerden verursacht h&#xE4;tten und keine Behandlung erfordert h&#xE4;tten.</li><li><strong>Falsch-positive Befunde:</strong> Ein h&#xE4;ufiges Ergebnis von Mammographie-Screenings sind <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5365181/?ref=aeon.life" rel="noopener noreferrer">falsch-positive Befunde</a>, die zu unn&#xF6;tigen Tests und Biopsien f&#xFC;hren. J&#xFC;ngere Frauen und Frauen mit dichtem Brustgewebe sind h&#xE4;ufiger von falsch-positiven Ergebnissen betroffen, ebenso wie Frauen, die j&#xE4;hrlich (statt alle zwei Jahre) am Screening teilnehmen oder zum ersten Mal gescreent werden. Obwohl falsch-positive Ergebnisse als kurzfristige psychische Belastung gelten, k&#xF6;nnen sie bei Frauen erhebliche &#xC4;ngste und Sorgen ausl&#xF6;sen.</li></ul><h2 id="welche-alternativen-gibt-es-zur-mammographie-beim-brustkrebs-screening"><strong>Welche Alternativen gibt es zur Mammographie beim Brustkrebs-Screening?</strong></h2><p>Neben der Mammografie k&#xF6;nnen noch andere bildgebende Verfahren eingesetzt werden. Dabei gilt beispielsweise die Magnetresonanztomographie als sehr genaue Untersuchungsmethode bei der Fr&#xFC;herkennung von Brustkrebs.</p><p>Brustultraschall, Tomosynthese und Mamma-CT (Brust-CT), sind weitere Optionen, die je nach individueller Situation in Betracht gezogen werden k&#xF6;nnen. Die Entscheidung f&#xFC;r eine Methode sollte immer in Absprache mit dem Gyn&#xE4;kologen oder der Gyn&#xE4;kologin bzw. dem entsprechenden Facharzt erfolgen.</p><h3 id="1-brustultraschall"><strong>1. Brustultraschall</strong></h3><p>Eine Ultraschalluntersuchung der Brust bspw. durch den Frauenarzt ist eine schmerzfreie und strahlungsfreie Methode, die besonders bei dichtem Brustgewebe sinnvoll ist. Er kann Ver&#xE4;nderungen wie Zysten, Fibroadenome oder Tumore sichtbar machen, die in der Mammographie m&#xF6;glicherweise &#xFC;bersehen werden. Der Ultraschall wird h&#xE4;ufig als Erg&#xE4;nzung zur Mammographie eingesetzt, kann aber auch bei jungen Frauen oder Schwangeren als alleinige Untersuchungsmethode dienen.</p><h3 id="2-magnetresonanztomographie-mri"><strong>2. Magnetresonanztomographie (MRI)</strong></h3><p>Ein MRI der Brust ist eine sehr genaue Untersuchungsmethode ohne Strahlenbelastung, die besonders bei Frauen mit erh&#xF6;htem Brustkrebsrisiko eingesetzt wird. Radiologen k&#xF6;nnen mit ihr selbst kleinste Tumore erkennen.</p><h3 id="3-tomosynthese"><strong>3. Tomosynthese</strong></h3><p>Die Tomosynthese ist eine Weiterentwicklung der Mammographie, bei der die Brust aus verschiedenen Winkeln ger&#xF6;ntgt wird. Dadurch entstehen dreidimensionale Bilder, die eine genauere Beurteilung der Brust erm&#xF6;glichen. Die Tomosynthese kann insbesondere bei dichtem Brustgewebe hilfreich sein und wird oft in Kombination mit der Mammographie eingesetzt. Die Strahlenbelastung bei der Tomosynthese ist <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28819862/?ref=aeon.life" rel="noopener noreferrer">etwas h&#xF6;her</a> als bei der Mammographie.</p><h3 id="4-mamma-ct-brust-ct"><strong>4. Mamma-CT (Brust-CT)</strong></h3><p>Der Mamma-CT ist eine neue Technologie, die dreidimensionale Bilder der Brust ohne Kompression liefert. Er ist schmerzfrei und kann selbst kleinste Verkalkungen entdecken. Der Mamma-CT ist jedoch noch nicht weit verbreitet und wird derzeit haupts&#xE4;chlich in spezialisierten Zentren angeboten.</p><h2 id="wann-mri-statt-mammographie"><strong>Wann MRI statt Mammographie?</strong></h2><p>Ein MRI der Brust wird in der Regel nicht als Ersatz f&#xFC;r eine Mammographie, sondern als erg&#xE4;nzende Untersuchung eingesetzt. Es gibt jedoch bestimmte Situationen, in denen ein MRI bevorzugt oder zus&#xE4;tzlich zur Mammographie empfohlen wird:</p><ul><li><strong>Genetische Pr&#xE4;disposition und famili&#xE4;re Vorbelastung:</strong> Frauen mit BRCA1- oder BRCA2-Mutationen haben ein erh&#xF6;htes Risiko an Brustkrebs und Eierstockkrebs zu erkranken. Diese Gene sind normalerweise daf&#xFC;r zust&#xE4;ndig, Zellsch&#xE4;den zu reparieren und die Entstehung von Krebs zu verhindern. Eine Mutation in diesen Genen bedeutet, dass diese Schutzfunktion eingeschr&#xE4;nkt ist. Da Frauen mit genetischer Vorbelastung deutlich h&#xE4;ufiger an Brustkrebs erkranken, sollte ihr Brustdr&#xFC;sengewebe regelm&#xE4;ssig untersucht werden. Um die Strahlendosis so gering wie m&#xF6;glich zu halten, kann eine MRI bei ihnen geeignet sein, da sie ganz ohne Strahlenbelastung auskommt. Eine <a href="https://aacrjournals.org/clincancerres/article/25/6/1786/82471/Intensive-Surveillance-with-Biannual-Dynamic?ref=aeon.life" rel="noopener noreferrer">Studie</a> legt nahe, dass bei jungen Frauen mit hohem Brustkrebsrisiko eine halbj&#xE4;hrliche MRT-Untersuchung effektiver zur Fr&#xFC;herkennung ist als eine j&#xE4;hrliche Mammographie. Die Studie umfasste 295 Frauen mit erh&#xF6;htem Risiko. Bei 17 von ihnen wurde Brustkrebs im Fr&#xFC;hstadium diagnostiziert.</li><li><strong>Vorherige Brustkrebsdiagnose:</strong> Aktuelle Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Frauen mit einer vorherigen Brustkrebsdiagnose m&#xF6;glicherweise ein &#xE4;hnliches Risiko f&#xFC;r ein erneutes Auftreten von Brustkrebs haben wie Frauen mit bekannter BRCA-Mutation. Eine <a href="https://pubs.rsna.org/doi/10.1148/radiol.2021211080?ref=aeon.life" rel="noopener noreferrer">Studie</a> mit 7&#x2019;446 Frauen mit erh&#xF6;htem Brustkrebsrisiko zeigte, dass ein MRI-Screening zus&#xE4;tzlich zur j&#xE4;hrlichen Mammographie bei Frauen, die bereits Brustkrebs hatten (13 %), &#xE4;hnlich effektiv bei der Entdeckung b&#xF6;sartiger Tumore war wie bei Frauen mit bekannter BRCA-Mutation (15 %).</li><li><strong>Dichteres Brustgewebe:</strong> Bei Frauen mit sehr dichtem Brustgewebe, das in der Mammographie die Erkennung von Tumoren erschweren kann, kann ein MRI zur besseren Darstellung beitragen. In einer <a href="https://insightsimaging.springeropen.com/articles/10.1186/s13244-024-01653-4?ref=aeon.life#:~:text=Among%201444%20women%20having%20either,of%206%20DCIS%20(33%25)." rel="noopener noreferrer">Studie</a> wurden Frauen mit dichtem Brustgewebe mittels MRI und Tomosynthese untersucht. Bei 1.444 Frauen mit dichtem Brustgewebe erkannte die Brust-MRT erfolgreich alle 17 F&#xE4;lle von invasivem Krebs und identifizierte 5 von 6 (83 %) duktale Carcinoma in situ (DCIS). Im Gegensatz dazu erkannte die Tomosynthese nur 7 von 17 invasiven Krebserkrankungen (41 %) und 2 von 6 DCIS (33 %).</li><li><strong>Unklare Befunde in der Mammographie:</strong> Wenn in der Mammographie unklare Befunde auftreten, kann ein MRI zur weiteren Abkl&#xE4;rung eingesetzt werden. Eine <a href="https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371%2Fjournal.pone.0190287&amp;ref=aeon.life" rel="noopener noreferrer">Studie</a> der MedUni Wien und des Diagnostikum Graz zeigt, dass die MRI bei unklaren Mammographie-Ergebnissen die beste nicht-invasive Methode zur Abkl&#xE4;rung ist. Sie kann eindeutig zwischen gutartigen und b&#xF6;sartigen Befunden unterscheiden und sogar bisher unentdeckte Tumore aufdecken.</li><li><strong>&#xDC;berpr&#xFC;fung von Brustimplantaten:</strong> Ein MRI kann helfen, m&#xF6;gliche Komplikationen oder Rupturen von Brustimplantaten zu erkennen. Zu den fr&#xFC;hen Komplikationen nach einer Brust-OP z&#xE4;hlen Infektionen und H&#xE4;matome (Bluterg&#xFC;sse). Sp&#xE4;ter k&#xF6;nnen Kapselfibrosen oder Rupturen auftreten. Aus diesem Grund empfahl die Food and Drug Administration (FDA) 2006, dass Frauen mit Silikonimplantaten <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4931781/?ref=aeon.life" rel="noopener noreferrer">3 Jahre nach der Operation</a> und danach alle 2 Jahre ein MRI-Screening durchf&#xFC;hren lassen sollten.</li></ul><h2 id="warum-ist-brustkrebs-screening-so-wichtig"><strong>Warum ist Brustkrebs-Screening so wichtig?</strong></h2><ul><li><strong>Fr&#xFC;herkennung:</strong> Das Screening erm&#xF6;glicht die Entdeckung von Brustkrebs in einem fr&#xFC;hen Stadium, oft bevor er Symptome verursacht. Je fr&#xFC;her Brustkrebs erkannt wird, desto besser sind die Behandlungsm&#xF6;glichkeiten und Heilungschancen. Laut der American Cancer Society liegt die relative <a href="https://www.cancer.org/cancer/types/breast-cancer/screening-tests-and-early-detection/american-cancer-society-recommendations-for-the-early-detection-of-breast-cancer.html?ref=aeon.life">5-Jahres-&#xDC;berlebensrate bei 99 %</a>, wenn Brustkrebs fr&#xFC;hzeitig erkannt wird und sich noch nicht ausgebreitet hat.</li><li><strong>Senkung der Sterblichkeit:</strong> Studien haben gezeigt, dass regelm&#xE4;ssiges Brustkrebs-Screening die Sterblichkeitsrate durch Brustkrebs senken kann. Durch die Fr&#xFC;herkennung k&#xF6;nnen Tumore entfernt werden, bevor sie sich ausbreiten und lebensbedrohlich werden. So wird gesch&#xE4;tzt, dass das Sterberisiko f&#xFC;r Frauen, die regelm&#xE4;ssig am Mammographie-Screening teilnehmen, <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0959804919308639?ref=aeon.life">um 40 % verringert</a> ist.</li><li><strong>Verbesserung der Behandlungsm&#xF6;glichkeiten:</strong> Die Fr&#xFC;herkennung von Brustkrebs erm&#xF6;glicht eine individuellere und schonendere Behandlung, da kleinere Tumore oft weniger invasive Therapien erfordern.</li></ul><p>Mammographie-Untersuchungen im Rahmen des Brustkrebsscreenings werden von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Neben Fr&#xFC;herkennungsuntersuchungen ist auch die Selbstuntersuchung, d. h. regelm&#xE4;ssiges Abtasten der Brust und der Achselh&#xF6;hlen, ein wichtiges Instrument, um Ver&#xE4;nderungen der Brust so fr&#xFC;h wie m&#xF6;glich zu erkennen. Jedoch sollte klargestellt werden, dass die Selbstuntersuchung keine Alternative zu bildgebenden Verfahren darstellt, sondern eine Erg&#xE4;nzung ist.</p><h2 id="fazit-weniger-frauen-sterben-an-brustkrebs-dank-mammographie"><strong>Fazit: Weniger Frauen sterben an Brustkrebs dank Mammographie</strong></h2><p>Brustkrebs ist die h&#xE4;ufigste Krebserkrankung bei Frauen, jedoch sterben immer weniger Frauen daran. Ein Grund daf&#xFC;r ist das Mammographie-Screening-Programm, das bereits in vielen Kantonen existiert und dazu beitr&#xE4;gt, Brustkrebs fr&#xFC;hzeitig zu erkennen.</p><p>Die Mammographie ist derzeit der Goldstandard in der Fr&#xFC;herkennung von Brustkrebs, da sie eine hohe Genauigkeit bei der Erkennung von Tumoren aufweist und somit die Sterblichkeitsrate senken kann. In einigen F&#xE4;llen, beispielsweise bei Frauen mit sehr dichtem Brustgewebe oder einem erh&#xF6;hten Brustkrebsrisiko, k&#xF6;nnen jedoch alternative bildgebende Verfahren wie die Magnetresonanztomographie oder der Ultraschall eingesetzt werden, um eine genauere Diagnose zu erm&#xF6;glichen.</p><p>Du hast Bedenken um deine Gesundheit oder m&#xF6;chtest dich gerne absichern? Dann buche jetzt deinen <a href="https://booking.aeon.life/de-ch/scans/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Scan</a> zur Diagnostik ohne Strahlenbelastung.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Fettleber: Die unterschätzte Gefahr]]></title><description><![CDATA[Eine Fettleber wird häufig erst spät erkannt, kann aber bei Fortschreiten zu schwerwiegenden, irreversiblen Schäden führen.]]></description><link>https://aeon.life/de/blog/fettleber/</link><guid isPermaLink="false">6720b12904744440e5fb30a4</guid><category><![CDATA[Erkrankung]]></category><category><![CDATA[Editor Carolin]]></category><category><![CDATA[Checker Elena]]></category><dc:creator><![CDATA[Dr. med. Felix Harder]]></dc:creator><pubDate>Tue, 29 Oct 2024 10:31:35 GMT</pubDate><media:content url="https://aeon.life/de/blog/content/images/2024/10/02_leber-1.png" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2024/10/02_leber-1.png" alt="Fettleber: Die untersch&#xE4;tzte Gefahr"><p>Die Fettleber (Steatosis hepatis) ist eine der <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10029957/?ref=aeon.life">h&#xE4;ufigsten Lebererkrankungen weltweit</a>, die durch eine &#xFC;berm&#xE4;ssige Einlagerung von Fett in den Leberzellen gekennzeichnet ist. In Europa sind <a href="https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4911547?form=fpf&amp;ref=aeon.life">33 % der Erwachsenen</a> von einer Fettleber betroffen, in den USA sogar knapp die H&#xE4;lfte der Bev&#xF6;lkerung. Bei Menschen mit starkem &#xDC;bergewicht und Diabetes mellitus Typ 2 tritt die Erkrankung deutlich h&#xE4;ufiger auf (<a href="https://www.health.harvard.edu/diseases-and-conditions/when-the-liver-gets-fatty?ref=aeon.life">70-90 %</a>). Doch nicht nur &#xFC;bergewichtige Erwachsene leiden an einer Fettleber, sondern auch <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2589555919300904?ref=aeon.life#bb0015">schlanke Menschen</a> und Kinder. So hat statistisch gesehen bereits <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30559024/?ref=aeon.life">jedes dritte &#xFC;bergewichtige Kind</a> eine Fettleber entwickelt.</p><div class="kg-card kg-callout-card kg-callout-card-yellow"><div class="kg-callout-text">Laut der Deutschen Leberstiftung hat seit Juni 2023 der Begriff Steatotische Lebererkrankung (Steatotic liver disease, SLD) den zuvor gebr&#xE4;uchlichen &#xDC;berbegriff &quot;Fettlebererkrankungen&quot; abgel&#xF6;st. Die Umbenennung in &quot;Steatotische Lebererkrankung&quot; (SLD) soll eine pr&#xE4;zisere und international einheitliche Terminologie schaffen. Sie betont die Fettablagerung als zentrales Merkmal und vermeidet Missverst&#xE4;ndnisse, die der Begriff &#x201E;Fettleber&#x201C; bisher verursachen konnte.</div></div><h1 id="was-ist-eine-fettleber"><strong>Was ist eine Fettleber?</strong></h1><p>Die Fettleber tritt auf, wenn die Leber nicht mehr in der Lage ist, Fette effizient abzubauen und auszuscheiden. Dadurch sammeln sich insbesondere Triglyceride in den Leberzellen an, was die Leberfunktion beeintr&#xE4;chtigt. Eine Fettlebererkrankung sch&#xE4;digt die Leber und hindert sie daran, Giftstoffe aus dem Blut zu entfernen und Galle f&#xFC;r das Verdauungssystem zu produzieren. Wenn die Leber diese Aufgaben nicht mehr effektiv erf&#xFC;llen kann, besteht die Gefahr, dass sich daraus andere Erkrankungen entwickeln.</p><p>Daher ist es entscheidend, die Fettleber fr&#xFC;hzeitig zu erkennen und zu behandeln, um schwerwiegende Komplikationen wie eine Entz&#xFC;ndung der Leber oder Leberversagen zu vermeiden.</p><p>Eine Fettleber kann in zwei Haupttypen unterteilt werden: nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) und alkoholische Fettlebererkrankung (AFLD). Auch Schwangere k&#xF6;nnen eine Form der Fettlebererkrankung entwickeln, die als Schwangerschaftsfettleber bezeichnet wird. Diese Form der Fettleber kann zu postpartalen Blutungen oder Fr&#xFC;hgeburten f&#xFC;hren.</p><h3 id="alkoholische-fettleber-afld"><strong>Alkoholische Fettleber (AFLD)</strong></h3><p>Die alkoholische Fettleber entwickelt sich durch &#xFC;berm&#xE4;ssigen Alkoholkonsum. Alkohol wird prim&#xE4;r in der Leber abgebaut, wobei Acetaldehyd als toxisches Zwischenprodukt entsteht. Dieser Prozess f&#xFC;hrt zu einer Anh&#xE4;ufung von Fett in den Leberzellen.</p><p>Bei anhaltendem Alkoholkonsum kann sich die einfache Fettleber zu einer alkoholischen Fettleberentz&#xFC;ndung (alkoholische Steatohepatitis) entwickeln. Zus&#xE4;tzlich verursacht Alkohol eine Zunahme von oxidativem Stress, Entz&#xFC;ndungen und die Aktivierung von Kupffer-Zellen (residenten Makrophagen der Leber), was schliesslich zur Fibrose (Umbau des Lebergewebes in Bindegewebe) und in fortgeschrittenen F&#xE4;llen zur Zirrhose (Vernarbung und Zerst&#xF6;rung der Leberstruktur) f&#xFC;hren kann.</p><p>Epidemiologisch betrachtet ist die AFLD eng mit starkem und chronischem Alkoholkonsum verbunden. In Europa weist sie weltweit die h&#xF6;chste Pr&#xE4;valenz auf. <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK546632/?ref=aeon.life">Studien</a> zeigen, dass ein t&#xE4;glicher Konsum von 30 bis 50 Gramm Alkohol &#xFC;ber einen Zeitraum von mehr als f&#xFC;nf Jahren das Risiko einer ALD signifikant erh&#xF6;ht. So kann die fr&#xFC;he und reversible Form der AFLD bei bis zu 90 % der Menschen auftreten, die regelm&#xE4;ssig mehr als 60 Gramm Alkohol pro Tag konsumieren.</p>
<!--kg-card-begin: html-->
<table>
<thead>
<tr>
<th>Alkoholmenge (g)</th>
<th>Bier (5 % Vol.)</th>
<th>Wein/Sekt (12 % Vol.)</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td><strong>30 g</strong></td>
<td>750 ml (1,5 gro&#xDF;e Flaschen)</td>
<td>250 ml (2 Gl&#xE4;ser &#xE0; 125 ml)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>50 g</strong></td>
<td>1,25 Liter (2,5 Flaschen)</td>
<td>400 ml (3&#x2013;4 Gl&#xE4;ser &#xE0; 125 ml)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>60 g</strong></td>
<td>1,5 Liter (3 Flaschen)</td>
<td>500 ml (4 Gl&#xE4;ser &#xE0; 125 ml)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<!--kg-card-end: html-->
<h3 id="nicht-alkoholische-fettleber-nafld"><strong>Nicht-alkoholische Fettleber (NAFLD)</strong></h3><p>Die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) ist eine komplexe Lebererkrankung, die Menschen betrifft, die wenig oder gar keinen Alkohol konsumieren. Sie ist eng mit einem ungesunden Lebensstil verbunden und tritt h&#xE4;ufig bei Personen mit &#xDC;bergewicht, Adipositas, Typ-2-Diabetes und metabolischem Syndrom auf.</p><p>In den letzten Jahrzehnten hat die NAFLD weltweit pandemische Ausmasse angenommen und gilt heute als die h&#xE4;ufigste Ursache f&#xFC;r chronische Lebererkrankungen in Industriel&#xE4;ndern. <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10029957/?ref=aeon.life#:~:text=Nonalcoholic%20fatty%20liver%20disease%20(NAFLD,compared%20to%20females%20(26%25).)" rel="noreferrer">Studien</a> zeigen, dass M&#xE4;nner h&#xE4;ufiger betroffen sind als Frauen, mit einer Pr&#xE4;valenz von etwa 40 % bei M&#xE4;nnern und 26 % bei Frauen.</p><p>Ein bedeutendes Risiko bei der NAFLD ist der &#xDC;bergang zur nicht-alkoholischen Steatohepatitis (NASH), einer schwereren Form der Fettleber, die durch Leberentz&#xFC;ndung und fortschreitende Fibrosierung der Leber gekennzeichnet ist.</p><h2 id="was-sind-die-anzeichen-und-symptome-einer-fettleber"><strong>Was sind die Anzeichen und Symptome einer Fettleber?</strong></h2><h3 id="symptome-einer-fettleber-nach-stadien"><strong>Symptome einer Fettleber nach Stadien:</strong></h3><h3 id="fr%C3%BChe-stadien-h%C3%A4ufig-asymptomatisch"><strong>Fr&#xFC;he Stadien (h&#xE4;ufig asymptomatisch):</strong></h3><ul><li>M&#xFC;digkeit und allgemeines Unwohlsein</li><li>Druckgef&#xFC;hl oder leichte Schmerzen im rechten Oberbauch</li><li>Gelegentlich Appetitlosigkeit</li></ul><h3 id="fortgeschrittene-stadien"><strong>Fortgeschrittene Stadien:</strong></h3><ul><li><strong>Leberentz&#xFC;ndung (Steatohepatitis)</strong>:<ul><li>Schmerzen im rechten Oberbauch</li><li>&#xDC;belkeit und Erbrechen</li><li>Gelbsucht (gelbliche Verf&#xE4;rbung der Haut und Augen)</li><li>Dunkler Urin, heller Stuhl</li></ul></li><li><strong>Fibrose und Zirrhose</strong>:<ul><li>Schwellungen (z. B. an den Beinen oder durch Aszites im Bauchraum)</li><li>Verwirrtheit oder Bewusstseinsst&#xF6;rungen (hepatische Enzephalopathie)</li><li>Blutgerinnungsst&#xF6;rungen (leichte Bluterg&#xFC;sse)</li><li>Gewichtsverlust und Muskelschw&#xE4;che</li></ul></li></ul><h1 id="welche-ursachen-hat-eine-fettleber">Welche Ursachen hat eine Fettleber?</h1><p>Die Ursachen der Fettleber k&#xF6;nnen vielf&#xE4;ltig und multifaktoriell sein. Dazu geh&#xF6;ren:</p><ul><li><strong>Ungesunde Ern&#xE4;hrung:</strong> Eine <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5575379/?ref=aeon.life">Meta-Analyse</a> ergab, dass der vermehrte Konsum von rotem Fleisch das Risiko f&#xFC;r eine Fettleber erh&#xF6;hen kann. Die in rotem Fleisch enthaltenen ges&#xE4;ttigten Fetts&#xE4;uren k&#xF6;nnen Entz&#xFC;ndungen beg&#xFC;nstigen und Zellsch&#xE4;den in der Leber verursachen. Auch die typisch westliche Ern&#xE4;hrung mit verarbeiteten Lebensmitteln, raffiniertem Getreide und zuckerhaltigen Getr&#xE4;nken f&#xFC;hrt zu Blutzuckerspitzen und beg&#xFC;nstigt so die Fettablagerung in der Leber. Auch das oft daraus resultierende &#xDC;bergewicht erh&#xF6;ht das Risiko zus&#xE4;tzlich.</li><li><strong>&#xDC;berm&#xE4;ssiger Alkoholkonsum:</strong> Bereits ein Alkoholkonsum von 10 Gramm pro Tag bei Frauen (etwa 100 ml Wein) oder 20 Gramm pro Tag bei M&#xE4;nnern (etwa 200 ml Wein oder eine Flasche Bier) k&#xF6;nnen zu einer Leberverfettung f&#xFC;hren. Allerdings gibt es bei Alkohol keine &#x201C;sichere&#x201D; oder gesundheitsneutrale Menge, wodurch generell von Alkohol abgeraten wird, da jeder Tropfen gesundheitssch&#xE4;dlich ist.</li><li><strong>Fettleibigkeit:</strong> <a href="https://www.nature.com/articles/s41598-018-33419-6?ref=aeon.life">Studien</a> zufolge steht der Body-Mass-Index (BMI) mit dem Risiko in Verbindung, eine Fettleber zu entwickeln. Im Vergleich zu einem normalen BMI war das Risiko einer Fettleber bei einem h&#xF6;heren BMI etwa 4,1 bis 14-fach erh&#xF6;ht. Menschen mit einem BMI bis 22 haben ein geringeres Risiko f&#xFC;r eine Fettleber. Bereits ab einem BMI von 24,5 ist das Risiko doppelt so hoch, ab einem BMI von 28,6 sogar sechsmal so hoch.</li><li><strong>K&#xF6;rperfettanteil und Bauchfett:</strong> Obwohl der BMI eine gute Informationsquelle sein kann, um den Gewichtsstatus einzusch&#xE4;tzen, ber&#xFC;cksichtigt er jedoch nicht die K&#xF6;rperzusammensetzung. Wichtiger sind hier der K&#xF6;rperfettanteil und insbesondere das Bauchfett (viszerales Fett). Das viszerale Fett kann Entz&#xFC;ndungen f&#xF6;rdern und die Insulinresistenz erh&#xF6;hen, was direkt zur Entwicklung einer Fettleber beitragen kann. Der K&#xF6;rperfettanteil zeigt den tats&#xE4;chlichen Prozentsatz des K&#xF6;rpergewichts an, der aus Fett besteht. Denn auch ein hoher K&#xF6;rperfettanteil, auch bei normalem BMI, kann ein Risiko f&#xFC;r eine Fettleber darstellen.</li><li><strong>Bewegungsmangel:</strong> Menschen, die <a href="https://www.frontiersin.org/journals/nutrition/articles/10.3389/fnut.2023.1158810/full?ref=aeon.life">mehr als 8 Stunden t&#xE4;glich sitzen</a>, haben ein erh&#xF6;htes Risiko f&#xFC;r eine Fettlebererkrankung. Somit kann Bewegungsmangel unabh&#xE4;ngig von anderen Faktoren ein Risikofaktor f&#xFC;r die Entstehung einer Fettleber sein.</li><li><strong>Medikamente:</strong> <a href="https://www.mdpi.com/1422-0067/25/10/5203?ref=aeon.life">Bestimmte Medikamente</a> k&#xF6;nnen die Entstehung und das Fortschreiten einer Fettlebererkrankung beeinflussen. Medikamente wie Steroidhormone k&#xF6;nnen die Mechanismen, die zu einer Steatohepatitis (entz&#xFC;ndliche Fettleber) f&#xFC;hren, verst&#xE4;rken und somit den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen. Andere Medikamente, beispielsweise Tamoxifen (zur Behandlung von Brustkrebs) oder Irinotecan (ein Chemotherapeutikum), k&#xF6;nnen eine bislang unentdeckte Fettlebererkrankung beg&#xFC;nstigen.</li><li><strong>Hepatitis C:</strong> Fettleber kommt bei Patienten mit chronischer Hepatitis C h&#xE4;ufiger vor als in der Allgemeinbev&#xF6;lkerung. Die Pr&#xE4;valenz betr&#xE4;gt bei Patienten mit Hepatitis C <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1856395/?ref=aeon.life">40 bis 86 %</a>.</li><li><strong>Genetische Faktoren:</strong> Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass Fettleber in Familien geh&#xE4;uft auftreten kann. Dies bedeutet jedoch nicht zwangsl&#xE4;ufig, dass man die Krankheit auch entwickeln wird. Neuere Forschungsergebnisse haben best&#xE4;tigt, dass es <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7285838/?ref=aeon.life">vererbbare Formen</a> der Fettlebererkrankung gibt (z. B. eine Mutation im ABHD5-Gen). Da die Entstehung einer Fettleber multifaktoriell ist, spielen vermutlich sowohl genetische Veranlagung als auch Umwelteinfl&#xFC;sse eine entscheidende Rolle.</li></ul><h2 id="wie-sieht-eine-fettleber-aus"><strong>Wie sieht eine Fettleber aus?</strong></h2><p>Eine Fettleber ist oft vergr&#xF6;ssert und hat eine blassere, gelbliche Farbe aufgrund der Fettansammlungen. Die Oberfl&#xE4;che kann uneben oder knotig sein. Im weiteren Verlauf kann die Leber sich pathologisch ver&#xE4;ndern, verh&#xE4;rten und vernarben, wodurch sie ihre Funktion verlieren kann und eine Lebertransplantation erforderlich wird.</p><figure class="kg-card kg-image-card kg-card-hascaption"><img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2024/10/01_healthy-vs-fatty.png" class="kg-image" alt="Fettleber: Die untersch&#xE4;tzte Gefahr" loading="lazy" width="2000" height="2000" srcset="https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w600/2024/10/01_healthy-vs-fatty.png 600w, https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w1000/2024/10/01_healthy-vs-fatty.png 1000w, https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w1600/2024/10/01_healthy-vs-fatty.png 1600w, https://aeon.life/de/blog/content/images/2024/10/01_healthy-vs-fatty.png 2000w" sizes="(min-width: 720px) 720px"><figcaption><span style="white-space: pre-wrap;">Adaption, </span><a href="https://www.adena.org/health-focus-blog/detail/adena-health-focus/2022/05/01/fatty-liver-disease?ref=aeon.life" rel="noreferrer"><span style="white-space: pre-wrap;">Quelle</span></a></figcaption></figure><p><strong>Fettleber im MRI</strong></p><figure class="kg-card kg-image-card kg-card-hascaption"><img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/03/fatty-liver-4.png" class="kg-image" alt="Fettleber: Die untersch&#xE4;tzte Gefahr" loading="lazy" width="764" height="556" srcset="https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w600/2025/03/fatty-liver-4.png 600w, https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/03/fatty-liver-4.png 764w" sizes="(min-width: 720px) 720px"><figcaption><span style="white-space: pre-wrap;">Case courtesy of Franco Ruales, </span><a href="https://radiopaedia.org/?lang=us&amp;ref=aeon.life"><span style="white-space: pre-wrap;">Radiopaedia.org</span></a><span style="white-space: pre-wrap;">. From the case </span><a href="https://radiopaedia.org/cases/16102?lang=us&amp;ref=aeon.life"><span style="white-space: pre-wrap;">rID: 16102</span></a></figcaption></figure><p><strong>Fettleber im CT</strong></p><figure class="kg-card kg-image-card kg-card-hascaption"><img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2024/10/02_leber.png" class="kg-image" alt="Fettleber: Die untersch&#xE4;tzte Gefahr" loading="lazy" width="630" height="514" srcset="https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w600/2024/10/02_leber.png 600w, https://aeon.life/de/blog/content/images/2024/10/02_leber.png 630w"><figcaption><span style="white-space: pre-wrap;">Case courtesy of Natalie Yang, </span><a href="https://radiopaedia.org/?lang=us&amp;ref=aeon.life"><span style="white-space: pre-wrap;">Radiopaedia.org</span></a><span style="white-space: pre-wrap;">. From the case </span><a href="https://radiopaedia.org/cases/6821?lang=us&amp;ref=aeon.life"><span style="white-space: pre-wrap;">rID: 6821</span></a></figcaption></figure><h2 id="wie-wird-die-diagnose-fettleber-gestellt"><strong>Wie wird die Diagnose Fettleber gestellt?</strong></h2><h3 id="anamnese"><strong>Anamnese</strong></h3><p>Bei der Anamnese werden aktuelle Beschwerden des Patienten, seine medizinische Vorgeschichte, Risikofaktoren (wie Diabetes mellitus oder Hepatitis C) erfragt. Auch das famili&#xE4;r geh&#xE4;ufte Auftreten von Fettleber kann auf eine genetische Ursache hinweisen.</p><h3 id="k%C3%B6rperliche-untersuchung-und-blutuntersuchungen"><strong>K&#xF6;rperliche Untersuchung und Blutuntersuchungen</strong></h3><p>Dazu geh&#xF6;ren die Berechnung des Body-Mass-Index (BMI), die Messung des Bauchumfangs sowie des Blutdrucks.</p><p>Mittels Bluttest werden daneben folgende Werte ermittelt:</p><ul><li>Leberwerte (Gamma-GT, GOT, GPT) zur Beurteilung der Leberfunktion</li><li>Blutbild zur &#xDC;berpr&#xFC;fung allgemeiner Gesundheitsindikatoren</li><li>Lipidstatus (Triglyzeride, Cholesterin, HDL-, LDL-Cholesterin) zur Beurteilung des Fettstoffwechsels</li><li>N&#xFC;chternblutzucker und HbA1c zur &#xDC;berpr&#xFC;fung auf Diabetes</li><li>Untersuchungen auf Hepatitis B und C, um diese Infektionen als Ursache auszuschliessen</li><li>Ferritin und Transferrins&#xE4;ttigung zur Beurteilung des Eisenstoffwechsels</li><li>Lebersyntheseparameter zur &#xDC;berpr&#xFC;fung der Leberfunktion</li></ul><p>Eine sehr genaue Methode ist die Berechnung des Fatty-Liver-Index (FLI), der BMI, Taillenumfang, Gamma-GT und Triglyceride kombiniert, um das Risiko einer Fettleber abzusch&#xE4;tzen.</p><h3 id="bildgebende-verfahren"><strong>Bildgebende Verfahren</strong></h3><p>Fr&#xFC;her wurde die Ultraschalluntersuchung als Standardmethode zur bildgebenden Darstellung einer Fettleber eingesetzt. Dabei erscheint das Lebergewebe aufgrund seiner h&#xF6;heren Dichte heller als normales Gewebe und auch eine Vergr&#xF6;sserung kann so erkannt werden.</p><p>Die Lebersonographie gilt jedoch als sehr ungenau und wurde inzwischen von der <a href="https://flexikon.doccheck.com/de/Transiente_Elastographie?ref=aeon.life">Elastographie</a> abgel&#xF6;st. Die Elastographie ist ein schmerzfreies Verfahren, das die Steifigkeit von Gewebe misst, um Erkrankungen wie Tumore oder Fibrosen zu erkennen. Mit Ultraschall oder Kernspintomographie wird das Gewebe untersucht. Diese Untersuchung dauert 2-3 Minuten und stellt den Fettgehalt der Leber und eventuelle Verh&#xE4;rtungen fest. Somit k&#xF6;nnen hier auch Ver&#xE4;nderungen der Leber und das genaue Stadium der Lebererkrankung festgestellt werden.</p><p>Ebenso eignet sich die Magnetresonanztomographie (MRT bzw. MRI), um die verschiedenen Stadien einer Fettleber genauer zu differenzieren.</p><h3 id="gewebeprobe-leberbiopsie"><strong>Gewebeprobe (Leberbiopsie)</strong></h3><p>Die Biopsie bleibt der Goldstandard, insbesondere um zwischen einer einfachen Steatose und einer Steatohepatitis zu unterscheiden. Sie ist jedoch aufgrund ihrer invasiven Natur nicht immer indiziert.</p><h2 id="wie-wird-eine-fettleber-behandelt"><strong>Wie wird eine Fettleber behandelt?</strong></h2><p>Es gibt noch keine spezifische medikament&#xF6;se Therapie gegen die Fettleber. Vielversprechende Ans&#xE4;tze in Studien sind <strong>GLP-1-Rezeptor-Agonisten</strong> (f&#xF6;rdern Gewichtsabnahme, verbessern Insulinsensitivit&#xE4;t) und <strong>FGF19-Analoga</strong> (wirken auf den Gallens&#xE4;urestoffwechsel). Diese Ans&#xE4;tze werden derzeit klinisch gepr&#xFC;ft. Die effektivste Methode, um dieser Erkrankung jedoch entgegenzuwirken und Ihre Lebergesundheit zu verbessern, ist Pr&#xE4;vention. Dementsprechend eine Lebensstil&#xE4;nderung mit einer gesunden Ern&#xE4;hrung, regelm&#xE4;ssiger k&#xF6;rperlicher Aktivit&#xE4;t und der Verzicht auf Alkohol.</p><p>Dar&#xFC;ber hinaus ist es entscheidend, eventuelle Grunderkrankungen, die zur Fettleber beitragen k&#xF6;nnen, wie Diabetes, Insulinresistenz oder &#xDC;bergewicht, ad&#xE4;quat zu behandeln.</p><h2 id="wie-kann-man-einer-fettleber-vorbeugen"><strong>Wie kann man einer Fettleber vorbeugen?</strong></h2><p>Einer Fettleber kann man grunds&#xE4;tzlich durch die richtige Ern&#xE4;hrung und ausreichend Bewegung vorbeugen. Folgende Massnahmen k&#xF6;nnen dabei helfen:</p><ul><li><strong>Eiweissreiche Ern&#xE4;hrung:</strong> Studien deuten darauf hin, dass bestimmte Proteine die <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6470750/?ref=aeon.life">Fettablagerung in der Leber reduzieren k&#xF6;nnen</a>. Besonders interessant ist die Erkenntnis, dass &#xFC;bergewichtige Frauen, die t&#xE4;glich 60 Gramm Molkenprotein konsumierten, innerhalb von nur 4 Wochen eine Reduktion des Leberfetts um 20 % erreichten.</li><li><strong>Lebensmittel mit niedrigem glyk&#xE4;mischen Index:</strong> Diese sorgen daf&#xFC;r, dass der Blutzucker nur langsam ansteigt. Das verhindert starke Insulinaussch&#xFC;ttungen, die die Fettspeicherung in der Leber f&#xF6;rdern k&#xF6;nnen. Dazu geh&#xF6;ren Lebensmittel wie H&#xFC;lsenfr&#xFC;chte, Vollkornprodukte, N&#xFC;sse und Samen.</li><li><strong>Gesunde Fette:</strong> Omega-3-Fetts&#xE4;uren unterst&#xFC;tzen den K&#xF6;rper dabei, Insulin effektiver zu nutzen. Das bedeutet, dass die Zellen Zucker besser aufnehmen und die Leber weniger Fett produziert und speichert. Somit k&#xF6;nnen gesunde Fette dazu beitragen, die Leber zu entlasten. Dazu geh&#xF6;ren: fettreicher Fisch, N&#xFC;sse (vor allem Waln&#xFC;sse), Leinsamen, natives Oliven&#xF6;l und Avocados.</li><li><strong>Wenige Mahlzeiten:</strong> Um einer Fettleber vorzubeugen, sollten maximal 3 Mahlzeiten pro Tag konsumiert werden mit mindestens 5 Stunden Pause dazwischen. Snacks oder Zwischenmahlzeiten sollten komplett entfallen, da jedes Mal Insulin ausgesch&#xFC;ttet wird. Ausserdem fanden Wissenschaftler der Universit&#xE4;t T&#xFC;bingen (Deutschland) heraus, dass Intervallfasten <a href="https://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2024/dkfz-pm-24-26-Intervallfasten-schuetzt-vor-Leberentzuendung-und-Leberkrebs.php?ref=aeon.life">Leberentz&#xFC;ndungen und Leberkrebs vorbeugen kann</a>.</li><li><strong>Obst und Gem&#xFC;se:</strong> Generell eignen sich alle Obst- und Gem&#xFC;sesorten, um einer Fettleber vorzubeugen. Besonders gut eignen sich st&#xE4;rkearme Gem&#xFC;se- und zuckerarme Obstsorten. Dazu geh&#xF6;ren beispielsweise alle Salatsorten, Gurke, Tomate, Aubergine, Beeren und Zitrusfr&#xFC;chte.</li><li><strong>Bitterstoffe:</strong> Bitterstoffe regen den Gallenfluss an und unterst&#xFC;tzen die Leber in ihrer Entgiftungsfunktion. Ausserdem vermindern sie Heisshungerattacken. Sie sind in Artischocken, Radicchio oder Chicor&#xE9;e enthalten und k&#xF6;nnen auch als Spray eingenommen werden.</li><li><strong>Ballaststoffe:</strong> Ballaststoffe wirken sich positiv auf die Darmflora aus, was sich wiederum auf die Blutwerte auswirkt und die Leberfunktion st&#xE4;rkt. Hierzu z&#xE4;hlen insbesondere H&#xFC;lsenfr&#xFC;chte (die auch eine gute Eiweissquelle sind), aber auch M&#xF6;hren, Pastinaken sowie gr&#xFC;nes Gem&#xFC;se.</li><li><strong>Bewegung:</strong> <a href="https://journals.lww.com/ajg/Abstract/9900/Exercise_Training_Is_Associated_With_Treatment.611.aspx?ref=aeon.life">Studien</a> zeigen, dass 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche das Leberfett bei Patienten mit Fettleber deutlich reduzieren und die Lebergesundheit, Fitness und das allgemeine Wohlbefinden verbessern k&#xF6;nnen. Ein kombiniertes Ausdauer-Krafttraining gilt als besonders effektiv, um den Fettgehalt in der Leber zu reduzieren. Bereits nach vier Wochen kann dies zu einer signifikanten Verringerung des intrahepatischen Fetts f&#xFC;hren. Ein <a href="https://www.zeitschrift-sportmedizin.de/sport-als-effektive-therapie-bei-fettleber/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">systematischer Review</a> von 21 randomisierten Kontrollstudien mit insgesamt 1.530 Patienten ergab, dass ein solches kombiniertes Training innerhalb kurzer Zeit positive Effekte auf die Lebergesundheit hat.</li></ul><h2 id="wie-verl%C3%A4uft-eine-fettlebererkrankung-typischerweise"><strong>Wie verl&#xE4;uft eine Fettlebererkrankung typischerweise?</strong></h2><p>Der Verlauf einer Fettlebererkrankung kann sehr unterschiedlich sein. Oft verl&#xE4;uft sie <strong>lange Zeit ohne Beschwerden</strong>. Der Verlauf der Fettlebererkrankung kann von einer Leberentz&#xFC;ndung bis zu Leberkrebs oder Leberversagen f&#xFC;hren und lebensbedrohlich f&#xFC;r die Betroffenen sein:</p><h2 id></h2><figure class="kg-card kg-image-card kg-card-hascaption"><img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2024/10/03_Stadien.png" class="kg-image" alt="Fettleber: Die untersch&#xE4;tzte Gefahr" loading="lazy" width="1351" height="496" srcset="https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w600/2024/10/03_Stadien.png 600w, https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w1000/2024/10/03_Stadien.png 1000w, https://aeon.life/de/blog/content/images/2024/10/03_Stadien.png 1351w" sizes="(min-width: 720px) 720px"><figcaption><span style="white-space: pre-wrap;">Adaptation, </span><a href="https://www.panaceo.com/blog/zusammenhang-fettleber-ernaehrung?ref=aeon.life" rel="noreferrer"><span style="white-space: pre-wrap;">Quelle</span></a></figcaption></figure><ul><li><strong>Leberentz&#xFC;ndung (Hepatitis):</strong> Eine nicht-alkoholische Steatohepatitis (NASH) entwickelt sich aus einer einfachen Fettleber (Steatose), wenn die Fetteinlagerungen eine Entz&#xFC;ndung und Sch&#xE4;digung der Leberzellen verursachen. Eine Fettleberhepatitis kann zu einer fortschreitenden Verschlechterung der Leberfunktion f&#xFC;hren.</li><li><strong>Lebervernarbung (Fibrose):</strong> Bei chronischer Entz&#xFC;ndung und Sch&#xE4;digung der Leber durch Fetteinlagerungen kommt es zur Vernarbung der Leber (Leberfibrose). Dieses Narbengewebe verdr&#xE4;ngt nach und nach die gesunden Leberzellen, st&#xF6;rt die normale Struktur der Leber und kann zu dauerhaften Lebersch&#xE4;den f&#xFC;hren.</li><li><strong>Leberzirrhose:</strong> In diesem fortgeschrittenen Stadium ist die Leber schwer vernarbt, was die Durchblutung und die Funktionen der Leber massiv beeintr&#xE4;chtigt. Eine Zirrhose ist, anders als eine Leberentz&#xFC;ndung oder eine Fibrose, in ihrem fr&#xFC;hen Stadium irreversibel. Zirrhose kann zu Leberversagen, portaler Hypertonie (erh&#xF6;hter Druck in der Pfortader) und Komplikationen wie Aszites (Fl&#xFC;ssigkeitsansammlung im Bauchraum) und hepatischer Enzephalopathie (Verwirrtheit und Bewusstseinsst&#xF6;rungen) f&#xFC;hren.</li><li><strong>Leberkrebs:</strong> Ein hepatozellul&#xE4;res Karzinom (HCC) ist eine m&#xF6;gliche Folge von fortgeschrittener Fettlebererkrankung, insbesondere bei Patienten, die Zirrhose entwickeln. HCC ist eine der h&#xE4;ufigsten Krebsarten bei Menschen mit Zirrhose, und die Prognose ist oft schlecht, wenn der Krebs nicht fr&#xFC;h erkannt wird.</li><li><strong>Leberversagen:</strong> Leberversagen ist das Endstadium einer Lebererkrankung, bei der die Leber nicht mehr in der Lage ist, ihre lebenswichtigen Funktionen (z. B. Entgiftung, Produktion von Gerinnungsfaktoren, Regulation des Stoffwechsels) auszuf&#xFC;hren. Leberversagen ist lebensbedrohlich und erfordert oft eine Lebertransplantation.</li></ul><h2 id="risiken-und-komplikationen-einer-fettleber"><strong>Risiken und Komplikationen einer Fettleber</strong></h2><p>Eine Fettleber kann, wenn sie unbehandelt bleibt, zu verschiedenen schwerwiegenden Folgeerkrankungen und Komplikationen f&#xFC;hren. Die wichtigsten Komplikationen betreffen nicht nur die Leber selbst, sondern auch den gesamten Stoffwechsel und andere Organsysteme. Dazu geh&#xF6;ren:</p><ul><li><strong>Kardiovaskul&#xE4;re Erkrankungen:</strong> Patienten mit Fettleber haben ein erh&#xF6;htes Risiko f&#xFC;r Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt und Schlaganfall. Die Fettleber wird oft mit dem metabolischen Syndrom, Bluthochdruck und Typ-2-Diabetes in Verbindung gebracht, was diese Risiken weiter erh&#xF6;ht.</li><li><strong>Typ-2-Diabetes:</strong> Es besteht eine starke Verbindung zwischen der Fettleber und einer Insulinresistenz, was das Risiko f&#xFC;r die Entwicklung von Typ-2-Diabetes erh&#xF6;ht. Diabetes kann wiederum weitere Komplikationen wie Nierenversagen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Nervensch&#xE4;den verursachen.</li><li><strong>Metabolisches Syndrom:</strong> Die Fettleber ist h&#xE4;ufig Teil des metabolischen Syndroms, das eine Kombination aus Insulinresistenz, Bluthochdruck, erh&#xF6;hten Blutfettwerten (Dyslipid&#xE4;mie) und abdominaler Adipositas umfasst. Auch das metabolische Syndrom erh&#xF6;ht das Risiko f&#xFC;r Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall und Typ-2-Diabetes.</li><li><strong>Niereninsuffizienz:</strong> Chronische Lebererkrankungen wie Fettleber k&#xF6;nnen das Risiko f&#xFC;r Nierensch&#xE4;den erh&#xF6;hen, was zu chronischer Niereninsuffizienz f&#xFC;hren kann.</li><li><strong>Schlafapnoe:</strong> Fettlebererkrankungen, insbesondere bei adip&#xF6;sen Menschen, stehen in Verbindung mit obstruktiver Schlafapnoe, einer Erkrankung, bei der Atemaussetzer im Schlaf auftreten.</li><li><strong>Gallenerkrankungen:</strong> Fettleber kann das Risiko f&#xFC;r Gallensteine erh&#xF6;hen, da die St&#xF6;rungen im Fettstoffwechsel die Gallenproduktion und -zusammensetzung beeinflussen. Gallensteine k&#xF6;nnen zu Gallenkoliken und Cholezystitis (Gallenblasenentz&#xFC;ndung) f&#xFC;hren.</li></ul><h3 id="h%C3%A4ufig-gestellte-fragen"><strong>H&#xE4;ufig gestellte Fragen</strong></h3><h3 id="kann-eine-fettleber-von-alleine-weggehen"><strong>Kann eine Fettleber von alleine weggehen?</strong></h3><p>Ja, eine Fettleber kann sich in einem fr&#xFC;hen Stadium von alleine zur&#xFC;ckbilden, wenn die zugrunde liegenden Ursachen behoben werden, insbesondere durch eine Ern&#xE4;hrungsumstellung und mehr Bewegung. Bei &#xDC;bergewicht wird eine Gewichtsreduktion von <a href="https://www.niddk.nih.gov/health-information/liver-disease/nafld-nash/treatment?ref=aeon.life">7-10 %</a> empfohlen, damit sich die Leber allm&#xE4;hlich regenerieren kann.</p><h3 id="ist-eine-fettleber-gef%C3%A4hrlich"><strong>Ist eine Fettleber gef&#xE4;hrlich?</strong></h3><p>Eine einfache Fettleber ist in der Regel nicht gef&#xE4;hrlich. Wenn sie jedoch unbehandelt bleibt, kann sie sich zu einer Fettleberentz&#xFC;ndung (Steatohepatitis) entwickeln, die zu einer Vernarbung der Leber (Fibrose) und schlie&#xDF;lich zu einer Leberzirrhose f&#xFC;hren kann. Eine Leberzirrhose ist eine ernsthafte Erkrankung, die die Leberfunktion stark beeintr&#xE4;chtigt und das Risiko f&#xFC;r Leberversagen und Leberkrebs erh&#xF6;ht.</p><h2 id="fazit"><strong>Fazit</strong></h2><p>Bei der Fettleber kommt es zu Fetteinlagerungen in den Leberzellen, was zu einer Verfettung des Lebergewebes f&#xFC;hrt. Wenn dieser Prozess fortschreitet, kann das Lebergewebe durch Entz&#xFC;ndungen und Narbenbildung zunehmend gesch&#xE4;digt werden, was die Funktion der Leber stark beeintr&#xE4;chtigt.</p><p>Die Fettlebererkrankung ist eine komplexe, multifaktorielle Erkrankung mit einer hohen Pr&#xE4;valenz weltweit. W&#xE4;hrend die alkoholische Fettleber stark mit Alkoholmissbrauch assoziiert ist, tritt die nicht-alkoholische Fettleber vermehrt bei Patienten mit &#xDC;bergewicht, Diabetes und metabolischem Syndrom auf. Beide Formen k&#xF6;nnen, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt werden, zu schwerwiegenden Komplikationen wie Zirrhose und Leberkrebs f&#xFC;hren. Die Pr&#xE4;vention und Behandlung st&#xFC;tzen sich auf eine Ver&#xE4;nderung des Lebensstils, insbesondere bei nicht-alkoholischer Fettleber, w&#xE4;hrend die Abstinenz von Alkohol der Schl&#xFC;ssel zur Behandlung der alkoholischen Fettleber ist.</p><p>M&#xF6;chtest du mehr f&#xFC;r deine Gesundheit tun und potentielle Risiken f&#xFC;r deine Gesundheit fr&#xFC;hzeitig erkennen? Dann buche gern deine <a href="https://aeon.life/de/gratis-beratung/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">kostenfreie Beratung</a> bei uns.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[20 Minuten: MRI von aeon im Test: Wir testen den angesagten Ganzkörper-Scan der Stars]]></title><description><![CDATA[Erfahre alles zum neuen Trend "Ganzkörper MRI" zur Gesundheitsvorsorge und Früherkennung von Krankheiten. Dieser Artikel wurde ursprünglich in der Zeitung "20 Minuten" veröffentlicht.  ]]></description><link>https://aeon.life/de/blog/aeon-erfahrungen-20min/</link><guid isPermaLink="false">671a121a04744440e5fb3052</guid><category><![CDATA[Prävention]]></category><dc:creator><![CDATA[Elena Busarac]]></dc:creator><pubDate>Thu, 24 Oct 2024 13:35:31 GMT</pubDate><media:content url="https://aeon.life/de/blog/content/images/2024/10/Bildschirmfoto-2024-10-24-um-15.31.59.png" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2024/10/Bildschirmfoto-2024-10-24-um-15.31.59.png" alt="20 Minuten: MRI von aeon im Test: Wir testen den angesagten Ganzk&#xF6;rper-Scan der Stars"><p>Dieser Artikel stammt im Original von <em>20 Minuten</em> und wurde von Gloria Karthan verfasst. Der Originalbeitrag ist <a href="https://www.20min.ch/story/mrt-von-aeon-im-test-wir-legen-uns-in-die-roehre-103202261?ref=aeon.life" rel="noreferrer">hier</a> verf&#xFC;gbar.</p><p>In Hollywood normal, nun auch hierzulande im Trend: Ein Z&#xFC;rcher Start-up bietet MRTs f&#xFC;r gesunde Menschen an. Wir haben uns in die R&#xF6;hre gelegt und komplett durchchecken lassen.<br><br>&#xAB;Ich muss euch unbedingt von dieser lebensrettenden Maschine erz&#xE4;hlen&#xBB;, schreibt Kim Kardashian in der Instagram-Caption zu einem Bild von ihr vor einer MRT-R&#xF6;hre. Ein pr&#xE4;ventiver Ganzk&#xF6;rper-Scan habe das Potenzial,&#xA0;<a href="https://www.20min.ch/story/lungenkrebs-erst-wenn-der-krebs-gestreut-hat-treten-eindeutige-symptome-auf-103160869?ref=aeon.life">Krankheiten wie Krebs</a>&#xA0;oder&#xA0;<a href="https://www.20min.ch/story/potenziell-lebensgefaehrlich-hast-du-ein-verstecktes-aneurymsa-daumen-test-liefert-hinweise-103104536?ref=aeon.life">Aneurysmen</a>&#xA0;bereits im fr&#xFC;hesten Stadium zu erkennen &#x2013; so der Reality-Star. &#xAB;Es hat das Leben einiger meiner Freunde gerettet und ich wollte es mit euch teilen&#xBB;, so Kardashian weiter und f&#xFC;gte sogar den Hashtag #NotAnAd (keine Werbung) hinzu.</p><figure class="kg-card kg-image-card kg-card-hascaption"><img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2024/10/Bildschirmfoto-2024-10-24-um-11.25.21.png" class="kg-image" alt="20 Minuten: MRI von aeon im Test: Wir testen den angesagten Ganzk&#xF6;rper-Scan der Stars" loading="lazy" width="774" height="968" srcset="https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w600/2024/10/Bildschirmfoto-2024-10-24-um-11.25.21.png 600w, https://aeon.life/de/blog/content/images/2024/10/Bildschirmfoto-2024-10-24-um-11.25.21.png 774w" sizes="(min-width: 720px) 720px"><figcaption><span style="white-space: pre-wrap;">Neues Statussymbol: US-Stars wie Kim Kardashian sind Fan der Ganzk&#xF6;rper-MRTs.Quelle: Instagram Kim Kardashian</span></figcaption></figure><p>W&#xE4;hrend solche pr&#xE4;ventiven Ganzk&#xF6;rper-MRIs f&#xFC;r Promis in den USA zum guten Ton geh&#xF6;ren, haben sie nun auch in der Schweiz Einzug gehalten. Ein Anbieter ist das Z&#xFC;rcher Start-up Aeon &#x2013; auf Einladung des Unternehmens konnten wir den Untersuch als einziges Schweizer Medium testen.<br><br>Der Trend sei auch hier sp&#xFC;rbar, so Aeon-CEO&#xA0;Tim Seithe: &#xAB;Es geht gut durch die Decke.&#xBB;&#xA0;Man habe eine sehr hohe Nachfrage und werde den Service bald in weiteren Schweizer St&#xE4;dten anbieten. Ein klares Kundenprofil gebe es nicht. &#xAB;Der j&#xFC;ngste Kunde war Anfang 20, die &#xE4;lteste Kundin 83 &#x2013; es gibt immer mehr Menschen, die sich proaktiv mit ihrer Gesundheit auseinandersetzen.&#xBB;<br></p><div class="kg-card kg-callout-card kg-callout-card-blue"><div class="kg-callout-emoji">&#x27A1;&#xFE0F;</div><div class="kg-callout-text">&#xDC;ber Aeon Life<br><br>Das Z&#xFC;rcher Unternehmen&#xA0;<a href="https://aeon.life/de-ch/?ref=aeon.life" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aeon Life</a>&#xA0;wurde 2024 von Tim Seithe gegr&#xFC;ndet und hat sich auf Gesundheitschecks spezialisiert. In einem Besuch will Aeon &#xAB;die Fr&#xFC;herkennung von &#xFC;ber 500 Gesundheitsrisiken garantieren&#xBB;. Eine Blutabnahme soll das Risiko von falschpositiven Befunden minimieren. Die Ergebnisse werden von Schweizer Radiologen analysiert, durch KI optimiert und innert 72 Stunden via App bereitgestellt.</div></div><blockquote>Es geht gut durch die Decke. Wir haben eine sehr hohe Nachfrage.</blockquote><p>Tim Seithe, Gr&#xFC;nder und CEO von Aeon<br><br><strong>Die Vorbereitung</strong><br>Den Check kann man online buchen, eine &#xDC;berweisung einer Arztpraxis ist nicht n&#xF6;tig &#x2013; schliesslich &#xFC;bernimmt die Krankenkasse nichts. Ich entferne alle Piercings und darf vier Stunden vor dem Termin nichts mehr essen. Der Scan findet in einem Radiologie-Zentrum in Z&#xFC;rich statt, Aeon hat selbst keinen fixen Standort. F&#xFC;r den Untersuch bekomme ich eine weisse Patientenkluft.<br><br><strong>Der Check mit MRI und Blutabnahme</strong><br>Im Behandlungsraum wird mir Blut abgenommen, dann lege ich mich auf die Liege des riesigen MRI-Ger&#xE4;ts. Es ist mein erstes Mal in der R&#xF6;hre &#x2013; dementsprechend nerv&#xF6;s bin ich vor dem 50-min&#xFC;tigen Scan, bei dem ich komplett stillliegen muss. Das Ger&#xE4;t ist aber ger&#xE4;umiger als gedacht und ich liege bequem.</p><figure class="kg-card kg-image-card kg-card-hascaption"><img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2024/10/Bildschirmfoto-2024-10-24-um-15.26.12.png" class="kg-image" alt="20 Minuten: MRI von aeon im Test: Wir testen den angesagten Ganzk&#xF6;rper-Scan der Stars" loading="lazy" width="646" height="972" srcset="https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w600/2024/10/Bildschirmfoto-2024-10-24-um-15.26.12.png 600w, https://aeon.life/de/blog/content/images/2024/10/Bildschirmfoto-2024-10-24-um-15.26.12.png 646w"><figcaption><span style="white-space: pre-wrap;">Eine Blutanalyse soll &#xFC;ber Diabetes oder Herzkreislauferkrankungen Aufschluss geben. Ausserdem werde so das Risiko von falschpositiven Ergebnissen minimiert.Quelle: 20min, Matthias Spicher</span></figcaption></figure><p>Ohropax und Kopfh&#xF6;rer mit Musik sollen mich vor dem ohrenbet&#xE4;ubenden L&#xE4;rm des Ger&#xE4;ts sch&#xFC;tzen und ablenken. &#xDC;ber einen Knauf in meiner Hand kann ich w&#xE4;hrend des Scans jederzeit mit der Praxisassistentin Kontakt aufnehmen. Das ist aber gar nicht n&#xF6;tig, da mich das Wackeln und die Klopf-Ger&#xE4;usche unerwartet wegd&#xF6;sen lassen.<br></p><div class="kg-card kg-toggle-card" data-kg-toggle-state="close">
            <div class="kg-toggle-heading">
                <h4 class="kg-toggle-heading-text"><span style="white-space: pre-wrap;">Was ist ein MRI?</span></h4>
                <button class="kg-toggle-card-icon" aria-label="Expand toggle to read content">
                    <svg id="Regular" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewbox="0 0 24 24">
                        <path class="cls-1" d="M23.25,7.311,12.53,18.03a.749.749,0,0,1-1.06,0L.75,7.311"/>
                    </svg>
                </button>
            </div>
            <div class="kg-toggle-content"><p><span style="white-space: pre-wrap;">Eine&#xA0;</span><b><strong style="white-space: pre-wrap;">Magnetresonanztomographie (MRI, auf Englisch: MRI)</strong></b><span style="white-space: pre-wrap;">&#xA0;ist ein bildgebendes Verfahren, das mithilfe eines starken Magnetfelds und Radiowellen detaillierte Bilder des K&#xF6;rperinneren erzeugt.</span></p><p><b><strong style="white-space: pre-wrap;">Vorteile:</strong></b><span style="white-space: pre-wrap;">&#xA0;Im Gegensatz zu R&#xF6;ntgen- oder CT-Scans kommt ein MRT ohne sch&#xE4;dliche Strahlung aus. Es eignet sich besonders gut zur Darstellung von Weichteilgewebe wie Gehirn, Muskeln, Organen und Gelenken.</span></p><p><b><strong style="white-space: pre-wrap;">Anwendungsbereiche:</strong></b><span style="white-space: pre-wrap;">&#xA0;Ein MRI wird h&#xE4;ufig zur Diagnose von Verletzungen, Entz&#xFC;ndungen, Tumoren oder neurologischen Erkrankungen eingesetzt. Es kann auch pr&#xE4;ventiv genutzt werden, um potenzielle Gesundheitsrisiken fr&#xFC;hzeitig zu erkennen.</span></p><p><b><strong style="white-space: pre-wrap;">Nachteile und Grenzen:</strong></b><span style="white-space: pre-wrap;">&#xA0;Das Verfahren ist etwas teurer und zeitaufwendiger als andere bildgebende Untersuchungen. Zudem lassen sich vor allem Lungenerkrankungen nicht zuverl&#xE4;ssig erkennen.</span></p></div>
        </div><h2 id="die-ergebnisse">Die Ergebnisse</h2><p>An einem Samstagabend, 72 Stunden sp&#xE4;ter, bekomme ich ein Mail von Aeon: Meine Ergebnisse sind da und ich kann sie in der App anschauen. Ich klicke mich durch MRI-Bilder und Blutwerte und &#xFC;berfliege aufgeregt meine Befunde. Immerhin: Auf den ersten Blick sehe ich keine besorgniserregenden Diagnosen. Sacroiliitis, H&#xE4;matokrit, HbA1c &#x2013; wie bitte? Viele der Begriffe sagen mir als Laie gar nichts. Zum Gl&#xFC;ck sind sie jeweils in einfachen Worten erkl&#xE4;rt. Finden die Aeon-&#xC4;rzte etwas Gr&#xF6;sseres, gibts die Ergebnisse jeweils nicht vorab zu sehen.<br><br>Laut MRI habe ich eine leichte Bandscheibenvorw&#xF6;lbung, das heisst, eine Bandscheibe in meinem Kreuz tritt leicht hervor. Das ergibt Sinn, denn k&#xFC;rzlich habe ich mich dort beim Kraftsport verletzt und bin seither in der Physio. Bei der Besprechung mit Radiologe und Chief Medical Officer Dr. Felix Harder zwei Tage sp&#xE4;ter gibts Entwarnung: So eine Vorw&#xF6;lbung haben viele Menschen &#x2013; ausserdem sei der Nerv nicht eingeengt. Puh!<br></p><figure class="kg-card kg-gallery-card kg-width-wide kg-card-hascaption"><div class="kg-gallery-container"><div class="kg-gallery-row"><div class="kg-gallery-image"><img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2024/10/Bildschirmfoto-2024-10-24-um-15.28.42.png" width="1454" height="972" loading="lazy" alt="20 Minuten: MRI von aeon im Test: Wir testen den angesagten Ganzk&#xF6;rper-Scan der Stars" srcset="https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w600/2024/10/Bildschirmfoto-2024-10-24-um-15.28.42.png 600w, https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w1000/2024/10/Bildschirmfoto-2024-10-24-um-15.28.42.png 1000w, https://aeon.life/de/blog/content/images/2024/10/Bildschirmfoto-2024-10-24-um-15.28.42.png 1454w" sizes="(min-width: 720px) 720px"></div><div class="kg-gallery-image"><img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2024/10/Bildschirmfoto-2024-10-24-um-15.28.55.png" width="1456" height="964" loading="lazy" alt="20 Minuten: MRI von aeon im Test: Wir testen den angesagten Ganzk&#xF6;rper-Scan der Stars" srcset="https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w600/2024/10/Bildschirmfoto-2024-10-24-um-15.28.55.png 600w, https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w1000/2024/10/Bildschirmfoto-2024-10-24-um-15.28.55.png 1000w, https://aeon.life/de/blog/content/images/2024/10/Bildschirmfoto-2024-10-24-um-15.28.55.png 1456w" sizes="(min-width: 720px) 720px"></div></div></div><figcaption><p><span style="white-space: pre-wrap;">Zu den einzelnen Befunden gibts Erkl&#xE4;rungen, die man auch als Laie gut versteht. Quelle: 20min, Helena M&#xFC;ller</span></p></figcaption></figure><p>Bei manchen Blutwerten bin ich ganz knapp unter oder &#xFC;ber dem Optimalwert, darum zeigt es mir insgesamt sieben Befunde an. Insgesamt gibts keinen Handlungsbedarf, im Gegenteil: Der Arzt erkl&#xE4;rt mir, ich sei gesund &#x2013; mein Cholesterin und mein Langzeitblutzucker weisen sogar &#xAB;fantastische Werte&#xBB; auf. Die Ergebnisse und alle Scans sind jederzeit in der App abrufbar, damit ich sie auch meiner Arztpraxis zukommen lassen k&#xF6;nnte. &#xAB;Erst wenn wir sicher sind, dass Handlungsbedarf besteht, leiten wir an einen Spezialisten weiter&#xBB;, erkl&#xE4;rt CEO Seithe. Dies verhindere eine unn&#xF6;tige Belastung des Gesundheitssystems.<br><br></p><h2 id="das-fazit">Das Fazit</h2><p>Mein pers&#xF6;nliches Fazit: Obwohl ich mich recht gesund gef&#xFC;hlt habe und keine Symptome hatte, hat der Selbsttest und vor allem das detaillierte und pers&#xF6;nliche Beratungsgespr&#xE4;ch mit dem Arzt mein Bewusstsein f&#xFC;r meinen Gesundheitszustand nochmal gesch&#xE4;rft. &#xAB;Wenn unsere Scans anzeigen, dass eine Person gesund ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass dies auch tats&#xE4;chlich der Fall ist, extrem hoch&#xBB;, so der Aeon-CEO.<br></p><div class="kg-card kg-callout-card kg-callout-card-blue"><div class="kg-callout-emoji">&#x27A1;&#xFE0F;</div><div class="kg-callout-text">&quot;Erst wenn wir sicher sind, dass Handlungsbedarf besteht, leiten wir an einen Spezialisten weiter.&quot;<br>Tim Seithe, Gr&#xFC;nder und CEO von Aeon</div></div><p>Die Technologie hat allerdings Grenzen. &#xAB;Manche Krebsarten wie Darmkrebs und Brustkrebs k&#xF6;nnen in bestimmten Stadien zwar erkannt werden. Allerdings gelten die Darmspiegelung bei Darmkrebs und die Mammografie bei Brustkrebs nach wie vor als die Goldstandards&#xBB;, so Seithe. &#xC4;hnlich sei es bei Lungenkrebs, wo ein CT die bessere Wahl ist, und bei Hautkrebs, wo man auf die Dermatoskopie setzt.<br><br>Auch wenn ein solcher Untersuch keine 100-prozentige Sicherheit bieten kann, war es doch eine spannende Erfahrung, wenn man Bilder seines Gehirns oder der Wirbels&#xE4;ule anschauen und mit einem Radiologen besprechen kann. Ob einem diese Erfahrung bis zu 2490 Franken Wert ist, ist eine andere Frage.<br></p><p>Der Artikel hat dich neugierig gemacht? Buche gerne eine <a href="https://aeon.life/de-ch/gratis-beratung/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">kostenfreie Beratung </a>oder einen <a href="https://booking.aeon.life/de-ch/scans/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Check-up</a> bei aeon!</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Blutwerte bei Krebs]]></title><description><![CDATA[Krebs wird oft erst spät erkannt. Tumormarker sowie andere Blutwerte können einen ersten Hinweis auf eine Krebserkrankung geben. Erfahre mehr dazu in diesem Artikel.]]></description><link>https://aeon.life/de/blog/blutwerte-bei-krebs/</link><guid isPermaLink="false">67178af704744440e5fb303b</guid><category><![CDATA[Erkrankung]]></category><category><![CDATA[Editor Carolin]]></category><category><![CDATA[Checker Elena]]></category><category><![CDATA[Reviewer Maja]]></category><dc:creator><![CDATA[Carolin Kaulfersch]]></dc:creator><pubDate>Tue, 22 Oct 2024 11:23:39 GMT</pubDate><media:content url="https://aeon.life/de/blog/content/images/2024/10/BlutAnalyse2.2.webp" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<h2 id="viele-krebserkrankungen-werden-erst-im-fortgeschrittenen-stadium-diagnostiziert">Viele Krebserkrankungen werden erst im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert</h2><img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2024/10/BlutAnalyse2.2.webp" alt="Blutwerte bei Krebs"><p>In der Schweiz gibt es j&#xE4;hrlich durchschnittlich rund <a href="https://www.bfs.admin.ch/asset/de/19204985?ref=aeon.life">42&apos;750 Krebsneuerkrankungen</a>. W&#xE4;hrend sich einige Krebsarten (z. B. Hodenkrebs, Brustkrebs) relativ schnell durch sp&#xFC;rbare Symptome bemerkbar machen, verursachen andere (Bauchspeicheldr&#xFC;senkrebs oder Lungenkrebs) erst in fortgeschrittenen Stadien Beschwerden. Ein <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35298272/?ref=aeon.life">erheblicher Anteil der Krebserkrankungen</a> wird erst in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert, was die Behandlungsm&#xF6;glichkeiten und die Prognose deutlich einschr&#xE4;nken kann.</p><p>Umso wichtiger ist es, Krebs fr&#xFC;hzeitig und auf m&#xF6;glichst schonende Weise zu erkennen. Eine fr&#xFC;he Erkennung kann den Behandlungsverlauf positiv beeinflussen, die &#xDC;berlebensrate verbessern und somit die Chancen auf eine erfolgreiche Krebstherapie erh&#xF6;hen.</p><h2 id="inwiefern-k%C3%B6nnen-blutwerte-auf-krebs-hindeuten"><strong>Inwiefern k&#xF6;nnen Blutwerte auf Krebs hindeuten?</strong></h2><div class="kg-card kg-callout-card kg-callout-card-yellow"><div class="kg-callout-text">Blutwerte k&#xF6;nnen auf verschiedene Weisen auf Krebs hindeuten, obwohl sie in der Regel nicht als alleinige Diagnosemethode verwendet werden. </div></div><p>Bestimmte Krebsarten k&#xF6;nnen Ver&#xE4;nderungen im normalen Blutbild verursachen. Dies kann eine Erh&#xF6;hung oder Verringerung der Anzahl bestimmter Blutzellen (wie weisse Blutk&#xF6;rperchen, rote Blutk&#xF6;rperchen oder Blutpl&#xE4;ttchen) beinhalten.</p><p>Einige Krebsarten produzieren spezifische Substanzen, sogenannte Tumormarker, die im Blut nachgewiesen werden k&#xF6;nnen. Erh&#xF6;hte Werte bestimmter Tumormarker k&#xF6;nnen auf das Vorhandensein von Krebs hindeuten, obwohl sie auch bei anderen Erkrankungen erh&#xF6;ht sein k&#xF6;nnen.<br><br>Falls du mehr dar&#xFC;ber erfahren m&#xF6;chtest, wie du dein Krebsrisiko besser einsch&#xE4;tzen kannst, empfehlen wir dir diesen Podcast Ausschnitt von Dr. Peter Attia und Dr. Andrew Huberman.</p><figure class="kg-card kg-embed-card kg-card-hascaption"><iframe width="200" height="113" src="https://www.youtube.com/embed/7KCQ2A7NPpY?start=2&amp;feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen title="Understand Cancer &amp; Reduce Cancer Risk | Dr. Peter Attia &amp; Dr. Andrew Huberman"></iframe><figcaption><p><span style="white-space: pre-wrap;">Reducing Cancer Risk, Source: Youtube</span></p></figcaption></figure><h2 id="geben-das-kleine-und-grosse-blutbild-aufschluss-bei-einer-krebserkrankung"><strong>Geben das kleine und grosse Blutbild Aufschluss bei einer Krebserkrankung?</strong></h2><div class="kg-card kg-callout-card kg-callout-card-yellow"><div class="kg-callout-text">Ein einfacher Bluttest, egal ob kleines Blutbild oder grosses Blutbild, kann keine Krebserkrankungen wie <a href="https://aeon.life/de/blog/brustkrebs/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Brustkrebs</a>, <a href="https://aeon.life/de/blog/darmkrebs-vorsorge?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Darmkrebs</a> oder Lungenkrebs direkt nachweisen. </div></div><p>Abweichungen k&#xF6;nnen zwar einen ersten Hinweis geben, aber eine sichere Diagnose erfordert immer weitere Untersuchungen, einschliesslich bildgebender Verfahren wie MRI/MRT.</p><p>Anders verh&#xE4;lt es sich bei Blutkrebs (Leuk&#xE4;mie). Hier k&#xF6;nnen auff&#xE4;llige Blutwerte ein starker Hinweis sein. Dazu geh&#xF6;ren:</p><ul><li>erh&#xF6;hte oder erniedrigte Anzahl weisser Blutk&#xF6;rperchen (Leukozyten)</li><li>ver&#xE4;nderte Zusammensetzung der weissen Blutk&#xF6;rperchen</li><li>verminderte Anzahl roter Blutk&#xF6;rperchen (Erythrozyten) und/oder verminderter H&#xE4;moglobinwert (Hb)</li><li>Verminderte Anzahl von Blutpl&#xE4;ttchen (Thrombozyten)</li></ul><p>Allerdings ist eine Knochenmarkuntersuchung f&#xFC;r eine definitive Diagnose unerl&#xE4;sslich.</p><h2 id="welche-blutwerte-sind-bei-krebs-ver%C3%A4ndert"><strong>Welche Blutwerte sind bei Krebs ver&#xE4;ndert?</strong></h2><p>Krebs kann bestimmte Blutwerte ver&#xE4;ndern, indem er die Anzahl der roten Blutk&#xF6;rperchen, weissen Blutk&#xF6;rperchen oder Blutpl&#xE4;ttchen beeinflusst. Bei Krebserkrankungen k&#xF6;nnen neben spezifischen Tumormarkern auch allgemeine Entz&#xFC;ndungswerte wie CRP im Blut erh&#xF6;ht sein.</p><div class="kg-card kg-callout-card kg-callout-card-yellow"><div class="kg-callout-text">CRP und Interleukin-6 (IL-6) sind h&#xE4;ufig bei Krebserkrankungen erh&#xF6;ht. </div></div><p>CRP ist ein Protein, das in der Leber produziert wird, und kann auch bei anderen Erkrankungen wie bakteriellen Infektionen, chronischen Entz&#xFC;ndungen oder Verletzungen ansteigen. Da erh&#xF6;hte Entz&#xFC;ndungswerte verschiedene Ursachen haben k&#xF6;nnen, sind sie kein spezifischer Hinweis auf Krebs.</p><h3 id="blutbild"><strong>Blutbild</strong></h3><p>Blutzellen im Blutbild (rote Blutk&#xF6;rperchen, weisse Blutk&#xF6;rperchen und Blutpl&#xE4;ttchen) k&#xF6;nnen einen Hinweis auf eine Krebserkrankung geben.</p><ul><li><strong>Rote Blutk&#xF6;rperchen (Erythrozyten):</strong> Eine verringerte Anzahl roter Blutk&#xF6;rperchen (Blutarmut) kann bei verschiedenen Krebserkrankungen auftreten, insbesondere bei Blutkrebs, aber auch bei Tumorerkrankungen, die Blutungen verursachen oder das Knochenmark beeintr&#xE4;chtigen.</li><li><strong>Weisse Blutk&#xF6;rperchen (Leukozyten):</strong> Eine erh&#xF6;hte Anzahl kann auf Leuk&#xE4;mie oder andere Blutkrebsarten hindeuten, aber auch bei Infektionen oder Entz&#xFC;ndungen auftreten. Auch eine verringerte Anzahl (Leukopenie) kann bei einigen Krebsarten oder als Nebenwirkung einer Chemotherapie auftreten.</li><li><strong>Blutpl&#xE4;ttchen (Thrombozyten):</strong> Eine verringerte Anzahl (Thrombozytopenie) kann bei einigen Krebsarten oder als Nebenwirkung einer Chemotherapie auftreten und das Blutungsrisiko erh&#xF6;hen. Ebenso kann eine erh&#xF6;hte Anzahl (Thrombozytose) bei einigen Krebsarten auftreten, aber auch bei anderen Erkrankungen wie Infektionen oder Entz&#xFC;ndungen.</li></ul><h3 id="andere-blutwerte"><strong>Andere Blutwerte</strong></h3><ul><li><strong>Leberwerte (ALT, AST, ALP, Gamma-GT):</strong> Erh&#xF6;hte Leberwerte k&#xF6;nnen auf Lebermetastasen, eine Beteiligung der Leber durch Krebs, aber auch andere Erkrankungen wir <a href="https://aeon.life/de/blog/fettleber/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Fettleber</a> oder virale Hepatitis hinweisen.</li><li><strong>Nierenwerte (Kreatinin, Harnstoff):</strong> Sowohl Kreatinin als auch Harnstoff steigen erst dann deutlich an, wenn die Nierenfunktion bereits erheblich beeintr&#xE4;chtigt ist. Andere Marker, wie die glomerul&#xE4;re Filtrationsrate (GFR) oder Cystatin C, k&#xF6;nnen eine fr&#xFC;here Erkennung einer Nierenerkrankung erm&#xF6;glichen.</li><li><strong>Elektrolyte (Natrium, Kalium, Calcium):</strong> Eine geringe Natriumkonzentration im Blut (Hyponatri&#xE4;mie) ist die h&#xE4;ufigste Elektrolytst&#xF6;rung bei Patienten mit b&#xF6;sartigen (malignen) Krebserkrankungen mit einer Pr&#xE4;valenz von etwa <a href="https://www.ajkd.org/article/S0272-6386(11)01314-X/abstract?ref=aeon.life">4 % bis 47 %</a>.</li><li><strong>Entz&#xFC;ndungsmarker (CRP, BSG):</strong> Eine <a href="https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371%2Fjournal.pone.0143080&amp;ref=aeon.life">Metaanalyse</a> ergab, dass in 90 % der analysierten Studien ein Zusammenhang zwischen erh&#xF6;hten CRP-Werten und einer h&#xF6;heren Sterblichkeit bei Patienten mit soliden Tumoren festgestellt wurde. Dieser Zusammenhang war besonders ausgepr&#xE4;gt bei malignen Tumoren des Magen-Darm-Trakts und Nierenkrebs. </li></ul><p>Ein <strong>maligner Tumor</strong>, auch b&#xF6;sartiger Tumor genannt, ist in der Onkologie eine unkontrollierte Zellwucherung, die in umliegendes Gewebe eindringt, es zerst&#xF6;rt und Metastasen bilden kann. Im Gegensatz zu gutartigen Tumoren wachsen maligne Tumoren aggressiv, unterscheiden sich strukturell von normalen Zellen und breiten sich &#xFC;ber Blut- oder Lymphbahnen im K&#xF6;rper aus. Die Behandlung umfasst oft eine Kombination aus Operation, Chemotherapie und Strahlentherapie, wobei eine fr&#xFC;hzeitige Diagnose die Prognose verbessert.</p><div class="kg-card kg-toggle-card" data-kg-toggle-state="close">
            <div class="kg-toggle-heading">
                <h4 class="kg-toggle-heading-text"><b><strong style="white-space: pre-wrap;">Tumormarker und weitere Biomarker</strong></b></h4>
                <button class="kg-toggle-card-icon" aria-label="Expand toggle to read content">
                    <svg id="Regular" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewbox="0 0 24 24">
                        <path class="cls-1" d="M23.25,7.311,12.53,18.03a.749.749,0,0,1-1.06,0L.75,7.311"/>
                    </svg>
                </button>
            </div>
            <div class="kg-toggle-content"><p><span style="white-space: pre-wrap;">Tumormarker sind bestimmte Proteine, Hormone oder Enzyme, die von Krebszellen oder als Reaktion auf die Krebserkrankung vom K&#xF6;rper gebildet werden. Sie bilden eine Untergruppe biologischer Marker und k&#xF6;nnen im Blut oder Urin nachgewiesen werden. Erh&#xF6;hte Werte bestimmter Tumormarker k&#xF6;nnen auf das Vorhandensein von Krebs hindeuten, aber sie sind nicht spezifisch f&#xFC;r eine Krebsart und k&#xF6;nnen auch bei anderen Erkrankungen erh&#xF6;ht sein.</span></p></div>
        </div><div class="kg-card kg-toggle-card" data-kg-toggle-state="close">
            <div class="kg-toggle-heading">
                <h4 class="kg-toggle-heading-text"><span style="white-space: pre-wrap;">Einige der wichtigsten Tumormarker sind:</span></h4>
                <button class="kg-toggle-card-icon" aria-label="Expand toggle to read content">
                    <svg id="Regular" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewbox="0 0 24 24">
                        <path class="cls-1" d="M23.25,7.311,12.53,18.03a.749.749,0,0,1-1.06,0L.75,7.311"/>
                    </svg>
                </button>
            </div>
            <div class="kg-toggle-content"><ul><li value="1"><b><strong style="white-space: pre-wrap;">AFP (Alpha-Fetoprotein):</strong></b><span style="white-space: pre-wrap;"> Erh&#xF6;hte Werte k&#xF6;nnen auf Lebertumoren (Leberkrebs) oder Metastasen von Tumoren im Magen-Darm-Trakt hinweisen. Bei Schwangeren kann dieser Marker auf Entwicklungsst&#xF6;rungen des Ungeborenen hinweisen.</span></li><li value="2"><b><strong style="white-space: pre-wrap;">Bilirubin:</strong></b><span style="white-space: pre-wrap;"> Dieser Gallenfarbstoff entsteht beim Abbau des roten Blutfarbstoffs H&#xE4;moglobin, der in roten Blutk&#xF6;rperchen enthalten ist, und wird normalerweise mit dem Gallensaft ausgeschieden. Erh&#xF6;hte Werte im Blut k&#xF6;nnen auf Lebersch&#xE4;den, einschliesslich Tumoren, hinweisen.</span></li><li value="3"><b><strong style="white-space: pre-wrap;">CA 125:</strong></b><span style="white-space: pre-wrap;"> Erh&#xF6;hte Werte k&#xF6;nnen auf Eierstockkrebs, aber auch auf Entz&#xFC;ndungen der Leber oder Bauchspeicheldr&#xFC;se sowie Autoimmunerkrankungen hindeuten.</span></li><li value="4"><b><strong style="white-space: pre-wrap;">CA 15-3:</strong></b><span style="white-space: pre-wrap;"> Dieser Marker kann bei verschiedenen Krebsarten erh&#xF6;ht sein, darunter Eierstock-, Brust-, Leber-, Bauchspeicheldr&#xFC;sen- und Geb&#xE4;rmutterkrebs.</span></li><li value="5"><b><strong style="white-space: pre-wrap;">CA 19-9:</strong></b><span style="white-space: pre-wrap;"> Erh&#xF6;hte Werte k&#xF6;nnen auf Leber-, Dickdarm-, Magen-, Bauchspeicheldr&#xFC;sen- oder Eierstockkrebs hinweisen.</span></li><li value="6"><b><strong style="white-space: pre-wrap;">CEA (Carcinoembryonales Antigen):</strong></b><span style="white-space: pre-wrap;"> Dieser Marker kann bei Brustkrebs, Lungenkrebs, Darmkrebs oder Magenkrebs erh&#xF6;ht sein, aber auch bei Leberzirrhose oder bei Rauchern.</span></li><li value="7"><b><strong style="white-space: pre-wrap;">PSA (Prostata-spezifisches Antigen):</strong></b><span style="white-space: pre-wrap;"> Erh&#xF6;hte Werte k&#xF6;nnen auf Prostatakrebs, aber auch auf gutartige Prostataerkrankungen hinweisen.</span></li><li value="8"><b><strong style="white-space: pre-wrap;">HCG</strong></b><span style="white-space: pre-wrap;">: HCG, oder humanes Choriongonadotropin, ist ein Hormon, das normalerweise w&#xE4;hrend der Schwangerschaft produziert wird und daher auch in Schwangerschaftstests nachgewiesen wird. Allerdings kann es auch als Tumormarker dienen, da erh&#xF6;hte Werte auf bestimmte Krebsarten hinweisen k&#xF6;nnen, </span><a href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1586/era.10.219?ref=aeon.life"><span style="white-space: pre-wrap;">insbesondere Hodenkrebs</span></a><span style="white-space: pre-wrap;">, aber auch Brust-, Leber- oder Nierenkrebs.</span></li><li value="9"><b><strong style="white-space: pre-wrap;">BRCA1 und BRCA2:</strong></b><span style="white-space: pre-wrap;"> Mutationen in BRCA1 oder BRCA2 erh&#xF6;hen das Risiko f&#xFC;r Brust- und Eierstockkrebs sowie einige andere Krebsarten erheblich. So erkranken etwa </span><a href="https://www.cancer.gov/about-cancer/causes-prevention/genetics/brca-fact-sheet?ref=aeon.life" rel="noreferrer"><span style="white-space: pre-wrap;">60 % der Frauen mit diesen Genen</span></a><span style="white-space: pre-wrap;"> im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs, w&#xE4;hrend es in der Allgemeinbev&#xF6;lkerung 13 % sind.</span></li><li value="10"><b><strong style="white-space: pre-wrap;">HER2:</strong></b><span style="white-space: pre-wrap;"> Eine &#xDC;berexpression des Gens HER2, das heisst eine erh&#xF6;hte Produktion des Proteins, wird bei etwa </span><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37760491/?ref=aeon.life"><span style="white-space: pre-wrap;">15-20 % der Brustkrebserkrankungen</span></a><span style="white-space: pre-wrap;"> beobachtet und f&#xFC;hrt zu aggressivem Tumorwachstum.</span></li><li value="11"><b><strong style="white-space: pre-wrap;">TP53:</strong></b><span style="white-space: pre-wrap;"> Mutationen in TP53 sind </span><a href="https://www.nature.com/articles/s41419-022-05408-1?ref=aeon.life"><span style="white-space: pre-wrap;">bei vielen Krebsarten h&#xE4;ufig</span></a><span style="white-space: pre-wrap;"> und f&#xFC;hren zu unkontrolliertem Zellwachstum und Resistenz gegen&#xFC;ber Therapien.</span></li></ul></div>
        </div><h2 id="wie-k%C3%B6nnen-krebszellen-im-blut-erkannt-werden"><strong>Wie k&#xF6;nnen Krebszellen im Blut erkannt werden?</strong></h2><p>Neben den klassischen diagnostischen Methoden wie Blutbildanalysen und bildgebenden Verfahren gewinnen innovative Tests wie die <a href="https://aeon.life/de/blog/fluessigbiopsie/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Fl&#xFC;ssigbiopsie</a> und der Galleri-Test zunehmend an Bedeutung. Diese modernen Ans&#xE4;tze erm&#xF6;glichen es, Krebs anhand von zirkulierenden Tumorzellen (CTC) oder zellfreier Tumor-DNA (ctDNA) im Blut fr&#xFC;hzeitig zu erkennen.</p><div class="kg-card kg-callout-card kg-callout-card-yellow"><div class="kg-callout-text">Bei der sogenannte Fl&#xFC;ssigbiopsie (Liquid Biopsy) werden winzige Krebszellfragmente im Blut analysiert, um Tumore zu identifizieren und deren Eigenschaften zu verstehen.</div></div><p>Der Nachweis von zirkulierenden Tumorzellen (CTC) oder zirkulierender Tumor-DNA (ctDNA) kann auf das Vorhandensein von Krebs hindeuten und Informationen &#xFC;ber die Art des Krebses und seine Aggressivit&#xE4;t liefern.</p><p>Der Galleri-Test aus den USA ist ein innovativer Bluttest zur Fr&#xFC;herkennung von Krebs. Er basiert auf der Analyse von zellfreier DNA (cfDNA) im Blut, die von Tumorzellen freigesetzt wird, und kann &#xFC;ber 50 verschiedene Krebsarten erkennen, darunter auch solche, f&#xFC;r die es derzeit keine etablierten Screening-Verfahren gibt. Mithilfe modernster Sequenzierungstechnologien und k&#xFC;nstlicher Intelligenz kann der Galleri-Test das Vorhandensein von Krebssignalen erkennen und sogar den wahrscheinlichen Ursprungsort des Tumors anzeigen.</p><p>Diese Tests sind noch relativ neu und werden derzeit haupts&#xE4;chlich in der Forschung und f&#xFC;r bestimmte Krebsarten eingesetzt. Sie stellen noch keine universelle Screening-Methode dar. Obwohl noch nicht als alleinige Methode zur Krebsdiagnose etabliert, spielt die Fl&#xFC;ssigbiopsie eine zunehmend wichtige Rolle in der Krebsdiagnostik, der Verlaufskontrolle und der Therapie&#xFC;berwachung, insbesondere bei der Identifizierung genetischer Ver&#xE4;nderungen, die die Behandlung beeinflussen k&#xF6;nnen.</p><h2 id="hat-man-bei-einer-krebserkrankung-zwangsl%C3%A4ufig-auff%C3%A4llige-blutwerte"><strong>Hat man bei einer Krebserkrankung zwangsl&#xE4;ufig auff&#xE4;llige Blutwerte?</strong></h2><p>Nein, nicht unbedingt. </p><div class="kg-card kg-callout-card kg-callout-card-green"><div class="kg-callout-text">Zwar k&#xF6;nnen Krebserkrankungen zu ver&#xE4;nderten Blutwerten f&#xFC;hren, aber diese Ver&#xE4;nderungen sind nicht immer gleichbedeutend mit &quot;schlechten&quot; Blutwerten. </div></div><p>Auch wenn sich bereits Metastasen gebildet haben, muss dies nicht zwangsl&#xE4;ufig in einer Blutprobe nachgewiesen werden.</p><p>Manche Krebsarten haben keinen direkten Einfluss auf das Blutbild oder die Tumormarker. Dies sind insbesondere Krebsarten in den soliden Organen, die nicht direkt das Blut oder blutbildende Organe betreffen.</p><p>Manche Krebszellen produzieren keine oder nur sehr geringe Mengen an spezifischen Tumormarkern, die im Blut nachweisbar w&#xE4;ren. Dadurch k&#xF6;nnen diese Krebsarten auch bei Blutuntersuchungen unentdeckt bleiben.</p><p>In manchen F&#xE4;llen sind die Ver&#xE4;nderungen der Blutwerte durch eine Krebserkrankung sehr gering und liegen nur knapp ausserhalb der Normwerte. Diese subtilen Ver&#xE4;nderungen k&#xF6;nnen bei Routineuntersuchungen leicht &#xFC;bersehen werden und erfordern gezielte Tests und eine genaue Interpretation durch einen Arzt.</p><div class="kg-card kg-callout-card kg-callout-card-yellow"><div class="kg-callout-text">Weiterhin k&#xF6;nnen Stress, Infektionen, Medikamente und andere Erkrankungen zu auff&#xE4;lligen Blutwerten f&#xFC;hren, die nicht mit Krebs in Zusammenhang stehen.</div></div><p>Im fr&#xFC;hen Stadium einer Krebserkrankung k&#xF6;nnen die Laborwerte noch v&#xF6;llig normal sein, da der Tumor noch klein ist und keine messbaren Auswirkungen auf das Blut hat. Erst im weiteren Verlauf der Erkrankung, wenn der Tumor w&#xE4;chst oder Metastasen bildet, k&#xF6;nnen sich die Blutwerte ver&#xE4;ndern. Aber auch wenn bereits Metastasen vorhanden sind, muss dies nicht zwangsl&#xE4;ufig einen Einfluss auf die Blutwerte haben.</p><p>Auch die Behandlung einer Krebserkrankung, wie Chemotherapie oder Radiotherapie, kann die Blutwerte beeinflussen. Diese Therapien k&#xF6;nnen zu einer vor&#xFC;bergehenden Abnahme bestimmter Blutzellen f&#xFC;hren, aber auch zu einer Verbesserung der Blutwerte im Falle eines erfolgreichen Therapieansprechens.</p><h2 id="fazit-blutwerte-nur-ein-teil-der-krebsdiagnose"><strong>Fazit: Blutwerte nur ein Teil der Krebsdiagnose</strong></h2><p>Blutwerte k&#xF6;nnen wichtige Hinweise auf m&#xF6;gliche Krebserkrankungen liefern, auch wenn sie keine definitive Diagnose darstellen. Dabei ist nicht jeder auff&#xE4;llige Blutwert gleichbedeutend mit Krebs. Im Gegensatz m&#xFC;ssen normale Blutwerte eine Krebserkrankung nicht ausschliessen. Die Interpretation von Blutwerten erfordert immer eine umfassende Betrachtung des individuellen Krankheitsbildes und weiterer diagnostischer Verfahren.</p><p>Bei aeon kombinieren wir eine Blutanalyse mit einer <a href="https://aeon.life/de-ch/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Ganzk&#xF6;rper-MRI</a>, um ein m&#xF6;glichst umfassendes Bild der Gesundheit zu erhalten. W&#xE4;hrend Routine-Checks bestimmte Krebsarten oft nicht erfassen, erm&#xF6;glicht unser Check-Up auch die Untersuchung auf <a href="https://aeon.life/de/blog/bauchspeicheldruesenkrebs/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Bauchspeicheldr&#xFC;senkrebs</a>, Nierenkrebs und Blutkrebs. Diese Kombination erg&#xE4;nzt die standardm&#xE4;ssigen Vorsorgeuntersuchungen und bildet eine fundierte Basis f&#xFC;r eine ganzheitliche Fr&#xFC;herkennung.</p><p>Du m&#xF6;chtest mehr Klarheit &#xFC;ber deine Gesundheit? Dann buche jetzt deinen Termin f&#xFC;r ein Ganzk&#xF6;rper-MRI in Kombination mit einer detaillierten Blutanalyse.</p><div class="kg-card kg-button-card kg-align-center"><a href="https://checkup.aeon.life/de-ch/check-up/?ref=aeon.life" class="kg-btn kg-btn-accent">Termin buchen</a></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Strahlenbelastung durch MRI]]></title><description><![CDATA[Erfahre, warum eine MRI ohne Strahlung auskommt, welche Strahlendosis bei CT und Röntgen eingesetzt werden und ob Strahlung gefährlich ist.]]></description><link>https://aeon.life/de/blog/strahlenbelastung-mri/</link><guid isPermaLink="false">670e534404744440e5fb301e</guid><category><![CDATA[Diagnostik]]></category><category><![CDATA[Editor Carolin]]></category><category><![CDATA[Checker Elena]]></category><category><![CDATA[Reviewer Maja]]></category><dc:creator><![CDATA[Carolin Kaulfersch]]></dc:creator><pubDate>Tue, 15 Oct 2024 11:36:41 GMT</pubDate><media:content url="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/01/AdobeStock_453940003.png" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/01/AdobeStock_453940003.png" alt="Strahlenbelastung durch MRI"><p>Die <a href="https://aeon.life/de/blog/mri/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Magnetresonanztomographie</a> (Englisch &#x201C;magnetic resonance imaging&#x201D;; MRI) ist ein bildgebendes Verfahren, mit dem Schnittbilder vom K&#xF6;rperinneren erstellt werden k&#xF6;nnen. Die MRT basiert auf der Ausrichtung und Anregung der Wasserstoffkerne im K&#xF6;rper durch ein Magnetfeld und Radiowellen, wodurch Schnittbilder erzeugt werden. Diese werden durch ein starkes Magnetfeld und Radiowellen manipuliert, wodurch sie Energie absorbieren und wieder abgeben.</p><p>Aufgrund seines guten Weichteilkontrastes kann die MRI besonders gut zur Darstellung von Weichteilstrukturen wie Gehirn, R&#xFC;ckenmark, Muskeln, Sehnen und B&#xE4;ndern eingesetzt werden.</p><p>In folgendem Artikel kl&#xE4;ren wir, ob du bei einem MRI Strahlenbelastung ausgesetzt bist und welche Nebenwirkungen gegebenenfalls auftreten k&#xF6;nnen.</p><h2 id="wie-hoch-ist-die-strahlenbelastung-bei-einer-mri-untersuchung"><strong>Wie hoch ist die Strahlenbelastung bei einer MRI-Untersuchung?</strong></h2><p>Ein wesentlicher Vorteil der MRT-Untersuchung ist, dass sie keine ionisierende Strahlung verwendet und somit keine Strahlenbelastung verursacht. Dies steht im Gegensatz zu R&#xF6;ntgenuntersuchungen und der <a href="https://aeon.life/de/blog/mri-oder-ct/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Computertomographie (CT)</a>, welche beide ionisierende Strahlung verwenden.</p><p>Im Gegensatz zum CT-Scanner, der mit R&#xF6;ntgenstrahlen arbeitet, nutzt der MRI-Scanner Elektromagnetismus und Radiowellen. Es besteht aus einem starken Magneten, der zusammen mit Radiowellen die Wasserstoffkerne im K&#xF6;rper manipuliert, um Bilder zu erzeugen.</p><h3 id="strahlendosis-bei-ct-und-r%C3%B6ntgen"><strong>Strahlendosis bei CT und R&#xF6;ntgen</strong></h3><p>Im Gegensatz zur MRT, die keine Strahlung nutzt, h&#xE4;ngt die Strahlendosis bei CT- und R&#xF6;ntgenuntersuchungen stark von der untersuchten K&#xF6;rperregion und der Technik ab. Bei einer R&#xF6;ntgenuntersuchung ist der Patient in der Regel einer geringeren Strahlendosis ausgesetzt als bei einem CT.</p><p>Bei einem CT kann die Strahlenbelastung zwischen 2 und 10 Millisievert (mSv) pro Dosis liegen, je nach Art der CT-Untersuchung und K&#xF6;rperregion. So kann eine Ganzk&#xF6;rper-Computertomographie in Verbindung mit der Tumorsuche eine Strahlendosis von 10 mSv verursachen.</p><p>Bei einer R&#xF6;ntgenaufnahme kann die Strahlendosis ebenfalls nach K&#xF6;rperregion variieren. Bei einer R&#xF6;ntgenaufnahme der Hand oder des Fusses betr&#xE4;gt die Strahlendosis weniger als 0,005 mSv pro Dosis (etwa so viel wie die nat&#xFC;rliche Strahlung, der man an einem halben Tag ausgesetzt ist), bei einer R&#xF6;ntgenaufnahme des Dickdarms dagegen 6 mSv pro Scan (vergleichbar mit der nat&#xFC;rlichen Strahlung, die eine Person in zwei Jahren erh&#xE4;lt). Dichtere und dickere K&#xF6;rperregionen, wie der Bauch- oder Brustbereich, ben&#xF6;tigen eine h&#xF6;here Strahlungsintensit&#xE4;t, um klare Bilder zu erzeugen. D&#xFC;nne Strukturen wie die Hand oder der Fuss erfordern weniger Strahlung.</p><h3 id="strahlendosis-bei-mri"><strong>Strahlendosis bei MRI</strong></h3><p>Da eine MRI-Untersuchung ganz ohne Strahlenbelastung abl&#xE4;uft, kann sie im Gegensatz zum R&#xF6;ntgen oder CT theoretisch beliebig oft wiederholt werden. Ebenso finden Ultraschalluntersuchungen ohne Strahlenbelastung statt.</p><figure class="kg-card kg-image-card kg-card-hascaption"><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3415811/?ref=aeon.life"><img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/01/Untitled.png" class="kg-image" alt="Strahlenbelastung durch MRI" loading="lazy" width="1200" height="810" srcset="https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w600/2025/01/Untitled.png 600w, https://aeon.life/de/blog/content/images/size/w1000/2025/01/Untitled.png 1000w, https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/01/Untitled.png 1200w" sizes="(min-width: 720px) 720px"></a><figcaption><span style="white-space: pre-wrap;">Quelle</span></figcaption></figure><h2 id="kann-eine-mri-untersuchung-nebenwirkungen-haben"><strong>Kann eine MRI-Untersuchung Nebenwirkungen haben?</strong></h2><p>Eine MRT-Untersuchung selbst hat in der Regel keine Nebenwirkungen. Das Magnetfeld und die Radiowellen, die bei der Untersuchung verwendet werden, sind f&#xFC;r den Menschen harmlos.</p><p>In seltenen F&#xE4;llen kann es bei der MRT-Untersuchung zu folgenden Nebenwirkungen kommen:</p><ul><li><a href="https://aeon.life/de/blog/angst-vor-mri/?ref=aeon.life" rel="noreferrer"><strong>Klaustrophobie</strong></a><strong>:</strong> Die enge R&#xF6;hre des MRT-Ger&#xE4;ts kann bei manchen Menschen Angstzust&#xE4;nde und Beklemmungsgef&#xFC;hle hervorrufen.</li><li><strong>L&#xE4;rm:</strong> Die Klopfger&#xE4;usche w&#xE4;hrend der Untersuchung k&#xF6;nnen als unangenehm empfunden werden. Aufgrund dessen bieten wir bei aeon die M&#xF6;glichkeit, dass w&#xE4;hrend des Scans die Lieblingsmusik &#xFC;ber Kopfh&#xF6;rer geh&#xF6;rt werden kann.</li><li><strong>Zittern:</strong> Das starke Magnetfeld kann bei Menschen mit nicht kompatiblen Implantaten oder Metallgegenst&#xE4;nden im K&#xF6;rper Wechselwirkungen hervorrufen, die als Kribbeln oder Unbehagen wahrgenommen werden.</li></ul><p>Allergische Reaktionen auf das <a href="https://aeon.life/de/blog/kontrastmittel/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Kontrastmittel</a> (Gadolinium), das bei manchen MRT-Untersuchungen verwendet wird, sind ebenfalls selten. Symptome k&#xF6;nnen sein:</p><ul><li>Juckreiz</li><li>Hautausschlag</li><li>&#xDC;belkeit</li><li>Schwindel</li><li>In seltenen F&#xE4;llen schwere allergische Reaktionen wie Atemnot oder Schwellungen im Gesicht</li></ul><p>MRT-Kontrastmittel k&#xF6;nnen bei vorbestehenden Erkrankungen wie Allergien, Asthma oder Sichelzellenan&#xE4;mie ein erh&#xF6;htes Risiko f&#xFC;r Nebenwirkungen bergen.</p><p>Patienten und Patientinnen, die allergisch oder empfindlich auf Medikamente, Kontrastmittel oder reagieren, sollten den Radiologen oder Techniker vor der geplanten Untersuchung dar&#xFC;ber informieren. Mit Kontrastmitteln wird bei pr&#xE4;ventiven Scans allerdings kaum gearbeitet. Kontrastmittel werden lediglich eingesetzt um Gewebeunterschiede deutlicher darzustellen, die Durchblutung von Gef&#xE4;ssen zu bewerten und krankhafte Ver&#xE4;nderungen wie Tumore oder Entz&#xFC;ndungen pr&#xE4;ziser sichtbar zu machen, wenn es schon Grund zur Annahme gibt, dass es hier zu pathologischen Ver&#xE4;nderungen gekommen ist.</p><h2 id="f%C3%BCr-wen-sind-mri-untersuchungen-nicht-geeignet"><strong>F&#xFC;r wen sind MRI-Untersuchungen nicht geeignet?</strong></h2><p>Im Gegensatz zu R&#xF6;ntgenuntersuchungen oder CT-Scans verwendet die MRT keine R&#xF6;ntgenstrahlen, daher besteht keine Gefahr einer Strahlenbelastung. Jedoch kann es f&#xFC;r bestimmte Personen Einschr&#xE4;nkungen geben, die im Vorfeld mit dem Radiologen oder dem Techniker besprochen werden sollten. Dazu z&#xE4;hlen Patienten mit:</p><ul><li>Klaustrophobie (Platzangst)</li><li>Bestimmten Implantaten (z. B. Herzschrittmachern, Cochlea-Implantaten)</li><li>Neurostimulatoren</li><li>Metallische Gegenst&#xE4;nde (z. B. Piercings)</li><li>Jede andere Art von Metallimplantaten oder Metallsplitter auf Eisenbasis (z. B. im Auge).</li></ul><p>Die MRT ist auch kontraindiziert bei Vorhandensein von inneren metallischen Objekten wie chirurgischen Klammern, Stiften, Platten, Schrauben oder Metalln&#xE4;hten.</p><p></p><p><strong>Unterschied zwischen MRI und R&#xF6;ntgenuntersuchungen</strong></p>
<!--kg-card-begin: html-->
<table>
<thead>
<tr>
<th></th>
<th><strong>MRI</strong></th>
<th><strong>R&#xF6;ntgen</strong></th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Physikalisches Prinzip</strong></td>
<td>Emission von elektromagnetischen Wellen</td>
<td>Absorption von R&#xF6;ntgenstrahlen</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Dauer</strong></td>
<td>20-60 Min.</td>
<td>2-5 Min.</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Kontrastmittel</strong></td>
<td>Gadolinium</td>
<td>Jod, Bariumsulfat</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Vorteile</strong></td>
<td>- guter Weichteilkontrast</td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<!--kg-card-end: html-->
<p>Die Kernspintomographie und R&#xF6;ntgenuntersuchung unterscheiden sich nicht nur durch die Technologie (keine Strahlung vs. Strahlung), sondern auch durch die Bildgebung. W&#xE4;hrend beim R&#xF6;ntgen zweidimensionale (2D) Bilder erstellt werden, die bei der Beurteilung von Knochenbr&#xFC;chen oder Verkalkungen hilfreich sind, liefert das MRI detaillierte 2D- und 3D-Bilder, die eine genauere Beurteilung von Weichteilen, Organen, Muskeln, B&#xE4;ndern und Gelenken erm&#xF6;glichen.</p><p>Durch ihre gute Bildqualit&#xE4;t eignet sich die MRI auch zur Untersuchung der weiblichen Brust. Anders als bei der &#xFC;blichen Mammographie ist ein MRI zwar zeit- und kostenintensiver, aber setzt den Patienten keiner Strahlung aus.</p><p>Die Untersuchung beim R&#xF6;ntgen ist in der Regel schnell und dauert nur wenige Minuten. Die MRT-Untersuchung kann l&#xE4;nger dauern (30 Minuten bis zu einer Stunde), abh&#xE4;ngig von der zu untersuchenden K&#xF6;rperregion und dem Untersuchungsumfang.</p><h2 id="ist-die-strahlenbelastung-beim-r%C3%B6ntgen-und-ct-unbedenklich"><strong>Ist die Strahlenbelastung beim R&#xF6;ntgen und CT unbedenklich?</strong></h2><p>Alle Menschen sind einer nat&#xFC;rlichen Strahlenbelastung ausgesetzt, die aus verschiedenen Quellen stammt, wie zum Beispiel aus dem Kosmos, aus der Erde und aus Nahrungsmitteln. Diese nat&#xFC;rliche Strahlenbelastung liegt in der Schweiz im Durchschnitt bei etwa <a href="https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/gesund-leben/umwelt-und-gesundheit/strahlung-radioaktivitaet-schall/strahlung-gesundheit/strahlenexposition-der-schweizer-bevoelkerung.html?ref=aeon.life">6 mSv pro Jahr</a>. Die h&#xF6;chste Strahlenbelastung wird durch <a href="https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/gesund-leben/umwelt-und-gesundheit/strahlung-radioaktivitaet-schall/radon/was-ist-radon.html?ref=aeon.life">Radon in Wohnr&#xE4;umen</a> verursacht, wobei die Alpen und der Jura am h&#xE4;ufigsten betroffen sind.</p><figure class="kg-card kg-image-card kg-card-hascaption"><img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/01/Untitled-1.png" class="kg-image" alt="Strahlenbelastung durch MRI" loading="lazy" width="588" height="705"><figcaption><a href="https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/gesund-leben/umwelt-und-gesundheit/strahlung-radioaktivitaet-schall/strahlung-gesundheit/strahlenexposition-der-schweizer-bevoelkerung.html?ref=aeon.life" rel="noreferrer"><span style="white-space: pre-wrap;">Quelle</span></a></figcaption></figure><h3 id="medizinische-strahlenexposition"><strong>Medizinische Strahlenexposition</strong></h3><p>Zus&#xE4;tzlich zur nat&#xFC;rlichen Strahlenbelastung kommen Menschen auch durch medizinische Anwendungen wie R&#xF6;ntgenuntersuchungen, CT-Scans und Strahlentherapien mit Strahlung in Kontakt. Die Strahlenbelastung durch medizinische Anwendungen variiert je nach Art der Untersuchung oder Therapie. In der Schweiz liegt die durchschnittliche Strahlenbelastung durch die Bilderzeugung in der Radiologie bei etwa <a href="https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/gesund-leben/umwelt-und-gesundheit/strahlung-radioaktivitaet-schall/strahlung-gesundheit/strahlenexposition-der-schweizer-bevoelkerung.html?ref=aeon.life">1,5 mSv pro Jahr</a>.</p><h3 id="risiken-der-strahlenexposition"><strong>Risiken der Strahlenexposition</strong></h3><p>Die Strahlenexposition kann zu verschiedenen gesundheitlichen Beeintr&#xE4;chtigungen f&#xFC;hren, wie zum Beispiel zu Krebs, Erbgutsch&#xE4;den und Organsch&#xE4;den. Das Risiko dieser Beeintr&#xE4;chtigungen steigt mit der H&#xF6;he der Strahlenbelastung.</p><p>In einer <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3415811/?ref=aeon.life">&#xDC;bersichtsarbeit</a> wird eine durchschnittliche Hintergrundstrahlung durch Radon, komische Strahlung und andere Quellen mit 3 mSv pro Jahr nicht als signifikantes Krebsrisiko angesehen.</p><p>F&#xFC;r g&#xE4;ngige radiologische Verfahren mit einer effektiven Dosis von 10 mSv (was in etwa einer Computertomographie des Brustkorbs, des Abdomens oder des Beckens entspricht), k&#xF6;nnte 1 von 1.000 Personen aufgrund einer solchen Exposition an Krebs erkranken.</p><h3 id="risiko-nutzen-abw%C3%A4gung"><strong>Risiko-Nutzen-Abw&#xE4;gung</strong></h3><p>Vor einer R&#xF6;ntgen- oder CT-Untersuchung ist es ratsam, mit dem behandelnden Arzt &#xFC;ber die potenziellen Risiken und den Nutzen der Untersuchung zu sprechen, insbesondere wenn man bereits eine hohe Strahlenexposition hatte oder schwanger ist. In den meisten F&#xE4;llen &#xFC;berwiegt der Nutzen der medizinischen Bildgebung die Risiken der Strahlenexposition.</p><h2 id="best-practices-bei-der-strahlendosis-in-der-medizinischen-bildgebung"><strong>Best Practices bei der Strahlendosis in der medizinischen Bildgebung</strong></h2><p>Es gibt verschiedene internationale Standards und Protokolle, die darauf abzielen, die Strahlendosis bei der medizinischen Bildgebung so gering wie m&#xF6;glich zu halten.</p><ol><li><strong>ALARA-Prinzip:</strong> Dies steht f&#xFC;r &#x201C;As Low As Reasonably Achievable&#x201D;. Es ist das grundlegende Prinzip des Strahlenschutzes und besagt, dass die Exposition gegen&#xFC;ber ionisierender Strahlung so gering wie m&#xF6;glich gehalten werden sollte, wie dies unter Ber&#xFC;cksichtigung der Faktoren Nutzen und Risiko angemessen und praktikabel ist.</li><li><strong>Image Gently:</strong> &quot;<a href="https://www.imagegently.org/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Image Gently</a>&quot; ist eine internationale Initiative, die sich darauf konzentriert, die Strahlenexposition von Kindern bei bildgebenden Verfahren zu reduzieren, insbesondere bei R&#xF6;ntgenuntersuchungen und CT-Scans. Diese Initiative wurde ins Leben gerufen, um die Sicherheit von Kindern in der medizinischen Bildgebung zu verbessern, da Kinder aufgrund ihrer empfindlicheren Gewebe einem h&#xF6;heren Risiko durch ionisierende Strahlung ausgesetzt sind.</li><li><strong>Image Wisely</strong>: Diese Initiative zielt darauf ab, die Strahlenexposition bei Erwachsenen durch optimierte Protokolle und Aufkl&#xE4;rung zu minimieren.</li><li><strong>Dosis-Monitoring:</strong> Durch die Optimierung der CT-Protokolle und die Nutzung moderner Dosisspartechniken kann die Strahlenbelastung f&#xFC;r Patienten deutlich gesenkt werden. Moderne CT-Scanner (Low-Dose bzw. Ultra-Low-Dose CT-Scanner) erm&#xF6;glichen eine hohe Bildqualit&#xE4;t auch bei niedrigeren Strahlendosen.</li><li><strong>Strahlenschutz:</strong> Strahlenschutzvorrichtungen, wie z. B. Bleisch&#xFC;rzen oder Gonadenschutz (Schutz der m&#xE4;nnlichen und weiblichen Keimdr&#xFC;sen), sollten verwendet werden, um die Strahlenexposition auf empfindliche Organe wie die Augen oder die Augen zu minimieren.</li></ol><h2 id="fazit-keine-strahlenbelastung-bei-mri"><strong>Fazit: Keine Strahlenbelastung bei MRI</strong></h2><p>Die Magnetresonanztomographie (MRI) birgt im Vergleich zu R&#xF6;ntgen- und CT-Untersuchungen keine Strahlenbelastung. Durch die Nutzung von Elektromagnetismus und Radiowellen bietet die MRI eine sichere Alternative f&#xFC;r die Bildgebung von Weichteilstrukturen, Organen, Muskeln, B&#xE4;ndern und Gelenken.</p><p>W&#xE4;hrend R&#xF6;ntgen- und CT-Untersuchungen mit einer Strahlenexposition verbunden sind, k&#xF6;nnen MRI-Scans ohne Bedenken und theoretisch beliebig oft wiederholt werden. Nebenwirkungen bei einer MRT-Untersuchung sind selten und in der Regel mild, wobei einige Patienten unter Klaustrophobie oder allergischen Reaktionen auf Kontrastmittel leiden k&#xF6;nnen.</p><p>Du m&#xF6;chtest mehr &#xFC;ber deinen K&#xF6;rper erfahren und deine Gesundheit proaktiv sch&#xFC;tzen? Dann buche jetzt deinen <a href="https://booking.aeon.life/de-ch/scans/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">MRI Scan</a> - schonend und ganz ohne Strahlung.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Brustkrebs]]></title><description><![CDATA[Erfahre alles über das Mammakarzinom - von den ersten Anzeichen, bis zur Diagnose und den Behandlungsmöglichkeiten.]]></description><link>https://aeon.life/de/blog/brustkrebs/</link><guid isPermaLink="false">66fbd34a04744440e5fb2ff7</guid><category><![CDATA[Erkrankung]]></category><category><![CDATA[Editor Carolin]]></category><category><![CDATA[Reviewer Felix]]></category><category><![CDATA[Checker Elena]]></category><dc:creator><![CDATA[Javier Garcia]]></dc:creator><pubDate>Tue, 01 Oct 2024 10:50:20 GMT</pubDate><media:content url="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/02/AdobeStock_128666615.png" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<h2 id="jede-achte-frau-erkrankt-im-laufe-ihres-lebens-an-brustkrebs">Jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs</h2><img src="https://aeon.life/de/blog/content/images/2025/02/AdobeStock_128666615.png" alt="Brustkrebs"><p>Brustkrebs ist die h&#xE4;ufigste Krebserkrankung bei Frauen in der Schweiz. J&#xE4;hrlich erkranken hierzulande etwa <a href="https://www.krebsliga.ch/ueber-krebs/krebsarten/brustkrebs?ref=aeon.life">6&#x2019;500 Frauen</a> an Brustkrebs. 2022 erhielten mehr als <a href="https://www.who.int/news/item/01-02-2024-global-cancer-burden-growing--amidst-mounting-need-for-services?ref=aeon.life">2.3 Millionen Frauen weltweit</a> eine Brustkrebsdiagnose. Etwa <a href="https://www.cancer.org/cancer/types/breast-cancer/about/how-common-is-breast-cancer.html?ref=aeon.life">jede achte Frau</a> erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs.</p><p>Das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, steigt ab einem <a href="https://www.cdc.gov/breast-cancer/risk-factors/index.html?ref=aeon.life">Alter von 50 Jahren</a> deutlich an. Dennoch ist ein Viertel aller Betroffenen zum Zeitpunkt der Diagnose j&#xFC;nger als 50 Jahre.</p><p>Allerdings ist die Sterblichkeit an Brustkrebs in den letzten 30 Jahren deutlich zur&#xFC;ckgegangen. Lag das Sterberisiko f&#xFC;nf Jahre nach der Diagnose Anfang der 1990er Jahre noch bei 14.4 %, sank es in der Periode zwischen 2010 und 2015 auf <a href="https://www.bmj.com/content/381/bmj-2022-074684?ref=aeon.life">4.9 %</a>.</p><p>Verantwortlich f&#xFC;r diese positive Entwicklung sind vor allem neue systemische Therapien, zielgerichtetere Operationen und Strahlentherapie sowie die Einf&#xFC;hrung des monoklonalen Antik&#xF6;rpers Trastuzumab f&#xFC;r HER2-positive Patientinnen.</p><p>Dieser Artikel konzentriert sich auf Brustkrebs bei der Frau und gibt einen &#xDC;berblick &#xFC;ber Ursachen, Symptome, Diagnose, Behandlungsm&#xF6;glichkeiten und Fr&#xFC;herkennung von Brustkrebs.</p><h2 id="was-ist-brustkrebs"><strong>Was ist Brustkrebs?</strong></h2><p>Brustkrebs (Mammakarzinom) ist eine Form von Krebs, die sich in den Zellen der Brustdr&#xFC;sen entwickelt. Es betrifft sowohl M&#xE4;nner als auch Frauen, wobei Frauen statistisch gesehen deutlich h&#xE4;ufiger betroffen sind (<a href="https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/breast-cancer?ref=aeon.life">99 % vs. 0,5-1 %</a> laut WHO).</p><p>Bei Brustkrebs unterscheidet man zwischen gutartigen und b&#xF6;sartigen Tumoren. Ein b&#xF6;sartiger Tumor kann in benachbartes Gewebe eindringen und es zerst&#xF6;ren. Er kann sich dabei auch auf andere Teile des K&#xF6;rpers ausbreiten (metastasieren). Gutartige Tumore wachsen dagegen langsamer und dringen nicht in angrenzendes Gewebe ein, wodurch die Prognose deutlich besser ist.</p><h2 id="welche-brustkrebsarten-werden-unterschieden"><strong>Welche Brustkrebsarten werden unterschieden?</strong></h2><p>Der histologische Typ eines Brustkrebses bezeichnet die Art der Krebszellen, aus denen der Tumor entstanden ist. Die h&#xE4;ufigsten Typen des Brustkrebses sind:</p><ul><li><strong>Duktales Karzinom:</strong> Dieser Typ geht von einer Ver&#xE4;nderung der Zellen in den Milchg&#xE4;ngen (Ductuli) der weiblichen Brust (Mamma) aus und ist der h&#xE4;ufigste Typ des Brustkrebses (80 % der F&#xE4;lle).</li><li><strong>Lobul&#xE4;res Karzinom:</strong> Brustkrebs kann auch in den Dr&#xFC;senl&#xE4;ppchen (Lobuli) der milchproduzierenden Dr&#xFC;sen entstehen (15 % der F&#xE4;lle).</li><li><strong>Papill&#xE4;res Karzinom:</strong> Dieser Typ bildet papill&#xE4;re Wucherungen, fingerartige Ausst&#xFC;lpungen, in den Milchg&#xE4;ngen und betrifft 2 % der F&#xE4;lle.</li><li><strong>Muzin&#xF6;ses Karzinom:</strong> Muzin&#xF6;se Karzinome sind relativ selten und machen nur etwa 1-2% aller Brustkrebsf&#xE4;lle aus. Es zeichnet sich durch eine &#xFC;berm&#xE4;ssige Produktion von Muzin aus, einer schleimigen Substanz, die den Tumor umgibt. Die F&#xFC;nf-Jahres-&#xDC;berlebensrate ist bei diesem Tumortyp deutlich besser (<a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3268928/?ref=aeon.life">96 %</a>) als bei anderen Tumortypen.</li></ul><p>Sowohl duktale als auch lobul&#xE4;re Karzinome k&#xF6;nnen in situ sein, was bedeutet, dass sie sich noch nicht &#xFC;ber ihren Ursprungsort hinaus ausgebreitet haben. Wenn sie in umliegendes Gewebe eingedrungen sind, werden sie als invasiv oder infiltrierend bezeichnet.</p><p>Neben diesen h&#xE4;ufigen Formen gibt es auch seltenere Arten von Brustkrebs, wie den inflammatorischen Brustkrebs, Morbus Paget der Brustwarze und den triple-negativen Brustkrebs. Sehr selten k&#xF6;nnen auch andere Krebsarten wie das Non-Hodgkin-Lymphom oder Weichteilsarkome in der Brust auftreten.</p><p>Die Bestimmung des histologischen Typen ist wichtig f&#xFC;r die Auswahl der richtigen Behandlung. So kann z.B. die Hormontherapie bei hormonempfindlichen Tumoren (z.B. ER-positiv und/oder PR-positiv) eingesetzt werden, w&#xE4;hrend sie bei hormonunempfindlichen Tumoren keine Wirkung zeigt.</p><h2 id="ursachen-und-risikofaktoren"><strong>Ursachen und Risikofaktoren</strong></h2><p>Brustkrebs ist eine multifaktorielle Erkrankung. Das bedeutet, dass mehrere Faktoren das Risiko ihres Auftretens beeinflussen. Man spricht von Risikofaktoren.</p><p>Ein Risikofaktor ist etwas, wie z. B. ein Verhalten, eine Substanz oder ein Zustand, der das Risiko des Auftretens von Krebs erh&#xF6;ht. Die meisten Krebserkrankungen lassen sich auf viele Risikofaktoren zur&#xFC;ckf&#xFC;hren, aber es kommt auch vor, dass Brustkrebs bei Frauen auftritt, die keinen der unten beschriebenen Risikofaktoren aufweisen.</p><p>Die meisten Brustkrebserkrankungen betreffen Frauen. Das liegt vor allem daran, dass ihre Brustzellen den weiblichen Hormonen &#xD6;strogen und Progesteron ausgesetzt sind. Diese Hormone, insbesondere <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8405201/?ref=aeon.life">&#xD6;strogen</a>, werden mit Brustkrebs assoziiert und f&#xF6;rdern das Wachstum einiger dieser Krebsarten.</p><p>Zu den Risikofaktoren geh&#xF6;ren unter anderem:</p><h3 id="alter"><strong>Alter</strong></h3><p>Fast 80 % der Brustkrebserkrankungen entwickeln sich nach dem 50. Lebensjahr, womit das Alter einen grossen Risikofaktor darstellt. Etwa die H&#xE4;lfte aller Brustkrebserkrankungen wird bei 50- bis 70-j&#xE4;hrigen Frauen diagnostiziert. Junge Frauen erkranken deutlich seltener an Brustkrebs. Allerdings sind <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27723074/?ref=aeon.life">4-6 %</a> der betroffenen Frauen bei der Diagnose j&#xFC;nger als 40 Jahre.</p><h3 id="vorangegangene-brustkrebserkrankung"><strong>Vorangegangene Brustkrebserkrankung</strong></h3><p>Eine vorangegangene Brustkrebserkrankung erh&#xF6;ht das Risiko, erneut an Brustkrebs zu erkranken. Der neue Krebs kann entweder in derselben Brust oder in der anderen Brust auftreten. Frauen, die bereits ein duktales Carcinoma in situ (DCIS) oder ein lobul&#xE4;res Carcinoma in situ (LCIS) hatten, haben zwar ein erh&#xF6;htes Risiko erneut an Brustkrebs zu erkranken, allerdings wird die Mehrheit der Frauen statistisch gesehen nicht erneut erkranken.</p><p>In einer Studie wurde das Risiko f&#xFC;r Frauen mit einer vorangegangen Erkrankung sowie Frauen mit Brustkrebs in der Familie untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass das relative Risiko f&#xFC;r die Entdeckung von Brustkrebs im Rahmen einer MRI-Untersuchung bei Patientinnen mit einer pers&#xF6;nlichen Vorgeschichte von Brustkrebs <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24450667/?ref=aeon.life">1,42-mal h&#xF6;her</a> ist als bei Patientinnen mit einer ausschliesslich famili&#xE4;ren Vorbelastung.</p><h3 id="brustkrebs-und-andere-krebserkrankungen-in-der-familienanamnese"><strong>Brustkrebs und andere Krebserkrankungen in der Familienanamnese</strong></h3><p>Eine famili&#xE4;re H&#xE4;ufung von Brustkrebs bedeutet, dass in einer Familie mehr F&#xE4;lle von Brustkrebs auftreten, als statistisch zu erwarten w&#xE4;re. Manchmal ist nicht klar, ob diese famili&#xE4;re Disposition auf Zufall, auf gemeinsame Lebensstilfaktoren, auf Gene, die von den Eltern an ihre Kinder weitergegeben werden, oder auf eine Kombination dieser Faktoren zur&#xFC;ckzuf&#xFC;hren ist.</p><p>Besonders erh&#xF6;ht ist das Brustkrebsrisiko, wenn:</p><ul><li>Eine oder mehrere Verwandte ersten Grades (Mutter, Schwester, Tochter) Brustkrebs hatten, besonders vor der Menopause.</li><li>Verwandte zweiten Grades (Grossmutter, Tante, Nichte) Brustkrebs hatten.</li><li>Eine Verwandte vor der Menopause in beiden Br&#xFC;sten Brustkrebs hatte.</li><li>Zwei oder mehr nahe Verwandte Brust- oder Eierstockkrebs hatten.</li><li>Eine Verwandte sowohl Brust- als auch Eierstockkrebs hatte.</li><li>Ein m&#xE4;nnlicher Verwandter Brustkrebs hatte.</li></ul><p>Frauen mit einer Verwandten ersten Grades, die an Brustkrebs erkrankt ist, haben ein doppelt so hohes Risiko, ebenfalls zu erkranken. Je mehr Verwandte ersten Grades betroffen sind, desto h&#xF6;her ist das Risiko. Bei Verwandten zweiten Grades ist das Risiko geringer, aber immer noch erh&#xF6;ht.</p><h3 id="mutationen-in-den-brca-genen"><strong>Mutationen in den BRCA-Genen</strong></h3><p>Genmutationen sind Ver&#xE4;nderungen in der DNA, die das Risiko f&#xFC;r bestimmte Krebsarten erh&#xF6;hen k&#xF6;nnen. Vererbbare Mutationen werden von Eltern an ihre Kinder weitergegeben. Die Deutsche Krebsgesellschaft geht von <a href="https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/brustkrebs/ursachen-und-risikofaktoren.html?ref=aeon.life">etwa 5-10 %</a> der Brustkrebserkrankungen aus, die auf Mutationen der Gene BRCA 1 und BRCA 2 zur&#xFC;ckzuf&#xFC;hren sind.</p><p>Diese Gene sind normalerweise f&#xFC;r die Unterdr&#xFC;ckung von Tumoren zust&#xE4;ndig. Mutationen in diesen Genen k&#xF6;nnen diese Funktion beeintr&#xE4;chtigen und das Krebsrisiko erh&#xF6;hen. BRCA-Mutationen sind selten und betreffen etwa 1 von 500 Menschen.</p><p>Sowohl M&#xE4;nner als auch Frauen k&#xF6;nnen eine BRCA-Mutation erben und an ihre Kinder weitergeben. Das Risiko, eine solche Mutation zu vererben, betr&#xE4;gt 50 %, wenn ein Elternteil Tr&#xE4;ger ist.</p><p>Eine erbliche BRCA-Mutation erh&#xF6;ht das Risiko f&#xFC;r Brust- und Eierstockkrebs erheblich. Frauen mit einer solchen Mutation haben ein lebenslanges Risiko von bis zu 85 %, an Brustkrebs zu erkranken, oft in j&#xFC;ngerem Alter und auch in beiden Br&#xFC;sten.</p><p>Besonders aufmerksam sollten Familien sein, in denen:</p><ul><li>Mehrere F&#xE4;lle von Brust- oder Eierstockkrebs auftreten.</li><li>Brustkrebs bei mindestens einer Verwandten vor dem 50. Lebensjahr diagnostiziert wurde.</li><li>Eine Verwandte sowohl Brust- als auch Eierstockkrebs hatte.</li><li>Brustkrebs in beiden Br&#xFC;sten bei einer Verwandten aufgetreten ist.</li><li>Ein m&#xE4;nnliches Familienmitglied an Brustkrebs erkrankt ist.</li></ul><h3 id="dichtes-brustgewebe"><strong>Dichtes Brustgewebe</strong></h3><p>Dichtes Brustgewebe enth&#xE4;lt mehr Bindegewebe, Dr&#xFC;sengewebe und Milchg&#xE4;nge als Fettgewebe. Die Dichte der Brust ist ebenfalls ein erbliches Merkmal. Frauen mit dichtem Brustgewebe haben ein h&#xF6;heres Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, als Frauen mit wenig oder gar keinem dichten Brustgewebe.</p><p>Des Weiteren ist es komplizierter, bei Frauen mit dichtem Brustgewebe bei einer Vorsorgeuntersuchung Tumore festzustellen. Dichtes Brustgewebe erschwert bei einer Mammografie die Interpretation der Aufnahmen. W&#xE4;hrend Fettgewebe dunkel erscheint, wird Gewebe weiss dargestellt, ebenso wie Tumore, wobei ein Tumor dementsprechend eventuell verdeckt werden kann.</p><h3 id="seltene-genver%C3%A4nderungen"><strong>Seltene Genver&#xE4;nderungen</strong></h3><p>Einige seltene, vererbbare genetische Syndrome erh&#xF6;hen ebenfalls das Brustkrebsrisiko. Dazu geh&#xF6;ren:</p><ul><li><strong>Li-Fraumeni-Syndrom:</strong> Das <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22392042/?ref=aeon.life">Li-Fraumeni-Syndrom</a> l&#xE4;sst das Risiko f&#xFC;r bestimmte Krebsarten wie Brustkrebs, Osteosarkome, Weichteilsarkome und Leuk&#xE4;mie ansteigen. Es wird meist durch eine Mutation im TP53-Gen, das normalerweise das Tumorwachstum unterdr&#xFC;ckt, verursacht.</li><li><strong>Teleangiektasie-Ataxie:</strong> Die <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/B9780123943002000065?ref=aeon.life">Teleangiektasie-Ataxie (AT)</a> wird durch eine Mutation im ATM-Gen verursacht, das f&#xFC;r die Reparatur gesch&#xE4;digter DNA zust&#xE4;ndig ist. In einigen Familien mit einer hohen Brustkrebsrate wurden Mutationen in diesem Gen nachgewiesen</li><li><strong>Cowden-Syndrom:</strong> Das <a href="https://wjso.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12957-022-02745-5?ref=aeon.life">Cowden-Syndrom</a> wird durch eine Mutation im PTEN-Gen verursacht, das normalerweise ein Tumorsuppressor-Gen ist. Menschen mit diesem Syndrom haben ein h&#xF6;heres Risiko, an Brustkrebs, Magen-Darm-Krebs und Schilddr&#xFC;senkrebs zu erkranken.</li><li><strong>Peutz-Jeghers-Syndrom:</strong> Das <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16707622/?ref=aeon.life">Peutz-Jeghers-Syndrom</a> erh&#xF6;ht das Risiko f&#xFC;r Magen-Darm-Krebs sowie f&#xFC;r Brust-, Eierstock- und Hodenkrebs. Es wird m&#xF6;glicherweise mit einer Mutation im STK11-Gen (auch LKB1 genannt) assoziiert, das ebenfalls eine tumorsuppressive Funktion hat.</li></ul><p>Diese Syndrome sind zwar selten, k&#xF6;nnen aber das Krebsrisiko erheblich erh&#xF6;hen.</p><h3 id="fr%C3%BChe-menarche"><strong>Fr&#xFC;he Menarche</strong></h3><p>Man spricht von einer fr&#xFC;h eingetretenen Regelblutung, wenn eine Frau mit 11 Jahren oder fr&#xFC;her das erste Mal eine Periode hat (Menarche). Bei einer fr&#xFC;hen Menstruation sind die Zellen &#xFC;ber einen l&#xE4;ngeren Zeitraum &#xD6;strogen und anderen Hormonen ausgesetzt, wodurch sich das Brustkrebsrisiko erh&#xF6;ht. Eine Metaanalyse ergab, dass ein <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5770054/?ref=aeon.life">fr&#xFC;heres Einsetzen der Menarche</a> mit einem erh&#xF6;hten Risiko f&#xFC;r Brustkrebs verbunden ist. F&#xFC;r jedes Jahr, in dem die Menarche fr&#xFC;her einsetzte, stieg das Brustkrebsrisiko um 5 %.</p><h3 id="sp%C3%A4te-menopause"><strong>Sp&#xE4;te Menopause</strong></h3><p>Die Menopause tritt ein, wenn die Eierst&#xF6;cke aufh&#xF6;ren, Hormone zu produzieren und die Hormonspiegel, vor allem &#xD6;strogen und Progesteron, sinken, wodurch die Menstruation ausbleibt. Eine Menopause, die in einem fortgeschrittenen Alter, d. h. nach dem 55. Lebensjahr, einsetzt, <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3488186/?ref=aeon.life">erh&#xF6;ht die Dauer der Exposition gegen&#xFC;ber &#xD6;strogen</a> und anderen Hormonen, wodurch sich das Brustkrebsrisiko erh&#xF6;ht. Ebenso f&#xFC;hrt eine Menopause, die in jungen Jahren eintritt, dazu, dass die Dauer der Exposition des Brustgewebes gegen&#xFC;ber &#xD6;strogen und anderen Hormonen abnimmt. Bei einer fr&#xFC;hen Menopause besteht daher ein geringeres Brustkrebsrisiko.</p><h3 id="sp%C3%A4te-schwangerschaft-oder-ausbleibende-schwangerschaften"><strong>Sp&#xE4;te Schwangerschaft oder ausbleibende Schwangerschaften</strong></h3><p>Eine Schwangerschaft unterbricht die Exposition der Brustzellen gegen&#xFC;ber zirkulierendem &#xD6;strogen und reduziert auch die Gesamtzahl der Menstruationszyklen einer Frau w&#xE4;hrend ihres Lebens.</p><p>Frauen, die ihre erste Schwangerschaft nach dem 30. Lebensjahr austragen, haben ein etwas h&#xF6;heres Brustkrebsrisiko als Frauen, die in einem j&#xFC;ngeren Alter mindestens eine erste Schwangerschaft ausgetragen haben.</p><p>Statistisch gesehen gilt, je mehr Kinder eine Frau austr&#xE4;gt, desto besser ist sie vor Brustkrebs gesch&#xFC;tzt. Gar keine Kinder auszutragen (Nulliparit&#xE4;t) erh&#xF6;ht dagegen das Brustkrebsrisiko.</p><p>Eine <a href="https://www.nature.com/articles/s41467-018-06748-3?ref=aeon.life">Studie</a> untersuchte den Zusammenhang zwischen Schwangerschaftsdauer und Brustkrebsrisiko bei Frauen und analysierte dabei Daten von &#xFC;ber 2 Millionen d&#xE4;nischen und norwegischen Frauen. Sie kam zu dem Schluss, dass nur Schwangerschaften, die mindestens 34 Wochen dauerten, mit einem langfristig reduzierten Brustkrebsrisiko verbunden waren. Schwangerschaften unter 33 Wochen zeigten keinen solchen Effekt.</p><h3 id="exposition-gegen%C3%BCber-ionisierender-strahlung"><strong>Exposition gegen&#xFC;ber ionisierender Strahlung</strong></h3><p>Eine Strahlentherapie im Brustbereich, insbesondere im Rahmen einer sogenannten Mantelbestrahlung (Brustkorb, Hals, Achselh&#xF6;hle), kann das Brustkrebsrisiko erh&#xF6;hen. Besonders betroffen sind Frauen, die in jungen Jahren, vor allem w&#xE4;hrend der Pubert&#xE4;t, eine solche Behandlung beispielsweise wegen eines Hodgkin-Lymphoms erhalten haben. Auch fr&#xFC;here medizinische Bestrahlungen im Brustbereich zur Behandlung anderer Erkrankungen wie Tuberkulose oder Akne k&#xF6;nnen das Risiko erh&#xF6;hen.</p><p>Obwohl diese Zusammenh&#xE4;nge bestehen, &#xFC;berwiegen die Vorteile einer Strahlentherapie zur Behandlung von Krebserkrankungen in der Regel deutlich das Risiko, sp&#xE4;ter an Brustkrebs zu erkranken.</p><p>Moderne Mammografie-Ger&#xE4;te verwenden hingegen sehr geringe Strahlendosen und stellen ein geringes Risiko f&#xFC;r die Entstehung von Brustkrebs dar. Der Nutzen der Fr&#xFC;herkennung durch Mammografie &#xFC;berwiegt allerdings bei weitem das Risiko durch die Strahlenbelastung.</p><h3 id="orale-verh%C3%BCtungsmittel"><strong>Orale Verh&#xFC;tungsmittel</strong></h3><p>Orale Verh&#xFC;tungsmittel (Kontrazeptiva) wie die Pille, die &#xD6;strogen und Progesteron enthalten, lassen das Brustkrebsrisiko leicht ansteigen, insbesondere bei Frauen, die 10 Jahre oder l&#xE4;nger orale Kontrazeptiva verwendet haben. Das erh&#xF6;hte Risiko verschwindet, sobald die Frau keine oralen Kontrazeptiva mehr einnimmt. Bei aktuellen und neueren Anwenderinnen (weniger als 10 Jahre seit der letzten Anwendung) ist das Risiko jedoch im Vergleich zu Frauen, die nie orale Kontrazeptiva eingenommen haben, leicht erh&#xF6;ht.</p><p>So zeigte eine Metaanalyse, dass Frauen, die die Antibabypille nahmen, ein <a href="https://www.cancer.gov/about-cancer/causes-prevention/risk/hormones/oral-contraceptives-fact-sheet?ref=aeon.life">leicht erh&#xF6;htes Risiko</a> (7 %) gegen&#xFC;ber Frauen hatten, die nicht hormonell verh&#xFC;teten.</p><h3 id="atypische-hyperplasie"><strong>Atypische Hyperplasie</strong></h3><p>Die atypische Hyperplasie ist eine nicht krebsartige (gutartige) Erkrankung, die durch eine erh&#xF6;hte Anzahl abnormaler (atypischer) Zellen im Brustgewebe gekennzeichnet ist. Frauen mit atypischer Hyperplasie haben &#xFC;ber einen Beobachtungszeitraum von 25 Jahren ein <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4347900/?ref=aeon.life">um 30 % erh&#xF6;htes Risiko</a>, an Brustkrebs zu erkranken.</p><h3 id="alkoholkonsum"><strong>Alkoholkonsum</strong></h3><p>Der Konsum von Alkohol steigert das Brustkrebsrisiko. Zum einen entsteht durch die Umwandlung von Ethanol Acetaldehyd, das DNA-Sch&#xE4;den und Mutationen verursacht und zu Krebs f&#xFC;hren kann. Zum anderen beeinflusst der Alkoholkonsum den &#xD6;strogenspiegel. &#xD6;strogen spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung und dem Fortschreiten vieler Brustkrebsarten.</p><p>Bei Frauen in der Europ&#xE4;ischen Region ist Brustkrebs die am h&#xE4;ufigsten durch Alkohol verursachte Krebserkrankung, die <a href="https://www.who.int/europe/news/item/07-03-2024-shouldn-t-we-know-this-already--the-link-between-alcohol-and-cancer?ref=aeon.life">66 % aller alkoholbedingten Krebsf&#xE4;lle</a> ausmacht. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass selbst ein relativ geringer Alkoholkonsum zum Brustkrebsrisiko beitragen kann. Etwa ein Drittel der j&#xE4;hrlichen Neuerkrankungen ist auf den Konsum von bis zu zwei kleinen Gl&#xE4;sern Wein pro Tag zur&#xFC;ckzuf&#xFC;hren.</p><p>Je weniger Alkohol konsumiert wird, desto geringer ist folglich das Krebsrisiko.</p><h3 id="fettleibigkeit"><strong>Fettleibigkeit</strong></h3><p>Fettleibigkeit l&#xE4;sst das Brustkrebsrisiko bei Frauen nach den Wechseljahren ansteigen. Studien zeigen, dass Frauen, die nie eine Hormonersatztherapie erhalten haben und vor der Diagnose einen Body-Mass-Index (BMI) von &#xFC;ber 30 hatten ein <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6249449/?ref=aeon.life">1,5-mal h&#xF6;heres Risiko</a> hatten, an Brustkrebs zu erkranken, als Frauen mit einem niedrigeren BMI.</p><p>Man geht davon aus, dass viele Risikofaktoren f&#xFC;r Brustkrebs auf die Gesamtdosis an &#xD6;strogen zur&#xFC;ckzuf&#xFC;hren sind, die das Brustgewebe im Laufe der Zeit erh&#xE4;lt. In den Eierst&#xF6;cken wir der Grossteil an &#xD6;strogen gebildet. Nach den Wechseljahren wird &#xD6;strogen in geringen Mengen durch das Fettgewebe, vor allem Bauchfett, produziert.</p><h3 id="rauchen-und-passivrauchen"><strong>Rauchen und Passivrauchen</strong></h3><p>Rauchen stellt einen signifikanten Risikofaktor f&#xFC;r Brustkrebs bei Frauen dar. Studien zeigen, dass sowohl aktive als auch ehemalige Raucherinnen ein <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/ijc.29266?ref=aeon.life">um 10 % erh&#xF6;htes Risiko</a> tragen, an Brustkrebs zu erkranken. Insbesondere Frauen, die langj&#xE4;hrig rauchen, <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3131146/?ref=aeon.life">mehr als 40 Zigaretten pro Tag</a> konsumieren oder vor ihrer ersten Schwangerschaft mit dem Rauchen begonnen haben, sind st&#xE4;rker gef&#xE4;hrdet. Aber auch <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/ijc.28508?ref=aeon.life">Passivrauchen</a> erh&#xF6;ht das Erkrankungsrisiko erheblich, vergleichbar mit dem von aktiven Raucherinnen.</p><p>Besonders alarmierend ist, dass Rauchen die <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3906992/?ref=aeon.life">Prognose von Brustkrebspatientinnen verschlechtert</a> und das Risiko eines R&#xFC;ckfalls erh&#xF6;ht. Zus&#xE4;tzlich verst&#xE4;rkt der Konsum von Alkohol in Kombination mit Rauchen das Brustkrebsrisiko weiter.</p><h3 id="einige-nicht-krebsartige-erkrankungen-der-brust"><strong>Einige nicht krebsartige Erkrankungen der Brust</strong></h3><p>Die meisten nicht krebsartigen bzw. gutartigen Erkrankungen der Brust erh&#xF6;hen das Brustkrebsrisiko nicht. Aber es k&#xF6;nnte einen Zusammenhang zwischen einigen dieser Erkrankungen und der famili&#xE4;ren Vorbelastung geben. Einige nicht krebsartige Erkrankungen der Brust k&#xF6;nnen bei Frauen ein leicht erh&#xF6;htes Brustkrebsrisiko verursachen, wenn sie mit einer erh&#xF6;hten Anzahl (&#xFC;berm&#xE4;ssiges Wachstum) von Zellen verbunden sind. Die folgenden nicht krebsartigen Erkrankungen der Brust k&#xF6;nnen das Brustkrebsrisiko erh&#xF6;hen:</p><ul><li>fibrozystische Ver&#xE4;nderungen der Brust</li><li>Hyperplasie</li><li>komplexes Fibroadenom</li><li>sklerosierende Adenose</li><li>Papillomatose</li></ul><h3 id="deodorants-und-bhs-sind-keine-risikofaktoren-f%C3%BCr-brustkrebs"><strong>Deodorants und BHs sind keine Risikofaktoren f&#xFC;r Brustkrebs</strong></h3><p>Nur wenige Studien haben einen m&#xF6;glichen Zusammenhang zwischen Brustkrebs und Deodorants f&#xFC;r die Achselh&#xF6;hlen untersucht. Eine <a href="https://academic.oup.com/jnci/article/94/20/1578/1802711?login=false&amp;ref=aeon.life">Studie</a> zeigte keine Erh&#xF6;hung des Brustkrebsrisikos bei Frauen, die angaben, ein Antitranspirant oder Deodorant zu verwenden.</p><p>Eine <a href="https://journals.lww.com/eurjcancerprev/abstract/2003/12000/an_earlier_age_of_breast_cancer_diagnosis_related.6.aspx?ref=aeon.life">retrospektive Kohortenstudie</a> aus dem Jahr 2003, in der die H&#xE4;ufigkeit der Achselh&#xF6;hlenrasur und die Verwendung von Antitranspirantien/Deodorants bei 437 Brustkrebs&#xFC;berlebenden untersucht wurde, ergab, dass Frauen, die fr&#xFC;her mit der Rasur und der Verwendung von Deodorants begannen, durchschnittlich j&#xFC;nger bei ihrer Brustkrebsdiagnose waren. Da es sich um eine retrospektive Studie handelte, sind die Ergebnisse jedoch nicht schl&#xFC;ssig.</p><p>Da Studien &#xFC;ber Antitranspirantien und Deodorants und Brustkrebs widerspr&#xFC;chliche Ergebnisse geliefert haben, w&#xE4;ren weitere Untersuchungen erforderlich, um festzustellen, ob tats&#xE4;chlich ein Zusammenhang besteht.</p><p>Eine <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4184992/?ref=aeon.life">Studie</a> untersuchte den Zusammenhang zwischen BH-Tragegewohnheiten und Brustkrebsrisiko bei Frauen nach den Wechseljahren. Die Ergebnisse zeigten keinen Zusammenhang zwischen dem Tragen eines BHs und einem erh&#xF6;hten Brustkrebsrisiko. Weder Gr&#xF6;sse der Brust, H&#xE4;ufigkeit des Tragens, Tragedauer, Verwendung von B&#xFC;gel-BHs noch das Alter beim Beginn des BH-Tragens beeinflussten das Risiko f&#xFC;r die untersuchten Brustkrebsarten.</p><h2 id="symptome-brustkrebs"><strong>Symptome Brustkrebs</strong></h2><p>H&#xE4;ufig wird der Verdacht auf Brustkrebs aufgrund abnormaler Ergebnisse einer Mammografie im Rahmen eines Screeningprogramms oder eines individuellen <a href="https://aeon.life/de/blog/screening/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Screenings</a>, das der Arzt im Rahmen einer pers&#xF6;nlichen Nachsorge vorschl&#xE4;gt, ge&#xE4;ussert.</p><p>In anderen F&#xE4;llen kann der Frauenarzt oder die Frauen&#xE4;rztin einen Knoten in der Brust und/oder in den Achselh&#xF6;hlen beim Abtasten w&#xE4;hrend der Vorsorgeuntersuchung entdecken.</p><p>Manchmal kann die Patientin auch selbst Symptome versp&#xFC;ren, insbesondere bei der Selbstuntersuchung:</p><ul><li>(schmerzhafter) Knoten oder Verh&#xE4;rtung in der Brust oder Achselh&#xF6;hle</li><li>Ver&#xE4;nderungen in der Gr&#xF6;sse, Form oder Textur der Brust</li><li>R&#xF6;tung, Schwellung oder W&#xE4;rmegef&#xFC;hl in der Brust</li><li>Ver&#xE4;nderungen der Brustwarze, wie Einziehen oder Ausfluss</li><li>Orangenhaut&#xE4;hnliches Aussehen eines Teils einer Brust</li><li>tastbare Lymphknoten in den Achselh&#xF6;hlen</li><li>gr&#xFC;nlicher oder blutgef&#xE4;rbter Ausfluss aus der Brustwarze</li></ul><h2 id="wie-erfolgt-die-brustkrebs-diagnose"><strong>Wie erfolgt die Brustkrebs Diagnose?</strong></h2><p>Die Diagnose von Brustkrebs erfolgt in der Regel durch eine Kombination aus k&#xF6;rperlicher Untersuchung (Tastuntersuchung), Bildgebung (wie Mammographie, Ultraschall und MRI/MRT) und Gewebeprobenentnahme (Biopsie). Eine genaue Diagnose erm&#xF6;glicht es den &#xC4;rzten und &#xC4;rztinnen, das Stadium der Erkrankung festzustellen und einen geeigneten Behandlungsplan zu erstellen.</p><p><strong>1) Anamnese und Tastuntersuchung der Brust</strong></p><p>Eine Untersuchung ist erforderlich, um die Diagnose Brustkrebs zu best&#xE4;tigen und die Eigenschaften des Tumors zu kl&#xE4;ren. Die Patientin wird dabei nach ihrer pers&#xF6;nlichen Krankengeschichte und Risikofaktoren befragt, insbesondere Krebserkrankungen in der Familie. Im Rahmen einer Tastuntersuchung werden beide Br&#xFC;ste und Achselh&#xF6;hlen sorgf&#xE4;ltig auf Ver&#xE4;nderungen untersucht.</p><p><strong>2) Bildgebende Untersuchung der Brust</strong></p><p>Um ein umfassendes Bild der Brust zu erhalten und m&#xF6;gliche Auff&#xE4;lligkeiten zu erkennen, werden verschiedene bildgebende Verfahren eingesetzt:</p><ul><li><strong>Mammographie beider Br&#xFC;ste:</strong> Dabei handelt es sich um eine R&#xF6;ntgenuntersuchung, die detaillierte Aufnahmen des Brustgewebes liefert und insbesondere zur Erkennung von Verkalkungen und Tumoren geeignet ist.</li><li><strong>Ultraschalluntersuchung:</strong> Diese schmerzfreie und strahlungsfreie Methode verwendet Schallwellen, um Bilder der Brust und der Lymphknoten zu erzeugen. Sie ist besonders hilfreich bei der Unterscheidung zwischen fl&#xFC;ssigkeitsgef&#xFC;llten Zysten und soliden Tumoren und kann bei dichtem Brustgewebe, das in der Mammographie schwer zu beurteilen ist, zus&#xE4;tzliche Informationen liefern.</li><li><strong>Kernspintomographie (MRI) der Brust:</strong> Das MRI ist eine weitere bildgebende Technik, die detaillierte Schnittbilder der Brust erstellt. Sie kann bei bestimmten Fragestellungen eingesetzt werden, beispielsweise zur Beurteilung von Implantaten, zur Abkl&#xE4;rung unklarer Befunde in anderen Untersuchungen oder bei j&#xFC;ngeren Frauen mit hohem Brustkrebsrisiko. Insbesondere bei h&#xE4;ufigeren Untersuchungen ist ein MRI besser geeignet, da bei einem Beginn des Mammografie-Screenings vor dem 30. Lebensjahr das Brustkrebsrisiko <a href="https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51576/BRCA1-2-Mammographie-vor-dem-30-Lebensjahr-erhoeht-Brustkrebsrisiko?ref=aeon.life">um 43 % erh&#xF6;ht</a> ist.</li></ul><p>Die Wahl der geeigneten Untersuchungsmethode h&#xE4;ngt von verschiedenen Faktoren ab, wie Alter, Brustdichte, individuellen Risikofaktoren und der Art der vorliegenden Beschwerden oder Befunde.</p><p><strong>3) Gewebebiopsie und pathologische Analyse</strong></p><p>Bei Verdacht auf eine b&#xF6;sartige Ver&#xE4;nderung in der Brust ist eine Biopsie unerl&#xE4;sslich, um eine definitive Diagnose zu stellen. Dabei wird eine Gewebeprobe entnommen und im Labor untersucht, um festzustellen, ob es sich um Krebs handelt.</p><p>Die Entnahme erfolgt in der Regel minimalinvasiv durch die Haut (perkutane Biopsie) unter &#xF6;rtlicher Bet&#xE4;ubung. Eine d&#xFC;nne Nadel wird mithilfe von Ultraschall oder R&#xF6;ntgen gezielt zur Auff&#xE4;lligkeit gef&#xFC;hrt und mehrere Proben entnommen.</p><p>Die Gewebeproben werden anschliessend pr&#xE4;pariert, geschnitten, gef&#xE4;rbt und von einem Pathologen unter dem Mikroskop untersucht. Dabei werden verschiedene Aspekte analysiert:</p><ul><li><strong>Art des Krebses:</strong> Bestimmung des spezifischen Brustkrebs-Typs (z. B. duktales oder lobul&#xE4;res Karzinom)</li><li><strong>Ausma&#xDF; der Anomalie:</strong> Beurteilung der Gr&#xF6;sse und Ausbreitung des Tumors, was zur Bestimmung des Krankheitsstadiums beitr&#xE4;gt</li><li><strong>Zelleigenschaften:</strong> Untersuchung der Krebszellen auf ihre Aggressivit&#xE4;t und Wachstumsverhalten</li><li><strong>Hormonrezeptoren:</strong> Nachweis von Rezeptoren f&#xFC;r &#xD6;strogen und Progesteron auf den Krebszellen, da diese Hormone das Tumorwachstum beeinflussen k&#xF6;nnen</li><li><strong>HER2-Rezeptoren:</strong> Bestimmung des HER2-Status, da eine &#xDC;berexpression dieses Rezeptors mit einem aggressiveren Tumorwachstum verbunden ist</li></ul><p>Diese Informationen sind entscheidend f&#xFC;r die Wahl der geeigneten Therapie. Je nach Ergebnis der Untersuchung k&#xF6;nnen verschiedene Behandlungsoptionen in Betracht gezogen werden.</p><h2 id="behandlung-und-therapie"><strong>Behandlung und Therapie</strong></h2><p>Die Behandlung von Brustkrebs ist individuell und h&#xE4;ngt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Stadium der Erkrankung, dem Tumor-Typ und dem Gesundheitszustand der betroffenen Frauen. Es gibt verschiedene Therapieoptionen, die einzeln oder in Kombination eingesetzt werden k&#xF6;nnen:</p><p><strong>Chirurgie:</strong></p><ul><li><strong>Brust erhaltend:</strong> Entfernung des Tumors und eines Sicherheitsabstandes an gesundem Gewebe</li><li><strong>Mastektomie:</strong> Vollst&#xE4;ndige Entfernung der Brustdr&#xFC;se</li></ul><p><strong>Radiotherapie:</strong></p><ul><li><strong>Nach Operation (adjuvant):</strong> Zerst&#xF6;rung verbliebener Krebszellen, um das R&#xFC;ckfallrisiko zu verringern</li><li><strong>Bei fortgeschrittenem Krebs (palliativ):</strong> Verlangsamung des Tumorwachstums und Linderung von Symptomen</li></ul><p><strong>Medikament&#xF6;se Therapien:</strong></p><ul><li><strong>Chemotherapie:</strong> Einsatz von Medikamenten zur Abt&#xF6;tung von Krebszellen im gesamten K&#xF6;rper</li><li><strong>Antihormontherapie:</strong> Blockade oder Entfernung von Hormonen, die das Tumorwachstum f&#xF6;rdern (z.B. Tamoxifen, Aromatasehemmer)</li><li><strong>Antik&#xF6;rpertherapie:</strong> Einsatz von Antik&#xF6;rpern, die gezielt Krebszellen angreifen (z.B. Trastuzumab bei HER2-positivem Brustkrebs)</li></ul><p><strong>Weitere Therapien:</strong></p><ul><li><strong>Immuntherapie:</strong> Aktivierung des k&#xF6;rpereigenen Immunsystems zur Krebsbek&#xE4;mpfung</li><li><strong>Zielgerichtete Therapien:</strong> Medikamente, die spezifische Ver&#xE4;nderungen in Krebszellen angreifen</li></ul><p>Die Wahl der Therapie erfolgt in enger Absprache zwischen Arzt und Patientin. Dabei werden die individuellen Bed&#xFC;rfnisse und W&#xFC;nsche ber&#xFC;cksichtigt, um eine optimale Behandlung zu gew&#xE4;hrleisten.</p><h2 id="klassifikation-und-stadien-von-brustkrebs"><strong>Klassifikation und Stadien von Brustkrebs</strong></h2><p>Die Klassifikation bei Brustkrebs ist ein wichtiger Faktor, um den Verlauf der Erkrankung einzusch&#xE4;tzen und eine massgeschneiderte Therapie. Daf&#xFC;r gibt es verschiedene Klassifikationssysteme; am weitesten verbreitet ist das TNM-System:</p><ul><li><strong>T (Tumor):</strong> Beschreibt die Tumorgr&#xF6;sse und die Ausbreitung des Tumors in der Brust<ul><li>T0: Kein Tumor nachweisbar</li><li>Tis: Tumor in situ (nicht invasiv)</li><li>T2: Tumordurchmesser zwischen 2 und 5 cm</li><li>T3: Tumordurchmesser gr&#xF6;sser als 5 cm</li><li>T4: Tumor ist in die Brustwand oder in die Haut eingewachsen</li></ul></li><li><strong>N (Nodes, Lymphknoten):</strong> Gibt an, ob und wie viele Lymphknoten befallen sind<ul><li>N0: Keine Lymphknoten befallen</li><li>N1: 1 bis 3 Lymphknoten in der Achselh&#xF6;hle befallen</li><li>N2: 4 bis 9 Lymphknoten in der Achselh&#xF6;hle befallen</li><li>N3: 10 oder mehr in der Achselh&#xF6;hle oder beim Schl&#xFC;sselbein befallen</li></ul></li><li><strong>M (Metastasen):</strong> Beschreibt, ob Metastasen (Tochtergeschw&#xFC;lste) in anderen Organen vorhanden sind.<ul><li>M0: Keine Metastasen nachweisbar</li><li>M1: Metastasen vorhanden</li></ul></li></ul><p>Neben dem TNM-System wird Brustkrebs laut UICC (Union for International Cancer Control) in folgende Stadien eingeteilt:</p><ul><li><strong>Stadium 0:</strong> Nicht-invasiver Brustkrebs (nur im Milchgang)</li><li><strong>Stadium I:</strong> Kleiner Tumor, keine Lymphknoten befallen, keine Metastasen</li><li><strong>Stadium II:</strong> Mittelgrosser bis grosser Tumor, keine Lymphknoten befallen, keine Metastasen</li><li><strong>Stadium III:</strong> Tumor beliebiger Gr&#xF6;sse, Lymphknoten befallen, keine Metastasen</li><li><strong>Stadium IV:</strong> Tumor beliebiger Gr&#xF6;sse, Lymphknoten befallen, Metastasen in anderen Organen vorhanden</li></ul><p>Die Stadieneinteilung hilft &#xC4;rzten dabei, eine Prognose abzugeben und die geeignete Therapie festzulegen. Je fr&#xFC;her Brustkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.</p><h2 id="wie-gut-stehen-die-heilungsschancen"><strong>Wie gut stehen die Heilungsschancen?</strong></h2><p>Die Heilungschancen bei Brustkrebs h&#xE4;ngen von verschiedenen Faktoren ab, darunter das Stadium der Erkrankung zum Zeitpunkt der Diagnose, der Tumorgrad und die Behandlungsm&#xF6;glichkeiten.</p><p>Um eine vollst&#xE4;ndige Heilung zu erreichen, muss der Brustkrebs vollst&#xE4;ndig beseitigt werden. Die besten Heilungschancen bestehen im Fr&#xFC;hstadium, wenn der Tumor noch keine Metastasen gebildet hat.</p><p>Leider entwickeln fast <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3711134/?ref=aeon.life">30 % der Brustkrebspatientinnen</a> trotz einer Diagnose im Fr&#xFC;hstadium Metastasen, oft Monate oder sogar Jahre sp&#xE4;ter. In etwa <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10012832/?ref=aeon.life">6-10 % der Brustkrebsf&#xE4;lle</a> sind Metastasen bereits bei der Erstdiagnose vorhanden (de novo metastatic breast cancer).</p><p>Im Stadium der Fernmetastasen, wenn der Krebs bereits in andere Organe gestreut hat, ist eine vollst&#xE4;ndige Heilung mit den derzeit verf&#xFC;gbaren Behandlungsmethoden leider nicht m&#xF6;glich.</p><h2 id="was-kann-ich-zur-fr%C3%BCherkennung-selbst-tun"><strong>Was kann ich zur Fr&#xFC;herkennung selbst tun?</strong></h2><p>Die Fr&#xFC;herkennung von Brustkrebs ist entscheidend f&#xFC;r eine erfolgreiche Behandlung. Frauen wird empfohlen, regelm&#xE4;&#xDF;ige Selbstuntersuchungen der Brust durchzuf&#xFC;hren, um Ver&#xE4;nderungen fr&#xFC;hzeitig zu erkennen. Brustkrebs tritt am h&#xE4;ufigsten im oberen &#xE4;u&#xDF;eren Bereich der Brust auf, der sich zwischen Achselh&#xF6;hle und Schl&#xFC;sselbein befindet. Aus diesem Grund ist es f&#xFC;r Frauen besonders wichtig, diesen Bereich bei der Selbstuntersuchung der Brust sorgf&#xE4;ltig abzutasten.</p><p>Mithilfe der Mammografie kann Brustkrebs erkannt werden, bevor Symptome auftreten. Daher wird ab dem Alter von 50 Jahren eine regelm&#xE4;ssige <a href="https://aeon.life/de/blog/vorsorgeuntersuchungen-frau/?ref=aeon.life" rel="noreferrer">Vorsorgeuntersuchung</a> empfohlen. Bei Frauen, die aufgrund einer erblichen Veranlagung ein erh&#xF6;htes Brustkrebsrisiko haben, kann es ratsam sein, fr&#xFC;her mit der Vorsorgeuntersuchung zu beginnen.</p><h2 id="fazit"><strong>Fazit</strong></h2><p>Brustkrebs ist die h&#xE4;ufigste Krebserkrankung bei Frauen in der Schweiz, wobei das Risiko mit dem Alter deutlich steigt. Trotz hoher Erkrankungszahlen sind die Sterblichkeitsraten dank Fortschritten in Diagnose und Therapie in den letzten Jahrzehnten deutlich gesunken.</p><p>Die Erkrankung kann verschiedene Formen annehmen, wobei das duktale Karzinom am h&#xE4;ufigsten auftritt. Verschiedene Risikofaktoren wie Alter, genetische Veranlagung, Hormoneinfl&#xFC;sse und Lebensstilfaktoren beeinflussen die Entstehung von Brustkrebs.</p><p>Eine fr&#xFC;hzeitige Diagnose durch regelm&#xE4;&#xDF;ige Selbstuntersuchungen Screeningprogramme erh&#xF6;ht die Heilungschancen erheblich. Pr&#xE4;vention und Fr&#xFC;herkennung spielen daher eine entscheidende Rolle in der Vermeidung und Behandlung von Brustkrebs.</p>]]></content:encoded></item></channel></rss>